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    De Maizière: Bei Flugsicherheit geht "im Zweifel Sicherheit vor Bequemlichkeit"

De Maizière: Bei Flugsicherheit geht "im Zweifel Sicherheit vor Bequemlichkeit"

Nach den Gesprächen der EU mit der US-Regierung über ein
Laptop-Verbot auf Transatlantikflügen hat sich Bundesinnenminister
de Maizière (CDU) offen für verschärfte Sicherheitsmaßnahmen
gezeigt. Im Zweifel gehe "Sicherheit vor Bequemlichkeit".
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Nach den Gesprächen der EU mit der US-Regierung über ein Laptop-Verbot auf Transatlantikflügen hat sich Bundesinnenminister de Maizière (CDU) offen für verschärfte Sicherheitsmaßnahmen gezeigt. Im Zweifel gehe "Sicherheit vor Bequemlichkeit".

 © Bodo Marks - dpa/AFP
18.05.2017 - 13:20 Uhr

Nach den Gesprächen der EU mit der US-Regierung über ein mögliches Laptop-Verbot auf Transatlantikflügen hat sich Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) offen für verschärfte Sicherheitsmaßnahmen gezeigt. Es gebe "viele Argumente, die dafür sprechen", die Laptops statt in der Kabine im Frachtraum zu transportieren, sagte de Maizière am Donnerstag in Brüssel. Auch wenn dies "natürlich eine erhebliche Veränderung" sei, gehe im Zweifel "Sicherheit vor Bequemlichkeit."

"Wir teilen die Sorge, dass wir im Bereich der Luftsicherheit gegebenenfalls neue Sicherheitsrisiken zu gewärtigen haben", sagte de Maizière beim Treffen der EU-Innenminister. Er machte keine Angaben dazu, ob inzwischen auch auf EU-Seite die Einführung eines Verbots von Laptops und größeren elektronischen Geräten in der Passagierkabine erwogen wird. Ziel seien aber "gemeinsame Lösungen" mit den USA, sagte er lediglich.

Washington hatte im März ein solches Verbot bei Flügen aus acht muslimischen Ländern in die USA erlassen. Grund ist die Befürchtung, dass in ihnen Sprengsätze versteckt werden könnten. Die Geräte müssen nun mit dem Gepäck aufgegeben werden, um im Frachtraum verstaut zu werden.

Inzwischen erwägen die USA die Ausweitung des Laptop-Verbots auf Flüge von Europa aus. Dazu fanden am Mittwoch in Brüssel hochrangige Gespräche zwischen Vertretern der EU und des US-Heimatschutzministeriums statt. Es wurde vereinbart, dass sich Experten beider Seiten kommende Woche nochmals in Washington treffen.

Ein US-Regierungsvertreter hatte nach dem Brüsseler Treffen gesagt, das Laptop-Verbot werde von den USA weiter erwogen. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen.

Quelle: 2017 AFP
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