Neuzulassungen nach Segmenten

VW T-Cross 1.0 TSI Style, VW T-Roc 1.0 TSI Style, Exterieur
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VW T-Cross 1.0 TSI Style, VW T-Roc 1.0 TSI Style, Exterieur

© Hans-Dieter Seufert

In den einzelnen Segmenten gab es viel Bewegung und ein paar neue neue Spitzenreiter. Im Berichtsmonat Oktober sind die Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahres-Monat um satte 12,7 Prozent angestiegen.

Insgesamt verzeichnet das Kraftfahrtbundesamt in Flensburg 284.593 Neuzulassungen. Auch im Jahresvergleich steht die 2019er-Quote mit plus 3,4 Prozent sehr gut da.

Betrachtet nach den 13 Fahrzeugsegmenten stehen die Minis, die Kleinwagen, die Oberklasse und die Mini-Vans mit deutlichem Rückgang da. Den größten Zuwachs haben die Sportwagen mit plus 67,4 Prozent, die Utilities mit 53,6 Prozent sowie die SUV mit 45,4 Prozent. Hier ein detaillierter Blick auf die Veränderungen in den einzelnen Zulassungssegmenten.

Minis:

Hier gibt es lediglich eine Veränderung auf dem dritten Rang. Der VW Up kann den Hyundai i10 aus dem Vormonat verdrängen. Ansonsten stehen Fiat 500 und Smart Fortwo auf den Plätzen davor. Augenfällig: Der Smart behält seinen Rang, obwohl er einen Rückgang zum Oktober 2018 von über 21 Prozent verzeichnen muss.

Kleinwagen:

Der erste Führungswechsel findet in diesem Segment statt. Im September führte noch der Opel Corsa das Ranking an, nun ist es Mini, gefolgt vom Ford Fiesta und dem Neuzugang VW Polo. Der Skoda Fabia ist aus den Top 3 gefallen.

Kompaktklasse:

Klar, der VW Golf führt das Segment an, 31,9 Prozent Marktanteil sprechen eine deutliche Sprache. Fast vier mal weniger verzeichnet der Ford Fiesta dahinter, Rang drei geht an den Opel Astra. Dort stand im September noch die A-Klasse von Mercedes. Lediglich 64 Modelle trennen die beiden aktuell.

Mittelklasse:

Wie schon im Vormonat, heißt das Ranking Mercedes C-Klasse, VW PAssat und BMW 3er. Wobei der Abstand zwischen Platz zwei und drei lediglich 49 Modelle beträgt.

Obere Mittelklasse:

Mercedes hat auch hier mit der E-Klasse die Nase vorn, BMW 5er und Audi A6 tauschen die Plätze. Der Ingolstädter kommt auf einen Marktanteil von 36,4 Prozent, der Münchener auf 25,0 Prozent.

Oberklasse:

In diesem Monat muss der BMW 7er seinen Top-Platz mit dem Konkurrenten aus Stuttgart teilen. Auch die S-Klasse erreicht exakt 378 Neuzulassungen und einen Segmentsanteil von 18,4 Prozent. Dahinter reiht sich dann der Mercedes CLS mit 70 Modellen weniger ein.

SUV:

Hieß im September die Reihenfolge noch Mercedes GLC, VW T-Roc und Ford Kuga, so steht vier Wochen später der Kuga ganz vorne, der GLC rutscht auf Rang zwei ab und die Nummer drei im Bunde ist nun der VW.

Geländewagen:

VW Tiguan auf Platz eins, dahinter BMW X3 und Skoda Kodiaq – das ist das aktuelle Ranking bei den Geländegängern. Lediglich Platz zwei und drei tauschen im Vergleich zum September die Ränge.

Sportwagen:

Der Porsche 911 ist in diesem Segment das Maß aller Dinge. Mit gehörigem Abstand verweist der Stuttgarter den bayerischen BMW Z4 auch in diesem Monat auf den zweiten Platz. Der dritte im Bunde ist das Mercedes E-Klasse Coupé, das schon wieder deutlich Federn lassen muss.

Mini-Vans:

Satte 51,7 Prozent ist der Marktanteil des Segmentsiegers. Diese Zahl ist gleichbedeutend mit 3.147 Mercedes B-Klasse-Neuzulassungen. Dahinter: Ford C-Max mit etwas über 1.000 Neuzulassungen und dem neu hinzugekommenen Peugeot 3008 mit nicht ganz 850 Zulassungen. Raus aus den Charts ist der Hyundai ix20.

Großraum-Vans:

Im September wie im Oktober: Touran vor V-Klasse und S-Max. Besonderheiten: keine.

Utilities:

Das Segment ist fest im Griff von Volkswagen, wenn der VW Caddy nicht auf eins steht, dann holt sein großer Kumpel, der VW Transporter die Kohlen aus dem Zulassungsfeuer. Nummer drei im Bunde: der Ford Transit.

Wohnmobile:

Der Fiat Ducato liefert bei über 50 Prozent der Zulassungen die Basis für das mobile Wohnen. Das ist auch im Oktober so. Mit sehr großem Abstand rangiert der Citroën Jumper auf dem zweiten Platz, deutlich abgeschlagen auf Platz drei: der Mercedes Sprinter.

Quelle: 2019 Motor-Presse Stuttgart
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