Uno einigt sich auf Geräuschvorgaben

1957 bringt Renault die Dauphine Henney-Kilowatt mit
Elektroantrieb in einer Kleinserie auf den Markt. 200 Exemplare
werden in die USA verkauft.
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1957 bringt Renault die Dauphine Henney-Kilowatt mit Elektroantrieb in einer Kleinserie auf den Markt. 200 Exemplare werden in die USA verkauft.

© Renault

Am Fahr-Geräusch muss feststellbar sein, ob ein Elektro-Auto beschleunigt, bremst oder konstant fährt, so ein Bericht der Uno.

Regelungsbedarf gibt es, weil sich E-Fahrzeuge im Stadttempo fast lautlos nähern. Denn bei den Stromern entfällt das typische Geräusch der Verbrennungsmotoren zur Orientierung und als Warnsignal. "Das betrifft gerade schwächere Verkehrsteilnehmer wie Blinde, Fußgänger oder Fahrradfahrer", sagte Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) der "Financial Times Deutschland".

E-Autos sollen nicht lauter sein, als vergleichbare Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren

Die unter Führung des Bundesumweltministeriums getroffenen Vereinbarungen sollen ab Sommer angewandt werden, schreibt die Zeitung. Außer für Autos sollen sie auch für elektrisch betriebene Zweiräder, Lastwagen und Busse gelten. Am Klang müsse deutlich werden, ob das E-Fahrzeug gerade beschleunigt, verzögert oder mit konstantem Tempo fährt, heißt es im Bericht der Uno, der dem Blatt vorliegt.

Gleichzeitig sollen E-Autos nicht lauter sein als ein vergleichbares Fahrzeug mit Verbrennungsmotor bei Tempo 20. Vermieden werden sollten Melodien sowie Geräusche von Insekten und anderen Tieren. Diese könnten eher irritieren als helfen. Die Bundesregierung hat das Ziel ausgegeben, dass 2020 eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen unterwegs sein sollen.

Quelle: 2011 Motor-Presse Stuttgart
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