Techart GT Street RS

Techart GTstreet RS 2019
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Techart GTstreet RS 2019

© Techart
22.02.2019 - 11:35 Uhr von Uli Baumann

Auf Basis des Porsche 911 Turbo baut Tuner Techart den Techart GT Street RS. Der ist 770 PS stark, trägt viel Sichtcarbon und ist auf 10 Exemplare limitiert.

Der GT Street RS hat bei Tuner Techart bereits Tradition. Auf dem Genfer Autosalon 2019 stellt der Tuner jetzt dessen jüngste Variante auf Basis des Porsche 911 Turbo S der Generation 991 vor. Vom neuen Techart GT Street RS sollen nur zehn Exemplare gefertigt werden.

Viel sichtbares Carbon

Zu den auffälligsten Merkmalen des neuen GT Street RS zählt zweifelsohne das neue Forged-Design-Sichtcarbon-Bodykit aus Carbonfasern in unregelmäßig angeordneter Struktur. Die Frontschürze mit Carbon-Frontspoiler und aktiver Frontspoilerlippe sollen die Anströmung von Wasser- und Ölkühler durch zusätzliche Lufteinlässe und einen mittigen Luftauslass optimieren. Die integrierten Bugleuchten werden von Sichtcarbon-Airframes umrahmt. Seitlich positioniere Flaps sorgen für zusätzlichen Anpressdruck und wirken sich gleichzeitig positiv auf den cW-Wert aus. Die Leichtbau-Fronthaube in Sichtcarbon ist bei jedem GT Street RS ein Unikat mit einlackierter laufender Editionsnummer. Sie verfügt über charakteristische NACA-Lufteinlässe, über die der Bremsanlage zusätzlich Kühlluft zugeführt wird. Leichtbau-Kotflügel aus Carbon beherbergen Radhausentlüftungen mit integrierten Carbon-Lamellen. Die Carbon-Seitenschweller setzen die Linie des GTstreet RS seitlich fort, und verbinden die Radlaufverbreiterungen an Vorder- und Hinterachse miteinander. Für maximale Ladeluftkühlung sind an den Fondseitenteilen des „GT Street RS“ Lufteinlässe aus Kohlefaser montiert.

Eine Ansauglufthutze auf dem Heckdeckel sowie größere Luftauslassschächte an der Heckschürze dienen sowohl der besseren Luftversorgung des Motors als auch einer wirksameren Luftdurchströmung der Ladeluftkühler. Der aktive Heckspoiler und die zusätzlichen Winglets am Grundkörper sorgen für mehr Druck auf der Hinterachse. In der Performance-Einstellung fährt der Heckspoiler aus und wird um 15 Grad angestellt. Der Heckdiffusor am Heck rundet das Aerodynamik-Konzept des GT Street RS ab. Für zusätzliche Gewichtsersparnis bestehen Heck- und hintere Seitenscheiben aus hochstabilem Dünnschicht-Glas.

Speziell für die Premiere in Genf erhält der GT Street RS zudem eine besondere Variante der geschmiedeten 20-Zoll-Zentralverschlussräder Formula IV Race. Aeroringe in Forged Design Sichtcarbon schützen die Bremsanlage vor Steinschlag und reduzieren Luftverwirbelungen an den Rädern. Den Kontakt zur Straße stellt der GT Street RS über Reifen der Dimensionen 265/35 vorne und 325/30 hinten her.

Mit 770 PS auf 360 km/h

Natürlich bietet der Sportler auch reichlich Leistung. Bestückt mit neuen Turboladern und angepasster Peripherie steigt der Output des 3,8 Liter großen Sechszylinder-Boxermotors auf 770 PS. Das maximale Drehmoment klettert auf 920 Newtonmetern. Zur Vorstellung in Genf werden die Fahrleistungen vorläufig mit 2,5 Sekunden für die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h angegeben (0-200 km/h: 8,1 s). Die Höchstgeschwindigkeit soll bei rund 360 km/h liegen, wird aber mit Rücksicht auf die Reifen auf 340 km/h begrenzt. Ausatmen darf der Boxer durch eine Titan-Abgasanlage mit Klappensteuerung.

Beim Fahrwerk bietet Techart mehrere Optionen, bis hin zum Gewindefahrwerk mit PDCC-Anbindung oder dem nachrüstbarem Noselift-System.

Das interieur setzt auf Alcantara und Kontrastnähte auf nahezu allen Oberflächen. Dazu gibt es Sportschalensitze mit Sechs-Punkt-Gurten, ein Sportlenkrad, Sportpedale, Einstiegsleisten, einen Überrollbügel und Schlaufen an den Türen. GT Street RS-Schriftzüge finden sich an diversen Bauteilen. Zum Auto gibt es noch ein Taschenset mit der forlaufenden Nummer des Autos.

Preise für den neuen Techart GGT Street RS nennt der Tuner noch nicht.

Quelle: 2019 Motor-Presse Stuttgart
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