Skoda Kodiaq RS (2018)

Skoda erprobt aktuell den neuen Kodiaq RS.
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Skoda erprobt aktuell den neuen Kodiaq RS.

© Stefan Baldauf
12.06.2018 - 15:13 Uhr von Holger Wittich

Auf dem Auto Salon in Paris feiert der Skoda Kodiaq RS seine Publikumspremiere. Doch schon jetzt macht der heiße SUV auf sich aufmerksam.

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Da liefert zum einen Skoda selbst ein erstes Teaser-Video, um auf einen ominösen Nürburgring-Rekord aufmerksam zu machen. Am 14. Juni 2018 gibt es dann dazu mehr. Zum anderen hat unser Erlkönig-Fotograf den neuen Skoda Kodiaq RS bereits auf Test- und Brems-Fahrt abgeschossen.

Kodiaq RS leistet 240 PS

Die sportliche Version des Kodiaq basierst natürlich auch auf dem Modularen Querbaukasten (MQB) und erhält den aus dem Konzernbruder VW Tiguan bekannten Zweiliter-Biturbo-Diesel. Dieser leistet 240 PS und stemmt 500 Nm Drehmoment auf die Kurbelwelle. Derart potent rennt der VW in 6,5 Sekunden auf Tempo 100. Der Kodiaq RS wird mit ähnlichen Werten aufwarten und ist damit nach dem 245 PS starken Octavia RS das zweitstärkste Modell der Tschechen. Insbesondere die starke RS-Kauf-Quote (20 Prozent) hat Skoda bewogen, auch von dem Kodiaq eine RS-Version anzubieten.

Das Allrad-Modell zeigt sich optisch entsprechend aufgerüstet: Die Frontschürze erscheint ein wenig aggressiver, der Grill könnte matt schwarz abgesetzt sein, die seitlichen Schweller sind ebenfalls modifiziert. Auch am Heck gibt es keine Änderungen an der RS-Schürze. In den ohnehin schon kräftigen Radkästen hausen 19 Zoll große Räder im Turbinenlook mit Breitreifen. Dahinter lugen rot lackierte Bremssättel der optimierten Bremsanlage inklusive RS-Logo hervor.

Preis nicht unter 47.000 Euro

Ansonsten verfügt der Kodiaq RS über eine optimierte Abgasanlage, die auch einen satten Sound produzieren soll. Das DCC-Fahrwerk sorgt für die sportliche Dynamik, während sich das ESP zurückhalten wird. Im Inneren dürfen sich Fahrer und Beifahrer über Sportsitze sowie ein Sportlenkrad freuen. Überwiegend ist das Interieur in Schwarz gehalten, nebst diversen Alu-Applikationen und RS-Logos. Selbstverständlich kommen auch in dem Sport-SUV die bekannten Infotainment- und Assistenzsysteme wie Tempomat mit Abstandsradar, Spurwechselassistent oder City-Bremssystem zum Einsatz.

Aktuell kostet der Kodiaq in der Basisausführung ab 32.090 Euro und als Sportline-Version mit dem Zweiliter-TDI und 190 PS ab 43.110 Euro. Wir schätzen, dass der Skoda Kodiaq RS nicht unter 47.000 Euro erhältlich sein wird.

Quelle: 2018 Motor-Presse Stuttgart
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