Supersportwagen-Absatz 2018

Ferrari 812 Superfast, Lamborghini Aventador S, Exterieur
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Ferrari 812 Superfast, Lamborghini Aventador S, Exterieur

 © Rossen Gargolov
11.01.2019 - 09:00 Uhr von Uli Baumann

Alle Welt spricht vom SUV-Boom, aber auch Supersportwagen scheinen sehr gefragt zu sein. Das geht aus den Jahresbilanzen 2018 von McLaren und Lamborghini hervor.

Der britische Sportwagenbauer McLaren konnte 2018 4.806 Autos absetzen. Damit lag das 2018er Ergebnis um 43.9 % über dem Vorjahr. McLaren Automotive hat damit seit seiner Gründung 2010 jedes Jahr seinen Umsatz gesteigert.

Größter Markt für die Briten ist Nordamerika, wo über ein Drittel aller Modelle abgesetzt werden konnten. In Europa stieg der Umsatz um 44,2 Prozent, aber der größte Sprung wurde in China mit 122,5 Prozent Wachstum nach der Einführung des 570S Spider und 720S gemacht. China macht inzwischen fast 7 Prozent des weltweiten Gesamtumsatzes aus. Der britische Inlandsmarkt von McLaren blieb auch 2018 stark und erreichte ein Wachstum von 49,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Urus sorgt für Lamborghini-Boom

Satte Zuwächse kann auch der italienische Sportwagenbauer Lamborghini für 2018 vermelden. Die Italiener konnten 5.750 Modelle absetzen, 51 % mehr als im Vorjahr und das achte Absatzplus in acht Jahren. 1.209 davon trugen einen V12 unter der Haube, 2.780 waren mit einem V10 ausgerüstet.

Größter Markt für Lamborghini sind die USA mit 1.595 Einheiten. Rang zwei belegt Großbritannien (636 Einheiten), Japan folgt mit 559 Modellen, in Deutschland konnte Lamborghini 463 Sportwagen an den Kunden bringen, China kommt auf 342 Modelle, Kanada auf 316 und Italien auf 295 Fahrzeuge. Für reichlich Absatzschub sorgte der SUV Urus, der im Juli 2018 eingeführt wurde und auf einen Absatz von 1.761 Modellen kommt.

Ferrari auf Rekordkurs

Für Ferrari liegen noch keine Gesamtjahreszahlen für 2018 vor. Nach drei Quartalen lag der Sportwagenbauer aber schon bei 6.853 Auslieferungen weltweit, knapp 500 Fahrzeuge mehr als zum Vergleichszeitraum 2017. Nach wie vor der wichtigster Markt für Ferrari sind die USA, wohin rund 32 % aller Sportwagen geliefert werden.

Geradezu bescheiden lesen sich dagegen die Erfolgszahlen von Lotus. Die Briten konnten 2018 weltweit 1.630 Fahrzeuge verkaufen, zwei % mehr als im Vorjahr und so viele Autos wie seit sieben Jahren nicht mehr.

Quelle: 2019 Motor-Presse Stuttgart
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