Zum Über-1.000-PS-Dreikampf in der Elektro-Luxuslimousine treten an: ...
Zum Über-1.000-PS-Dreikampf in der Elektro-Luxuslimousine treten an: ...
Der Lucid Air Sapphire, ...
... das Tesla Model S Plaid ...
... und der flammneue Porsche Taycan Turbo GT.
Mit seinen zwei Motoren erreicht der Porsche per Overboost 760 kW / 1.034 PS; für zwei Sekunden sind es sogar 815 kW / 1.108 PS.
Da kommt der Tesla nicht ganz hin. Auf dem Rollenprüfstand drückt er "nur" 750 kW / 1.020 PS.
Wie der Tesla verfügt der Lucid Air Sapphire über drei Motoren. Deren Gesamtleistung: saftige 920 kW / 1.251 PS.
Kein Wunder, dass er geradeaus am schnellsten ist: null auf 60 mph (96,6 km/h) in 1,89 Sekunden und 330 km/h Topspeed.
Kaum langsamer ist das Tesla Model S Plaid: Null auf Hundert in 2,1 Sekunden und 322 km/h Höchstgeschwindigkeit.
Selbst mit Weissach-Paket hinkt der Taycan Turbo GT leicht hinterher: 2,2 Sekunden von null auf 100 km/h und 305 km/h Topspeed.
Dafür ist er auf der Rennstrecke klar der Schnellste: In Laguna Seca setzte das Serienauto eine Zeit von 1:27,87 Minuten.
Im Herbst 2023 umrundete Porsche-Testfahrer Lars Kern in einem Vorserienmodell die Nürburgring-Nordschleife in einer Zeit von 7:07,55 Minuten.
Da kommt das Model S Plaid nicht ganz hin. Für dieses steht eine Nordschleifen-Zeit von 7:25,231 Minuten zu Buche, wobei auch sie zwischenzeitlich für den E-Auto-Rekord gereicht hatte.
Der Lucid Air Sapphire machte um die Nordschleife bisher einen großen Bogen. In Laguna Seca steht für ihn eine Zeit von 1:31,340 Minuten.
Der Kalifornier ist mit 2,4 Tonnen klar der schwerste Vertreter des Trios. Eine echte Sportlimousine ist er nicht.
Das gilt schon eher für das Model S Plaid, für das es gegen Aufpreis auch ein Track Pack gibt.
Darin sind unter anderem Schmiedefelgen enthalten, die mit Sportreifen des Typs Goodyear Eagle F1 Supercar 3R bezogen sind. Hinzu kommt eine Hochleistungs-Bremsanlage mit Scheiben aus Carbon-Siliziumkarbid.
Mit Weissach-Peket verfügt der Porsche Taycan Turbo GT über einen feststehenden Heckspoiler und ...
... und Schmiederäder mit Reifen des Typs Pirelli P Zero Trofeo RS sowie Keramikstopper. Außerdem ist diese Version 70 Kilogramm leichter als die ...
... Normalversion, die beim Beschleunigen jedoch kaum langsamer ist als das asketische Pendant.
Sportschalensitze sind im Weissach-Turbo-GT obligatorisch und auf Wunsch auch im Standardmodell installiert.
Deutlich luxuriöser geht es im Lucid Air zu (das Foto zeigt die Dream Edition, nicht den Sapphire).
Und hier das Plaid-Interieur, das sich vom Charakter irgendwo dazwischen anordnet.
Hinten finden drei Personen Platz. Zur Not und nach Einbau entsprechender Sitze kommen im Kofferraum sogar zwei Kinder unter.
Eine Eigenheit des Tesla ist das "Yoke-Lenkrad" im Knight-Rider-Style.
Zudem ist der Plaid klar das günstigste Auto in diesem Vergleich. Sein Grundpreis beträgt 109.990 Euro.
Auch preislich mutiert der Porsche zum Überflieger: Mit mindestens 240.000 Euro ist er etwas teurer als der Lucid Air Sapphire.