Skoda Octavia Scout und RS Combi Fahrbericht

Der RS ist der heimliche Star der Octavia-Palette, er macht 12
Prozent der Gesamtproduktion aus.
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Der RS ist der heimliche Star der Octavia-Palette, er macht 12 Prozent der Gesamtproduktion aus.

© Skoda
10.04.2017 - 17:07 Uhr von Heinrich Lingner

Der Bestseller Octavia kann nicht nur praktisch und günstig, die Top-Modelle RS und Scout machen hierzulande rund 30 Prozent des Absatzes aus. Zehn Dinge, die uns an den neuen Versionen Probefahrten aufgefallen sind:

1. Der RS ist der heimliche Star der Octavia-Palette, er macht 12 Prozent der Gesamtproduktion aus, am deutschen Octavia-Absatz hat er sogar einen Anteil von fast 20 Prozent.

2. Mit dem DCC-Fahrwerk beherrscht er den Spagat zwischen alltagstauglicher Familienlimousine und sportlichem Kurvenjäger viel besser als der Vorgänger.

3. Im Fahrmodus Performance kommen passend zum Fahrwerk auch die Progressivlenkung, das Doppelkupplungsgetriebe und der Motorsound in Wallung, soviel Sportlichkeit gab es im Octavia bisher nicht.

4. Die zehn Zusatz-PS (230 statt 220) sind dem Skoda dagegen kaum anzumerken, die Fahrleistungen des Turbobenziners sind top, das DSG schaltet zudem aufmerksam und schnell.

5. Der Diesel blieb unverändert, 184 PS, wahlweise mit DSG oder Schaltgetriebe, und neuerdings mit Allrad (immer mit DSG). Das wäre übrigens mein Octavia RS: Combi mit Diesel, Allrad und DSG, mehr geht nicht.

6. Die gleiche Antriebskombination gibt es ebenso im Scout, auch hier ist sie eine empfehlenswerte Option, zumal sich der 180 PS-Benziner im großen Allrad-Skoda etwas schwer tut.

7. In punkto Assistenzssysteme hat der Octavia kräftig aufgeholt, der Anhängerassistent kommt den Scout-Nutzern besonders gelegen, Front Assist mit Notbremsfunktion sowie Lane Assist sind in beiden Edel-Octavia äußerst nützlich.

8. Beide Versionen verfügen über ein sehr aufmerksames, nicht vollständig deaktivierbares ESP. Was aber nicht heißt, dass der RS im Sportmodus ein Langweiler ist, lässt sich durchaus per Lastwechsel und Gaseinsatz zum Übersteuern bewegen, bevor das Stabilitätsprogramm zur Ordnung ruft.

9. Die neue Progressivlenkung gefällt mit feiner Ansprache, gleichbleibenden Lenkkräften und ordentlicher Rückmeldung, ganz klar eine Empfehlung.

10. Knapp über 30.000 Euro beginnt der RS-Spaß: ab 30.890 Euro, etwas teurer ist der Scout. Hier beginnt die Preisliste bei 31.110 Euro.

Quelle: 2017 Motor-Presse Stuttgart
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