Porsche-Auktion „Taj Ma Garaj“

Porsche-Auktion „Taj Ma Garaj“
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Porsche-Auktion „Taj Ma Garaj“

© Darin Schnabel/RM Sotheby's

John Dixons Sammlung kommt unter den Hammer: 30 seltene Porsche und VW warten auf Bieter. Darunter sind skurrile Umbauten wie eine viertürige 356-Limousine aber auch Raritäten wie ein Speedster mit Reutter-Karosserie.

Bildershow: Spektakuläre Porsche-Sammlung>>

RM Sotheby’s versteigert die Autos am 28. September in Ohio die Taj Ma Garaj Collection des Porsche-Sammlers John Dixon. Außer originaler Porsche, origineller Umbauten und einiger Heckmotor-VW hat Dixon auch Bücher, Ersatzmotoren und signierte Plakate zusammengetragen; unter den 350 zu versteigernden Automobilia befinden sich unter anderem ein Porsche-Hubschraubermotor und ein Plakat, das Vic Elford signiert hat.

Porsche 356 Cabrio, Limousine und Transporter

John Dixon hatte seine Sammlung seit den 1990er-Jahren systematisch aufgebaut, war dabei auf Originalität bedacht, hatte aber offenbar auch ein Herz für Originelles: Ein Porsche 356 Gläser Cabriolet befindet sich ebenso in der Sammlung wie ein Limousinen-Umbau derselben Baureihe. Der Viertürer auf Basis eines 1953er pre-A 356 ist per Airride-Fahrwerk höhenverstellbar und bietet hinter einer Trennscheibe zwei weiteren Passagieren Platz. Ein weiterer 356 ist zum Transporter umgebaut: Das Dach der Reutter-Karosserie ist verlängert und am Heck gibt eine Tür den Zugang zum Laderaum frei. Der Beifahrer nimmt auf einem Korbstuhl Platz. Ein weiterer Umbau auf Basis eines 356 Speedster kommt als Dragster daher – inklusive einer Karosserie zum Hochklappen. Einen originalen Speedster besaß Dixon auch – mit einer Karosserie von Reutter.

Teuerstes Modell kostet mehr als eine Million

Dieser 356 A Carrera GT Speedster mit Reutter-Karosserie ist das teuerste Auto in der Auktion. Der Sportwagen mit Leichtbau-Karosserie und Fuhrmann-Vierzylinder ist seit etwa zwei Jahrzehnten Teil der Sammlung und komplett dokumentiert. Es ist die leichteste und am stärksten am Rennsport orientierte Version des 356. Den Wert des Speedster schätzt RM Sotheby’s auf 1,5 bis 2,0 Millionen US-Dollar (1,32 bis 1,76 Millionen Euro).

Porsche 924 mit sechsstelligem Wert

Für einen Bruchteil des Geldes können Bieter einen anderen Vierzylinder mit Rennsport-Hintergrund erwerben: Der Porsche 924 Carrera GTS Clubsport ist so selten wie sein Name lang ist: Nur 406 GT baute Porsche vom 924, 59 davon waren GTS und von denen wiederum gab es 15 Clubsport. Diese Version mit Plexiglas-Schiebefenstern, Sitzen aus dem 935 und Überrollbügel ist leichter und teurer als die anderen Versionen. Für dieses Exemplar mit 47 Kilometern auf dem Tacho erwartet RM Sotheby’s einen Preis zwischen 250.000 und 350.000 Euro.

Quelle: 2019 Motor-Presse Stuttgart
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