Schumacher ist der König im Park

2006 gewann Michael Schumacher zuletzt in Monza. Danach
verkündete er seinen Rücktritt.
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2006 gewann Michael Schumacher zuletzt in Monza. Danach verkündete er seinen Rücktritt.

 
09.09.2009 - 09:06 Uhr von Tobias Grüner

Seit 1950 werden in Monza Formel 1-Rennen ausgetragen. Nur 1980 wurde der italienische Grand Prix nach Imola verlegt, weil Monza einfach zu gefährlich wurde. Die meisten Sieg im Königlichen Park konnte ein Deutscher einfahren.

Auch wenn die Strecke in Monza über die Jahre stark verändert wurde, hat sie nur wenig von ihrem Reiz verloren. Zwar wurden die Steilkurven, die in den 50er Jahren zum Markenzeichen Monzas wurden, aus der Streckenführung entfernt, die Top-Speeds von 350 km/h sind aber immer noch die schnellsten im Rennkalender. Der Vollgasanteil von 70 Prozent sucht ebenfalls seinesgleichen.

In puncto Sicherheit hat sich in den vergangenen Jahren viel getan. Viele berühmte Piloten haben auf dem Highspeed-Kurs ihr Leben gelassen. Alberto Ascari, Wolfgang Graf Berghe von Trips und Jochen Rindt sind wohl die bekanntesten Opfer. 1980 wurde der italienische Grand Prix auch aus Sicherheitsgründen von Monza nach Imola verlegt. Es sollte der einzige Ausfall in der langen Geschichte der Strecke sein. Nach zahlreichen Umbauten hat Monza mittlerweile einen hohen Sicherheitsstandard erreicht.

Schumacher und Ferrari dominieren

In den Siegerlisten konnte sich wie auf so vielen anderen Strecken Michael Schumacher am häufigsten verewigen. Der Deutsche Rekordweltmeister gewann im roten Auto gleich fünf Mal beim Ferrari-Heimspiel. Der erfolgreichste Pilot aus den frühen Tagen ist Sterling Moss, der sich drei Monza-Siege sicherte. Auch Ronnie Peterson, der 1978 in Monza tödlich verunglückte, Nelson Piquet und Alain Prost verbuchten drei Erfolge im Königlichen Park.

Bei den Motorenherstellern dominiert Ferrari das Bild. 16 Mal gewannen die Italiener mit vor heimischer Kulisse den Klassiker. 2008 gewann Ferrari als Motorenhersteller sogar zum 17. Mal. Allerdings saß Sebastian Vettel nicht in einem roten Auto, sondern im Toro Rosso, der nur mit italienischen Triebwerken ausgestattet war.

Quelle: 2009 Motor-Presse Stuttgart
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