Seat VIP-Reporter auf dem Genfer Autosalon 2017

SEAT VIP-Reporter, Autosalon Genf 2017, Seat Ibiza
Bild 1 von 12

SEAT VIP-Reporter, Autosalon Genf 2017, Seat Ibiza

© Stephan Redel
10.03.2017 - 15:04 Uhr von Roman Domes

Unser Leser Daniel Mertes durfte zusammen mit Seat und auto motor und sport zum Genfer Autosalon 2017 reisen. Sein Auftrag: als VIP-Reporter die Premiere des neuen Ibiza zu begleiten.

Am Ende sind es nur zwei Zentimeter, die den Größenunterschied zwischen Neu und Alt ausmachen: Seat hat den neuen, kürzeren und doch geräumigeren Ibiza in Genf Weltpremiere feiern lassen. Weil sie praktisch am Jahresbeginn liegt, ziehen viele Hersteller auf der Schweizer Automesse die Tarnfolie von ihren neuen Modellen.

Daniel Mertes darf live dabei sein. Er hat beim Gewinnspiel von Seat und auto motor und sport gewonnen. Erfahren hat er davon am Telefon in der Mittagspause. Mit dem 26-jährigen Diplom-Immobilienwirt reist seine Freundin Sabrina zum Autosalon an den Genfer See. „Bisher war ich einmal auf der IAA und auf der Essen Motor Show, aber noch nie in der Schweiz“, sagt Daniel, als er am Pressetag durch die Türen am Palexpo-Gelände spaziert, „ich bin schon total gespannt.“ Zu Recht. Ihn erwarten heute nicht nur Dutzende Weltneuheiten, sondern auch eine Menge Action mit dem Seat Ibiza.

Daniel wird heute Reporter für einen Tag sein und ausführlich über den neuen Kleinwagen berichten. Bevor er jedoch zum Mikrofon greifen darf, haben zwei andere das Wort. Nämlich Luca de Meo, der Seat-CEO, und Wayne Griffiths, seit einem halben Jahr Vorstand für Vertrieb und Marketing und früher – wie de Meo – bei Audi beschäftigt.

Eine Erfolgsstory seit 1984

„Wir bauen den Ibiza seit 1984. Jeder kennt ihn!“, lobt de Meo die Kleinwagen-Erfolgsgeschichte. Früher sei es manchmal so gewesen, dass die Leute zwar den Ibiza kannten, aber nicht die Marke, von der er stammt.

Das ist mittlerweile lange vorbei. Seat wächst schneller als andere im Volkswagen-Konzern, man hat allerdings auch einiges aufzuholen.Seit 2012 geht es durchgehend aufwärts – auch deswegen, weil die Marke Seat sehr junge Kunden erobern kann. Davon träumen viele Manager anderer Marken. Daniel Mertes ist einer dieser Eroberten.

Seit zwei Jahren fährt er einen Seat: den flotten Ibiza Cupra, der gerade jetzt zum Vorgängermodell wird. Perfekt für einen ersten Vergleich. „Mir gefallen die beiden Auspuffblenden am Heck“, sagt Mertes und deutet auf die trapezförmigen Einlassungen in der Heckschürze. Einsteigen. Sein Blick fällt auf das neue Infotainment-System: „Da hat sich ja einiges getan, das schaut richtig gut aus.“ Er tippt auf den Touchscreen. „Bei meinem Ibiza ist die Integrierung noch nicht so elegant gelungen, ich nutze ein Aufstecksystem. Das wird dann so eingeklinkt“, sagt er und steckt ein imaginäres Kästchen auf das Armaturenbrett. „Auch die Funktionen sind natürlich nicht so umfangreich wie hier.“

Seat will die jungen Leute wieder für Autos begeistern

Seat will in den kommenden Jahren im Bereich der Konnektivität top sein und hat dafür just ein eigenes Tech-Büro in Barcelona gegründet. „Wir wollen das Produkt Auto für junge Kunden wieder begehrenswert machen“, erklärt de Meo. Und dafür brauche es mehr als nur Motorpower oder gute Looks. „Unser Ibiza muss auch erschwinglich bleiben.“ Deshalb werde sich der Preis für das neue Modell nicht nennenswert erhöhen, verspricht Wayne Griffiths. Plus: mehr Platz, mehr Connectivity und mehr Goodies wie etwa LED-Licht oder ein ACC-Tempomat.

Cupra-Fahrer Daniel wünscht sich allerdings mehr Power als beim aktuellen 150-PS-Topmodell. „Noch sind wir nicht soweit“, heißt es von offizieller Seite. Daniel zeigt nach rechts: „Macht nichts“, sagt er. Nur zwei Meter weiter steht der neue Seat Leon Cupra mit 300 PS. Passt perfekt!

Quelle: 2017 Motor-Presse Stuttgart
Kommentare
Top-Artikel
Viele Volksvertreter fahren wahre Spritschlucker, nur sehr wenige setzen auf sparsame Modelle.mehr
Auf welche Autos fahren die Deutschen am meisten ab? Wir haben die Neuzulassungsstatistik des Kraftfahrtbundesamtes.  ...mehr
Die IAA gilt als eine der wichtigsten Automessen überhaupt, dennoch werden in Frankfurt zur IAA-Ausgabe 2017 namhafte ...mehr
Anzeige
Auto Motor und Sport
Anzeige
Auch interessant
Anzeige
Anzeige
Anzeige