Volvo XC40 Recharge Elektro- und Hybrid-SUV: Preis der Hybridversion bekannt

Volvo XC40 Recharge Elektro- und Hybrid-SUV: Preis der
Hybridversion bekannt
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Volvo XC40 Recharge Elektro- und Hybrid-SUV: Preis der Hybridversion bekannt

© Volvo

Volvo legt den kompakten SUV XC40 als Hybrid- und als reines Elektromodell auf. Mit dem Namenszusatz "Recharge" soll der batterielektrische Kompakt-SUV 2020 auf den Markt kommen. Die Preise starten ab 62.000 Euro für das E-Auto – und auch der Hybrid ist alles andere als günstig.

Den XC40 bietet Volvo als reines Elektromodell und als zwei sehr ähnliche Hybridvarianten an. Während die Geely-Tochter für das Elektro-SUV mindestens 62.000 Euro haben möchte, schlägt sie preislich auch beim Dreizylinder-Plugin-Hybriden ordentlich zu: los geht es in der Basisausstattung für den T4 bei 48.450 Euro, während der etwas stärkere T5 mindestens 49.550 Euro kostet.

Leistungssprung durch Elektrifizierung

Bislang waren rund 250 PS die Leistungs-Obergrenze für den XC40. In dieser Hinsicht macht Volvo nun einen regelrechten Satz und bietet den kleinsten SUV der Modellpalette ab dem kommenden Jahr mit 408 PS an. Der Sprung ist rein technologischer Natur, schließlich handelt es sich um Elektro-PS. Und Volvo will noch weiter springen: In den kommenden fünf Jahren bringen die Schweden laut eigener Aussage jährlich ein Elektroauto an den Start. Der Titel "Recharge" wird sie alle schmücken und zusätzlich auch den Plugin-Hybriden verliehen.

CMA-Plattform für alle

Die CMA-Plattform (Compact Modular Architecture) trägt nicht nur den elektrischen Polestar 2 und den E-XC40, sondern auch den XC40 mit konventionellen Antrieben. Darüber hinaus kommt sie bei den chinesischen Modellen Lynk & Co 01, 02 und 03 sowie beim Geely F11, einem SUV-Coupé, zum Einsatz.

Der XC40 wird zunächst als T5 Twin Engine teilelektrifiziert und kombiniert einen 1,5-Liter-Benziner mit einem Elektromotor. Die Energie speichert eine 9,7-kWh-Lithium-Ionen-Batterie. Der Dreizylinder-Verbrenner kommt auf 180 PS, die E-Maschine auf 82 PS. Rein elektrisch soll der kompakte SUV rund 50 Kilometer fahren können. Die reinen Verbrenner-Varianten werden sich nach und nach aus dem Angebot verabschieden. Schließlich soll im Jahr 2025 die Hälfte der Umsätze aus rein elektrischen Fahrzeugen und der Rest aus Hybrid-Modellen generiert werden.

Um die Sicherheit der Fahrgäste und die Unversehrtheit der Batterie im Falle einer Kollision zu gewährleisten, hat Volvo für den vollelektrischen Volvo XC40 eine neue Sicherheitsstruktur entwickelt. Die Batterie wird durch einen Sicherheitskäfig geschützt, der aus einem Rahmen aus extrudiertem Aluminium besteht und in die Mitte der Karosseriestruktur eingebettet ist. Dadurch entsteht eine Knautschzone um den Akku. Gleichzeitig hat Volvo auch die Karosseriestruktur des Fahrzeugs verstärkt. Der elektrische Antriebsstrang wurde in die Karosseriestruktur integriert, um die bei einem Unfall wirkenden Kräfte noch besser von der Kabine wegzuleiten.

Elektro-XC40 ab 62.000 Euro

Der XC40 als BEV (Battery Electric Vehicle) erhält den Antriebsstrang des Polestars, der 300 kW (also 408 PS) sowie 600 Nm Drehmoment ermöglicht. In rund fünf Sekunden sollen beide E-Motoren, je einer pro Achse, den XC40 auf Tempo 100 schieben. Der Polestar kommt auf eine WLTP-Reichweite von 500 Kilometer und kostet ab 39.900 Euro. Der XC40 startet als T3 bei 34.450 Euro. Für den vollelektrischen Volvo XC40 Recharge P8 AWD nennen die Schweden einen Grundpreis von 62.000 Euro. Bestellbar ist er ab sofort.

Neues, aktives Sicherheitssystem

Auch im Bereich der aktiven Sicherheitssysteme führt der batterieelektrische Volvo XC40 eine neue Technik ein. Als erstes Volvo-Modell verfügt der kompakte SUV über ADAS (Advanced Driver Assistance System) – eine Kombination aus mehreren Kameras, Radar- und Ultraschallsensoren. Aufgrund ihrer Skalierbarkeit lässt sie sich darüber hinaus weiterentwickeln und bildet so die Grundlage für die künftige autonome Fahrtechnik.

E-Version mit eigenem Design

Und weil der XC40 als Elektroauto auf viele Teile verzichten kann, die ein Verbrenner noch an Bord haben muss, ergeben sich auch für die Designer neue Freiräume. Unter der vorderen Haube gibt es durch den Entfall des Verbrennungsmotors zusätzlichen Stauraum von 30 Litern, die Front an sich kann ohne einen Kühlergrill klarer gestaltet werden. Die in Wagenfarbe gehaltene Abdeckung trägt zudem die ADAS-Sensoren.

Am Heck fehlen die Auspuffrohre, was auch hier für einen aufgeräumteren Look sorgt. Zu den weiteren Features des Elektro-XC40 zählen unter anderem zusätzlicher Stauraum in den Türen und unter den Sitzen, ein ausklappbarer Haken für kleine Taschen und ein abnehmbarer Abfallbehälter in der Mittelkonsole.

Quelle: 2020 Motor-Presse Stuttgart
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