Diese 11 Produkte gehören auf den Schrotthaufen

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Zu früh oder schlecht kopiert: Wir haben für Sie elf Produkte zusammengestellt, die nie an den Erfolg der Originale heranreichten.
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Diese 11 Produkte gehören auf den Schrotthaufen

Zu früh oder schlecht kopiert: Wir haben für Sie elf Produkte zusammengestellt, die nie an den Erfolg der Originale heranreichten.

© Hersteller / imago / freenet.de
20.07.2018 - 10:23 Uhr

Android und iPhone boomen. Viele Konkurrenten wurden ins Feld geschickt, um sie zu besiegen. Ebenso viele scheiterten kläglich. Wir stellen einige Fehlschläge in einer Galerie vor.

Die Lumia-Smartphones

Mit der Übernahme der Nokia Devices and Services Business stieg Microsoft mit seinen Lumia-Smartphones im Jahr 2014 in den Smartphone-Markt ein. Microsoft bietet mit Windows Phone ein eigenes mobiles Betriebssystem an, das mit Android und iOS konkurrieren soll. Per Stand März 2017 muss jedoch eingeräumt werden, dass Microsoft sich auf diesem Markt gegen die Konkurrenz von Apple und Google nicht so recht durchsetzen kann. Zu stark ist die Verbreitung der Konkurrenz. Marktforscher sehen die Lumia-Smartphones lediglich bei einem Marktanteil von geringen drei Prozent oder weniger. Daher verwundert es nicht, dass das Smartphone von Microsoft bereits für tot erklärt wurde.

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Für Microsoft stellt das einen Fehlschlag mit erheblichen wirtschaftlichen Folgen für das Unternehmen aus Redmond dar. In den Folgejahren nach der Übernahme musste Microsoft immer wieder Mitarbeiter entlassen, um die finanziellen Verluste auszugleichen. Allein im Jahr 2014 mussten 13.000 Menschen gehen. Und auch in den folgenden Jahren sah es nicht besser aus, viele weitere tausend Mitarbeiter wurden entlassen. Für die Umstrukturierung wurden 750 bis 850 Millionen Dollar gezahlt, die Abschreibungen lagen mit 7,6 Milliarden Dollar aber noch viel höher. Für Microsoft stellt dies eine schwere Belastung für ein Smartphone dar, das ohnehin niemand verwendet. Aus diesem Grund haben wir das Lumia-Smartphone von Microsoft in unsere Galerie der Versager aufgenommen. Nokia hingegen gibt auch im Jahr 2017 nicht auf und hat mit der Neuauflage des 3310 zu einem neuen Anlauf angesetzt.

Kein Windows RT mehr

Bereits seit einiger Zeit stellt Microsoft das Surface 2 nicht mehr her. Das bedeutete gleichzeitig das Aus für Windows RT. Mit einer Produktion weiterer Tablets ist also nicht mehr zu rechnen. Wer bereits ein Gerät mit Windows RT besitzt, muss sich allerdings nicht ärgern. Microsoft möchte die Käufer weiterhin mit Updates versorgen. So sollen nach und nach Funktionen aus Windows 10 auch für Windows RT bereitgestellt werden.

Surface ist schon seit einiger Zeit auf dem Markt vertreten, auf den endgültigen Marktdurchbruch warten Microsoft und die Analysten aber noch immer. Zu den erfolgreichen Modellen gehört das Surface Pro 3, das Microsoft durchaus in ansehnlicher Stückzahl absetzen konnte. Im Jahr 2015 gelang es Microsoft, mit dem Surface bereits mehr als eine Milliarde US-Dollar umzusetzen. Zudem soll die Gewinnmarge hoch sein. Ebenso erfolgreich präsentiert sich der Nachfolger Surface Pro 4.

Doch selbst Erfolgsunternehmen wie Apple sehen sich gelegentlich der Kritik ausgesetzt. So wurde zum Beispiel iOS in der Version 7 wenig begeistert aufgenommen, da die bewährte Benutzeroberfläche vollständig geändert wurde. Das neue Betriebssystem konnte sich aber durchsetzen und fand für sich zahlreiche Fürsprecher. Ähnlich kritisch wurde auch das iPhone 5C anfangs gesehen.

Mit dem iPhone 6 und iOS 8 gehören diese Geschichten ohnehin der Vergangenheit an. Das iPhone 6 ist ein großer Verkaufserfolg für Apple ebenso wie das größere iPhone 6 Plus. Im ersten Quartal des Jahres 2015 konnte Apple sogar den größten Gewinn in der Unternehmensgeschichte einfahren. Überraschenderweise konnte das Akku-Desaster im Zusammenhang mit dem Galaxy Note 7 von Samsung dem iPhone 7 jedoch keinen besonderen Auftrieb verschaffen.

Keiner möchte mit Mpass bezahlen

Vorschusslorbeeren erhalten Produkte schnell, sie müssen sich allerdings auch am Markt durchsetzen. Und das ist sehr viel schwieriger. Zu den Hoffnungsträgern, die letztendlich spektakulär scheiterten, gehört Mpass. Hierbei handelte es sich um einen O2-Bezahldienst. Der Hype wurde durch O2 selbst angefacht, bezahlen wollte mit dem Dienst jedoch kaum jemand. Bereits im Oktober des Jahres 2016 kam das Aus für Mpass. Diesmal ohne große mediale Begleitung. Zahlungen ließen sich von nun an nicht mehr über Mpass vornehmen. Die Kunden waren gezwungen, sich ihr Guthaben erstatten zu lassen.

Vodafone und O2 möchten ebenfalls in die Galerie aufgenommen werden

Car Connection von O2 und der Dienst Drivexone von Vodafone sind ebenfalls heiße Anwärter auf eine Aufnahme in unsere Galerie der Versager. Eigentlich versprachen diese Dienste, ihrem Nutzer mehr Wissen über das eigene Fahrzeug zu bieten. Tatsächlich kosteten beide in der Praxis aber vor allem Geld und sammelten Daten, die sich dann auf fremden Cloud-Servern wiederfanden. Diese Angebote waren besonders unsinnig, da mit Torque Pro und ScanGauge schon seit Langem kostenfreie Alternativen verfügbar sind.

In unserer Galerie finden Sie einige Flops der Technikgeschichte der vergangenen Jahre - Entwicklungen, die nach einem großen Hype in sich zusammengefallen sind. Unsere Galerie umfasst ebenfalls Tablets, die als iPad-Killer angetreten waren und am Ende nur selbst gekillt wurden.

Quelle: In Zusammenarbeit mit PC-Welt
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