Porsche 718 Boxster Spyder (2018)

Auf dem Nürburgring testet Porsche aktuell den 718 Boxster
Spyder mit rotem Verdeck.
Bild 1 von 27

Auf dem Nürburgring testet Porsche aktuell den 718 Boxster Spyder mit rotem Verdeck.

© Stefan Baldauf
20.08.2018 - 12:39 Uhr von Uli Baumann

Porsche arbeitet wieder an einer Spyder-Version des 718 Boxster. Dabei scheint sich der Sportwagenbauer streng an die Rezeptur zu halten, die schon beim alten Boxster angewendet wurde. Erste Erlkönige wurde jetzt erwischt.

Im Jahr 2015 hatte Porsche auf der New York Autoshow die Spyder-Version der Baureihe 981 vorgestellt. 2018 ist es erneut soweit, dass der 718 Boxster mit einer Spyder-Variante geadelt wird. Die Machart der Neuauflage orientiert sich dabei stark am Vorgänger. Wie der jetzt erwischte Erlkönig zeigt, spannt sich beim Spyder ein teilmanuelles Verdeck über die Fahrgastzelle, das zusammengefaltet unter der Motorklappe verschwindet. Hinten zeigt das knapp gezeichnete Verdeck wieder die Richtung Radläufe abgespannten Dachbahnen. Damit dürfte auch das neue alte Verdeck mehr als nur ein notdürftiger Wetterschutz und zudem vollgasfest sein.

Neu gezeichnete Heckschürze und 420-PS-Sauger

Hinter dem Verdeck zeigt sich wie beim Vorgänger eine nach oben gewölbte Motorraumabdeckung mit zwei integrierten Airdomes. Neu am Erlkönig ist auch der Heckdiffusor mit der neu gestalteten Doppelrohrauspuffanlage, deren Endrohre nun weiter auseinander stehen. Diese Schürze wird auch am sechszylindrigen GT4-Modell wiederzufinden sein. Die Frontschürze scheint den GTS-Modellen entlehnt zu sein.

Der Sechszylinder-Boxer dürften auch auf der Antriebsseite Pate stehen. Der alte Spyder leistet mehr als seine Serienbrüder – satte 375 PS aus einem 3,8-Liter-Sechszylinder-Sauger. Im neuen Modell kommt der der 4,0 Liter große Saug-Motor aus dem GT3 zum Einsatz – mit voraussichtlich 420 PS. Den aktuellen Turbo-Motor mit 3,0 Litern Hubraum bringt Porsche nicht im 718 unter.

Auch die Waage zeigt beim neuen 718 Spyder weniger an. Eine deutlich reduzierte Komfortausstattung soll hier einige Pfunde einsparen. Entfallen dürften wieder Klimaanlage und Infotainmentsystem – beides lässt sich aber optional wieder zurückholen. Klar zu erkennen am Erlkönig ist auch die stark vergrößerte Bremsanlage, die vermutlich wieder von 911 stammt.

Quelle: 2018 Motor-Presse Stuttgart
Kommentare
Top-Themen
Die Oldtimer Galerie versteigert am 20.10.2018 in Toffen 95 Autos, Motorräder, Vespas und einen Traktor. Sehen Sie ...mehr
Kennen Sie den Teilhol Tangara? Oder den Hopestar ON 4WD? Wir haben in den Archiven gestöbert und die abgefahrensten ...mehr
Der Iran ist nicht gerade als Hochburg des Automobilbaus bekannt, auch in Sachen Supersportwagen konnten die Iraner ...mehr
Auto Motor und Sport
Anzeige
Video
Tankstellen-Suche
Hier finden Sie günstige Tankstellen in Ihrer Nähe
Anzeige
Highlights
Nach eigenen Angaben ist die Veterama der größte Teilemarkt Europas. Die Kollegen von auto motor und sport haben sich am Wochenende umgeschaut und die besten Eindrücke gesammelt.mehr
Der Iran ist nicht gerade als Hochburg des Automobilbaus bekannt, auch in Sachen Supersportwagen konnten die Iraner noch keine Kompetenz beweisen. Das wird jetzt anders, denn im ...mehr
E-Mobilität
MAN bereitet Elektrobus-Produktion vor
2020 kommt der erste E-Bus von MAN auf den Markt.mehr