Seat Tarraco (2018)

Seat SUV
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Seat SUV

© Seat
13.02.2018 - 10:13 Uhr von Holger Wittich

Seat wird neben dem Ateca und dem Arona noch einen dritten SUV anbieten. Das Modell läuft ab 2018 im VW-Werk in Wolfsburg vom Band und hört auf den Namen Seat Tarraco.

Wie auto motor und sport aus gut unterrichteten Kreisen erfahren hat, ist die Namens-Entscheidung für den dritten Seat SUV fix: Er wird auf den Namen Tarraco hören, eine antike Bezeichnung für die katalanische Stadt Tarragona. Ursprünglich sollte der Name des dritten SUV bereits im Oktober 2017 verkündet werden. Allerdings, so heißt es, wurde die Veröffentlichung des Namens wegen des Unabhängigkeitsreferendums Anfang Oktober und den anschließenden Ausschreitungen sowie der Flucht des katalonischen Regierungschef Puigdemont verschoben. Seat mochte auf Anfrage von auto motor und sport den Namen nicht bestätigen, auch der Zeitpunkt für die Veröffentlichung des SUV-Namens stehe noch nicht fest. Bestätigt wurde jedoch, dass die Verschiebung der Verkündung im direkten Zusammenhang mit den Vorkommnissen in Spanien einhergehe.

Zuvor durften Seat-Fans über den Namen des SUV abstimmen. In vier Phasen wurde international nach einem SUV-Namen gesucht. Die Voraussetzung: „Es muss sich um eine spanische Ortsbezeichnung oder Gegend handeln, der Name muss zu den Seat Markenwerten und den Eigenschaften der Produkte passen und nicht zuletzt muss er in verschiedenen Sprachen einfach auszusprechen sein. In einer ersten Phase der Aktion wurde jeder Vorschlag berücksichtigt, unabhängig davon, wie viele eingehen.“ Unter seat.com/seekingname hatten bis zum 22.6.2017 insgesamt 133.332 Personen aus 106 Ländern ganze 10.130 Namensvorschläge eingereicht.

Seat Tarraco sollte längst bekannt gegeben werden

In Phase 2 kam es zur Vorauswahl an denen neben Seat-Experten und Namesfindungsspezialisten auch Kunden beteiligt sind. Hervorgegangen aus dieser Runde sind die Namensvorschläge Abrera, Alboran, Aran, Aranda, Avila, Donosti, Tarifa, Tarraco und Teide. Mit diesen Namensvorschlägen fanden Tests in verschiedenen Märkten statt, um zum Schluss vier Namen zu haben. Diese gab Seat auf der IAA 2017 bekannt. In die engere Auswahl kamen Alboran (Mittelmeer-Insel, Almería zugehörig), Aranda (Aragonien), Avila (Kastilien-León) oder Tarraco (Katalonien).

In der 3. Phase folgte eine öffentliche Abstimmung vom 12. bis zum 25. September 2017. Der Name mit den meisten Stimmen sollte gewinnen, der Gewinnername dann (Phase 4) am 15. Oktober 2017 bekannt gegeben werden.

Der neue Seat Tarraco basiert auf der MQB-A2-Plattform des Konzerns und soll das künftige Flaggschiffmodell des spanischen Herstellers sein. Er wird ein Segment über dem Ateca positioniert und soll als 5- und 7-Sitzer angeboten werden.

Während der Seat Arona auf der A0-Plattform basiert, die mit dem kommenden VW T-Cross (Polo-SUV) vergleichbar ist, so baut der Ateca auf der A1-Plattform auf, die auch den neuen VW T-Roc (Golf-SUV) trägt. Die Entsprechung der MQB-(Modularer Querbaukasten)-A2-Plattform wäre dann der Tiguan Allspace mit sieben Sitzen. Dieser verfügt über einen Radstand von 2.791 Millimeter (+109 mm gegenüber dem Tiguan). Das entspricht auch exakt dem Radstand des Skoda Kodiaq.

Antriebseitig wird sich der neue Seat Tarraco aus dem Konzernregal bedienen und nur in der Basisausführung mit Vorderradantrieb auf den Markt kommen. Alle höher motorisierten SUV erhalten Allrad. Die Kraftübertragung übernimmt in den schwächeren Modellen ein manuelles Schaltgetriebe, bei den stärkeren Version ein DSG. In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen den neuen Seat Arona.

Quelle: 2018 Motor-Presse Stuttgart
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