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Kimi Räikkönen

imago/UIG

Biografie: Kimi Räikkönen

Geboren: 17. Oktober 1979 in Espo (Finnland)
Vorname: Kimi
Name: Räikkönen
Grösse: 1.75 m

Egal, ob die Motoren heiß laufen oder die Duelle hitzig sind, es gibt einen Rennsportler, der immer cool bleibt: Kimi Räikkönen. Er fällt durch seinen kühlen und ruhigen Stil auf, dem er auch seinen Spitznamen „Iceman“ verdankt. Doch wer so viele Jahre seines Lebens mit Rennsport verbracht hat, überzeugt einfach mit Kalkül und Erfahrung.


Kartsport, Formelsport, Rallye und NASCAR gehören zu den Rennsportarten, in denen Kimi Räikkönen sich gemessen hat. Schon mit 10 Jahren war er erfolgreich auf nationaler Ebene.
Kimi Räikkönen wurde 2008 sogar vom Forbes Magazine unter die Top 100 Celebritys gewählt und stand dort auf dem 36. Platz.


Kimi Räikkönen: Finnlands Rennsportwunder


Räikkönens Karriere im Rennsport fing jung an, mit neun Jahren begann er mit dem Kartsport. 1991 gewann Kimi Räikkönen dann sein erstes größeres Turnier, nämlich die finnische Kartmeisterschaft der Minis, ein Jahr später der Junioren und 1995 gewann er sein erstes Rennen auf größerer Bühne, nämlich die finnische Kartmeisterschaft der Klasse A. 1997 und 1998 schaffte er sogar den Gesamtsieg.


Auch im Ausland sorgte Kimi Räikkönen für Aufsehen, in Monaco konnte er, trotz eines frühen Unfalls, noch den dritten Platz erreichen, in Norwegen gewann er 1998 die „Nordic Championship“. 1999 wechselte er zum Autosport und nahm zunächst an der britischen Formel Renault teil. Die ersten vier Rennen schloss er ab, bevor er in der Winterserie seinen ersten großen Erfolg verbuchen konnte und Erster wurde.


Der Sieg in der Winterserie sollte der Start sein für eine erfolgreiche Karriere im Rennsport werden. In der folgenden Saison der Formel Renault entschied Kimi Räikkönen sieben von zehn Rennen für sich, dazu gewann er zwei Rennen im Formel Renault 2.0 Eurocup, bevor er dann für die Formel 1 entdeckt wurde.


Erfolg in der Formel 1 für Kimi Räikkönen


Zwar war Kimi Räikkönen bisher nur 23 Rennen gefahren, konnte aber 13 davon mit einem Sieg beenden. Dies fiel auch dem damaligen Besitzer von Sauber Motorsport, Peter Sauber, auf, der noch Fahrer für die Saison 2001 suchte.


Räikkönen bekam daher im September 2000 eine Chance in einigen Testfahrten und setzte sich gegen andere, deutlich erfahrenere Fahrer durch. Sauber ging das Risiko mit dem jungen Fahrer ein und verpflichtete ihn für die Saison.


Andere waren nicht so überzeugt mit der Entscheidung von Sauber, an allererster Stelle der damalige Präsident der FIA (Dachverband der Autofahrer) Max Mosley. Es gab Zweifel daran, dass ein Fahrer mit nur 23 Rennen erfahren genug wäre für die Formel 1, daher wurde Kimi Räikkönen die Superlizenz (Rennlizenz für die Formel 1) erst einmal nur probeweise für vier Rennen ausgestellt.


Damit war Räikkönen offiziell Rennfahrer in der Formel 1. In seinem ersten Rennen bewies der Finne schon sein Talent, wurde beim Großen Preis von Australien 2001 Sechster und war damit innerhalb der Ränge für die Punktevergabe.


In vier weiteren Rennen konnte er sich Punkte sichern, kam achtmal unter die besten Acht. Kimi Räikkönen und sein Teammitglied Nick Heidfeld verhalfen Sauber damit zum besten Ergebnis der Konstrukteurswertung, welches dieser je hatte. Der Rennstall wurde in der Saison Vierter.


2002 wechselte Räikkönen zu McLaren. Dort zeigte er wieder seine Begabung, erreichte im ersten Rennen einen Podestplatz als Dritter. Trotz einiger technischer Defekte über die Saison beendete er die Meisterschaft als Sechster.


Seinen ersten Sieg konnte sich Kimi Räikkönen im Jahr darauf sichern: Er belegte den ersten Rang in Malaysia und beendete seine zweite Saison überraschend als Vizeweltmeister, nur hinter der deutschen Legende Michael Schumacher.


Kimi Räikkönens Wechsel zu Ferrari und der erste WM-Titel


Nach einigen erfolgreichen Rennen mit McLaren wurde 2007 bekannt gegeben, dass Kimi Räikkönen Michael Schumacher bei Ferrari ersetzen würde. 2007 sollte dann auch das Jahr sein, in dem Räikkönen den größten Erfolg seiner Karriere einfahren sollte.


Schon im ersten Rennen für den neuen Arbeitgeber Ferrari war Räikkönen siegreich, beim Großen Preis von Australien sicherte er sich den ersten Platz vor den beiden McLaren-Mercedes-Fahrern Louis Hamilton und Fernando Alonso. Dieses Trio sollte auch die restliche Saison noch mehrmals um die Podestplätze ringen.


Am Ende der Saison konnte sich Kimi Räikkönen dann aber knapp gegen beide Kontrahenten durchsetzen. Mit insgesamt sechs Siegen und zehn Podestplatzierungen gewann er die Saison 2007 mit 110 Punkten. Alonso und Hamilton kamen auf 109. Auch in der Konstrukteurswertung gewann Ferrari.


Bis 2010 stand Kimi Räikkönen bei Ferrari unter Vertrag, den er jedoch nicht verlängerte. Stattdessen versuchte er sich als NASCAR- und Rallye-Fahrer. Seit 2012 ist er aber wieder Teil der Formel 1, aktuell wieder als Faher von Ferrari und ab 2019 von Sauber.


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