Safe Human Interaction Cockpit von ZF und Faurecia

Vermittelt zwischen Mensch und Maschine: SHI-Cockpit von ZF.
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Vermittelt zwischen Mensch und Maschine: SHI-Cockpit von ZF.

 © Dominik Gigler

Es reicht nicht, automatisiertes Fahren einfacher, sicherer und komfortabler zu gestalten. Es muss sich auch so anfühlen. Und es muss viel intuitiver funktionieren. Genau dafür haben ZF und Kooperationspartner Faurecia das „Safe Human Interaction Cockpit“ entwickelt.

WAS ERLEICHTERT UNS automatisiertes Fahren? Und was verbessert dabei auch unser Gefühl für Sicherheit und Komfort? Antworten auf diese Fragen gibt das „Safe Human Interaction Cockpit“ . Die von ZF verantwortete Gemeinschafts-Entwicklung „vereinfacht die Übergangsszenarien zwischen Mensch und Maschine stark“, erklärt Uwe Class, Vice President Advanced System Development bei ZF. Fortschrittliche Assistenzsysteme und automatisierte Fahrfunktionen kommunizieren im SHI-Cockpit mit der Person am Lenkrad über eine kluge Kombination haptischer, optischer und akustischer Informationen.

DAMIT SCHAFFT DIE ZF-Technologie eine Atmosphäre des Vertrauens, in der sich Mensch und Maschine die Fahrverantwortung ganz intuitiv teilen. Sie hilft uns nicht nur, sicherer und komfortabler Auto zu fahren. Sie hilft auch, dass wir uns sicherer und entspannter fühlen, wenn wir das Auto fahren lassen. „Unser SHI-Cockpit macht die Kommunikation mit komplexen Systemen so einfach, dass sie immer nachvollziehbar und verständlich ist“, erklärt Uwe Class.

DAS BEGINNT SCHON beim Einsteigen: mit zurückgestelltem, geneigtem Sitz und nach oben gedrehtem Lenkrad. Eine 3D-Kamera erfasst dann die Person am Steuer, und automatisch wird die Position individuell optimal fürs manuelle Fahren justiert. Lässt der Verkehr automatisiertes Fahren zu, teilt das SHI-Cockpit – es fasst alle Assistenz- und Regelfunktionen auf nur einer Bedien- und Anzeigenebene übersichtlich zusammen – das klar und deutlich mit. Lösen sich die Hände vom Lenkrad mit der speziellen „Hands On Detection“, übernimmt das Auto. Das SHI-Cockpit signalisiert das unter anderem, indem es die Sitzhaltung entspannt und das Lenkrad von den Bewegungen der Räder entkoppelt. Auch den erneuten Wechsel der Fahrverantwortung kommuniziert das SHI-Cockpit mit einer Anpassung der Sitzposition und situationsbezogenen Informationen auf mehreren Ebenen, etwa mit einem Vibrieren des Gurts und in der Farbe variierenden Lichtleisten. Reagiert die Person am Steuer darauf nicht, stoppt das Fahrzeug selbstständig an einer möglichst sicheren Stelle. „Mit unserem SHI-Cockpit“, sagt ZF-Entwickler Uwe Class, „können Assistenzsysteme und automatisierte Fahrfunktionen nun auch gefühlt zu den ´Best Buddies´ werden, die sie objektiv schon sind.“

www.zf.com

Quelle: 2019 Motor-Presse Stuttgart
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