Renault-Diesel in Mercedes A- und B-Klasse

Mercedes A-Klasse 2018 W179
Bild 1 von 1

Mercedes A-Klasse 2018 W179

 © Mercedes

Mercedes könnte ein weiterer Rückruf in Sachen Diesel drohen. Nach einem Spiegel-Bericht hat das Kraftfahrt Bundesamt (KBA) Abschalteinrichtungen in weiteren Motoren gefunden.

Beanstandet wird laut Spiegel die Software in den kleineren Dieselmotoren, die Mercedes in den Modellen A- und B-Klasse verbaut und von Renault bezogen hat. Das KBA untersucht derzeit die auffällige Software noch weitergehend. In Folge könnte ein amtlicher Rückruf Tausender Autos drohen.

Daimler bestreitet, gegen Gesetze verstoßen zu haben. Gegen die bisherigen KBA-Bescheide hat der Konzern Rechtsmittel eingelegt. Wie das Handelsblatt berichtet, bestreitet der französische Daimler-Kooperationspartner Renault allerdings seit jeher ein etwaiges Mitwirken an unzulässigen Praktiken. Renault betont, dass die Motoren, die der Konzern an Daimler liefert, von den Stuttgartern selbst programmiert und kalibriert werden. Die Verantwortung für die Aggregate liege demnach alleine bei Daimler.

Quelle: 2019 Motor-Presse Stuttgart
Top-Themen
Die Autoindustrie testet ihre Zukunftsmodelle bevorzugt im Geheimen – wir haben sie dabei gestört. Im November sind ...mehr
Die Fotografen Uwe Sülflohn und Theodor Barth zeigen in ihrem Buch Lost Cars faszinierende Scheunenfunde und ...mehr
Der Job des Testfahrers ist voller Gefahren. Schnee, Hitze, Highspeed und immer auf der Hut, mit dem Prototypen nicht ...mehr
Anzeige