Startup Volta Trucks aus Schweden

10/2019, Volta Truck
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10/2019, Volta Truck

 © Volta

Volta Trucks aus Schweden will mit einem neuen Lkw-Konzept die Verkehrssicherheit in Städten erhöhen. Ein erster Prototyp des elektrisch angetriebenen Nutzfahrzeugs soll 2020 fertiggestellt werden.

Schwere Unfälle, bei denen große Lkw im Stadtverkehr Radfahrer oder Fußgänger übersehen, bestimmt leider regelmäßig die Schlagzeilen. Baustellenfahrzeuge und Lieferverkehr lassen sich nicht komplett aus den Städten aussperren. Das schwedische Startup Volta Trucks will mit einem neuen Nutzfahrzeugkonzept gegensteuern.

Tiefe Sitzposition für den Fahrer

Der stadttaugliche Elektro-Lkw hat ein ungewohntes Layout. Der Fahrer sitzt sehr tief und mittig im großzügig verglasten Cockpit. Diese Sitzposition sorgt für eine gute Rundumsicht auf Augenhöhe mit anderen Verkehrsteilnehmern, außerdem wird die passive Sicherheit bei einem Seitenaufprall erhöht. Des Weiteren erwarten die Schweden, dass sich damit Verletzungen bei Lkw-Fahrern, die durch das Hoch- und Herunterklettern entstehen, minimieren lassen.

Das tiefliegende Fahrerhaus des Volta Lkw wird erst durch den Elektroantrieb möglich. Kein großer Dieselmotor sitzt auf der Vorderachse. Angaben zur Antriebstechnik und der Batterie des Elektrolasters macht Volta noch nicht. Im Sommer 2020 soll ein erster Prototyp vorgestellt werden, Feldversuche mit ausgewählten Kunden in London und Paris sollen 2021 starten. Vor allem Betreiber von Supermarktketten und Kurierdienste sollen vom leisen Elektroantrieb in der Form profitieren, dass sie in verschiedenen Städten vom zeitlichen Fahrverbot für Lkw ausgenommen werden.

Quelle: 2019 Motor-Presse Stuttgart
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