Skoda Kodiaq RS (2018)

Über 20 Prozent aller verkauften Octavia sind RS-Modelle. Kein
Wunder also, dass nun auch die Kodiaq-Baureihe ein neues Topmodell
erhält.
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Über 20 Prozent aller verkauften Octavia sind RS-Modelle. Kein Wunder also, dass nun auch die Kodiaq-Baureihe ein neues Topmodell erhält.

© Skoda
25.09.2018 - 08:49 Uhr von Holger Wittich

Auf dem Auto Salon in Paris feiert der Skoda Kodiaq RS seine Publikumspremiere. Nachdem Skoda mit dem potenten SUV einen Nürburgring-Rekord aufgestellt hat, durften wir den RS bereits live unter die Lupe nehmen.

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So umrundete der Kodiaq RS mit Rennfahrerin Sabine Schmitz am Steuer die Grüne Hölle in 9:29,84 Minuten - ein Rekord für siebensitzige SUV über die Ring-Distanz von 20,832 Kilometer.

Kodiaq RS leistet 240 PS

Die sportliche Version des Kodiaq basierst natürlich auch auf dem Modularen Querbaukasten (MQB) und erhält den aus dem Konzernbruder VW Tiguan bekannten Zweiliter-Biturbo-Diesel. Dieser leistet im Kodiaq 240 PS, stemmt 500 Nm Drehmoment auf die Kurbelwelle und bleibt innerhalb des Skoda-Portfolios dem SUV vorbehalten. Derart potent rennt der VW in 6,5 Sekunden auf Tempo 100. Der Kodiaq RS wird mit ähnlichen Werten aufwarten und ist damit nach dem 245 PS starken Octavia RS das zweitstärkste Modell der Tschechen. Insbesondere die starke RS-Kauf-Quote (20 Prozent) hat Skoda bewogen, auch von dem Kodiaq eine RS-Version anzubieten.

Das Allrad-Modell zeigt sich optisch entsprechend aufgerüstet: Die Frontschürze erscheint ein wenig aggressiver, der Grill ist hochglanzschwarz abgesetzt, wie die Dachreling, die Fensterrahmen und die Außenspiegel. Die Heckpartie prägen zwei sichtbare Endrohre unter dem Stoßfänger und ein Reflektor, der sich über die gesamte Fahrzeugbreite zieht. In den ohnehin schon kräftigen Radkästen hausen serienmäßig 20 Zoll große Räder im Turbinenlook mit 235/45er Breitreifen. Dahinter lugen rot lackierte Bremssättel der optimierten Bremsanlage inklusive RS-Logo hervor. Drei verschiedene Felgen-Designs werden im Angebot sein.

Das Interieur des Skoda Kodiaq RS besticht mit Alcantara und Carbonleder an Sportsitzen und Türverkleidungen sowie roten Kontrastnähten im Diamond-Cross-Design. Dazu gibt es ein Multifunktions-Sportlenkrad, eine schwarzen Dachhimmel und Edelstahlpedale.

Preis nicht über 50.000 Euro

Ansonsten verfügt der Kodiaq RS über eine optimierte Abgasanlage, die auch einen satten Sound produzieren soll. Der wird durch das Dynamic Sound Boost-System zusätzlich, je nach gewähltem Fahrmodus, verstärkt. Die Soundkulisse ist aber auch frei kombinierbar. So kann der Fahrer im Eco-Modus unterwegs sein, und trotzdem den sportlichen Klang einstellen. Das DCC-Fahrwerk sorgt für die agile Dynamik, während sich das ESP zurückhalten wird. Im Inneren dürfen sich Fahrer und Beifahrer über Sportsitze sowie ein Sportlenkrad freuen. Überwiegend ist das Interieur in Schwarz gehalten, nebst diversen Alu-Applikationen und RS-Logos. Selbstverständlich kommen auch in dem Sport-SUV die bekannten Infotainment- und Assistenzsysteme wie Tempomat mit Abstandsradar, Spurwechselassistent oder City-Bremssystem zum Einsatz. Serienmäßig an Bord sind LED-Scheinwerfer und ein im Carbonlook gehaltenes Virtual-Cockpit. Dessen zusätzlich verfügbarer fünfter Anzeigemodus im Sport-Layout stellt den Drehzahlmesser und die Geschwindigkeit in den Mittelpunkt. Optional wird der RS auch als Siebensitzer zu haben sein.

Aktuell kostet der Kodiaq in der Basisausführung ab 32.090 Euro und als Sportline-Version mit dem Zweiliter-TDI und 190 PS ab 43.110 Euro. Der Skoda Kodiaq RS kostet ab 49.990 Euro.

Quelle: 2018 Motor-Presse Stuttgart
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