Oldtimergalerie Auktion 16.06.2018 Ergebnisse

Alfa Romeo Giulia 1600 Sprint Speciale (1966), Schätzpreis:
155.000 bis 175.000 CHF.
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Alfa Romeo Giulia 1600 Sprint Speciale (1966), Schätzpreis: 155.000 bis 175.000 CHF.

© Oldtimergalerie
19.06.2018 - 09:15 Uhr von Andreas Of

Cup-Porsche aus einer Sammlung und US-Cars der 60er-Jahre kommen bei einer Auktion der Oldtimergalerie Toffen in Zürich unter den Hammer. Wir zeigen die Highlights, nennen die erzielten Ergebnisse und die interessantesten Autos.

Insgesamt 59 Autos und Motorräder kamen am Samstag, 16. Juni in Zürich zur Versteigerung. Auf der Kunsteisbahn in Dolder versteigerte die Oldtimergalerie aus Toffen hochwertige und seltene Klassiker, die Schätzpreise waren ambitioniert. Der niedrigste Schätzpreis galt für einen Willys Overland Jeepster von 1948, der 25.000 Schweizer Franken bringen sollte. Das durchschnittliche Estimate lag bei umgerechnet 118.000 Euro. Auch Exoten sind im Auktionskatalog zu finden. Das Motto der Auktion ist mit „Rock’n’Roll to Racetrack“ umschrieben. Gemeint ist damit, dass neben einigen Cup-Porsche aus einer Sammlung auch US-Klassiker der Sechzigerjahre versteigert wurden – in der Schweiz sind immer wieder interessante Klassiker von Ford, Cadillac oder Chevrolet zu finden.

Pink Cadillac von 1959

Ältestes Modell bei der Auktion war ein Cadillac 370A V12 Convertible Coupé von 1931. Der Zwölfzylinder sollte mindestens 175.000 Schweizer Franken bringen. Das Vorkriegsauto wurde für 13.000 Schweizer Franken unter Vorbehalt verkauft, Käufer und Höchstbieter müssen sich also noch einmal unterhalten. Verkauft wurde dafür ein originales Filmauto: Im 1959er Cadillac Series 62 Convertible fuhr Clint Eastwood in „Pink Cadillac“ über die Leinwand. Erwartet wurden für den automobilen Filmstar mindestens 65.000 Schweizer Franken, erzielt wurden 72.500 Schweizer Franken. Inklusive Aufgeld sind das 69.832 Euro. Zum Verkaufspreis, dem sogenannten Hammerpreis, kommen 12 Prozent Aufgeld für das Auktionshaus.

Das jüngste Los ist ebenfalls ein Cadillac: Ein XLR von 2004 sollte 28.000 bis 32.000 CHF bringen. Das höchste Gebot von 21.000 CHF genügte nicht für einen Verkauf.

Fiat zum Ferrari-Preis

Zu den Hochpreis-Klassikern und Highlights gehörte ein Ferrari 250 GT: Der Boano Low Roof Alloy sollte 1,1 bis 1,3 Millionen bringen, wurde mangels Gebot jedoch nicht verkauft. Unter Vorbehalt wurde ein Ferrari 308 GTSi zugeschlagen, der auf 65.000 Schweizer Franken geschätzt wurde; das Höchstgebot lag bei 52.500 CHF. Damit wäre der Achtzylinder aus Maranello günstiger als ein Fiat. Genau genommen ein Abarth: Der 1.000 TC wurde für 57.500 Franken ebenfalls unter Vorbehalt verkauft.

Aus einer Sammlung kamen diverse Cup-Porsche zur Versteigerung. Die 911-Ahnengalerie reichte lückenlos vom 964 Carrera Cup über einen 996 GT3 bis zum 997 GT3 Cup. Dazu kamen ein 944 Turbo Cup, ein 911 Speedster Turbo Look und ein Carrera RS 2,7.

Quelle: 2018 Motor-Presse Stuttgart
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