12 Gründe für Gaming am PC

PC oder Konsole? Was taugt mehr zum Spielen?
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PC oder Konsole? Was taugt mehr zum Spielen?

Was taugt besser zum Spielen: Der PC oder die Konsole? Natürlich der heimische Rechner! Sie glauben's nicht? Hier sind 12 gute Gründe, die dafür sprechen.

Der ewige Konkurrenzkampf
Wer oft und gerne Videospiele spielt, steht irgendwann vor der Entscheidungsfrage, welches System besser zum Zocken geeignet ist: Der PC oder die Konsole? Insbesondere, weil gerade in letzter Zeit die Konsolen mit echten Blockbustern wie “Uncharted 2” oder “ Assassin's Creed 2” aufwarten, die, wenn überhaupt, erst wesentlich später für Windows-Rechner erscheinen.

PC-Nutzer werden hingegen eher stiefmütterlich behandelt; eventuell mal mit einem neuen Ableger der “Sims” oder noch einem Addon zu “World of Warcraft” abgespeist. Trotzdem gibt es viele gute Gründe, dür für den PC als optimalste Spiele-Plattform sprechen. Lesen Sie hier die 15 schlagkräftigsten.

1. PCs sind aufrüstbar

Zugegeben, wer seinen PC häufig auf- oder nachrüstet, dem frisst das Hobby schon sehr bald ein großes Loch in die Brieftasche. Grafikkarten, RAM und die neueste CPU lassen sich schon einiges kosten, die Ausgaben für Spiele kommen dabei noch obendrauf.

Doch seien Sie mal ehrlich: Lieber eine Plattform, die teurer im Unterhalt ist und dafür aber so ziemlich alles spielt, was ihr ins Laufwerk gerät: von 90er-Jahre-Uralt-Schinken bis hin zu nagelneuen, rasanten HD-Actionknallern. Denn Konsolen und deren Hardware werden bestenfalls einmal alle zehn Jahre ausgetauscht – gegen eine neue Konsole, die dann ungefähr die gleiche Lebensspanne hat.

2. PCs sind problemlos manipulierbar

Klar, an seinem Rechner herumzuschrauben oder Veränderungen am System vorzunehmen ist nicht jedermanns Sache. Wenn Sie Wert darauf legen, dass alles so funktioniert, wie es sich gehört, sollten Sie besser sogar die Finger von Amateur-Bastelarbeiten lassen. Wer sich jedoch traut, oder das Modder-Handwerk beherrscht, darf auf seinem Rechner in Grafik-Universen abtauchen, von denen ein Konsolen-Spieler nur zu träumen wagt. Electronic Arts' 2008er Action-Shooter "Mirror's Edge" sieht auf dem PC dank verbesserter Physik-Eigenschaften beispielsweise deutlich besser aus, als auf Playstation 3 oder Xbox 360.

3. PCs können Konsolen emulieren

Ein Punkt, der vor der Anschaffung eines PCs häufig übersehen wird: Mit der passenden Emulations-Software kann der PC nahezu jede ältere Konsole emulieren. Haben Sie beispielsweise Rares Meisterwerk "Wizards & Warriors" verpasst? Oder das erste "Mario Bros."? "Mega-Man"? "Berzerk"? Kein Grund, im Netz nach einem gebrauchten Atari 2600 oder dem original NES-System Ausschau zu halten. Benutzen Sie dafür lieber einen Emulator, zum Beispiel "ScummVM" und suchen Sie sich die passenden ROMs. Eine weitere Möglichkeit: Flash- oder Java-Seiten im Internet, zum Beispiel PlayNES.net. Hier werden Spiele-Klassiker online emuliert und bieten sogar eine Speicherfunktion.

4. Tastatur und Maus sind einfach komfortabler

Womit spielen Sie normalerweise einen blitzschnellen Shooter wie “Crysis” oder “Battlefield”? Natürlich mit Maus und Tastatur. Mit keinem Eingabegerät lassen sich die Gegner so präzise anvisieren und gehen Bewegungen leichter von der Hand, als mit Maus und Tastatur. Wer als PC-Spieler schon einmal probeweise zu einem Konsolen-Controller gegriffen hat, weiß das. Hier fühlen sich Bewegungen weitaus schwerfälliger an, Zielen kann man bestenfalls in die gewünschte Richtung, niemals direkt auf ein Körperteil. Hier haben PC-Spieler klar die Nase vorn.

5. PCs unterstützen Gamepads

Wer trotzdem die Finger nicht von einem Gamepad lassen kann – oder in bestimmten Spielen wie “Street Fighter” einfach der Authentizität wegen zum Controller greift – muss beim PC freilich auch nicht den Kürzeren ziehen. Es gibt nicht nur spezielle, für den PC konzipierte Gamepads, sogar der Controller der Xbox 360 lässt sich problemlos am PC nutzen. Einfach am USB-Port einstecken und Spiele wie “Dead Space” erkennen das Gerät sofort.

6. Auch Konsolen gehen kaputt

All diejenigen, die ihren PC schon einmal wegen eines Bluescreens verflucht haben: Auch Konsolen haben solche Probleme! Bester Beweis: Der “Rote Ring des Todes” von Microsofts Xbox 360. Wenn man frühen Erhebungen Glauben schenken darf, haben rund 33 Prozent aller Microsoft-Konsolen mindestens einmal damit zu kämpfen: Man will die Konsole anschalten, erhält statt des Menüs aber nur einen roten, blinkenden Ring um den Power-Schalter – schwerer Systemfehler. Groß herumbasteln hilft da allerdings wenig. Stattdessen muss die Konsole erst zum Hersteller eingeschickt und repariert, beziehungsweise ersetzt werden. Konsolen sind eben in Wirklichkeit auch nur PCs.

7. PC-Gaming ist unauslöschlich

Wie lange gibt es den PC schon als Spiele-Plattform? Und wie lange gab es Sonys Playstation 1, Segas Mega-Drive-Konsole oder Nintendos SNES? All diese Konsolen wurden irgendwann als Spiele-Plattformen vom Markt genommen, während PCs bis heute daddeln, was das Zeug hält. Und eines steht fest: Auch aktuelle HD-Konsolen wie die Playstation 3 oder Xbox 360 werden irgendwann einfach nicht mehr da sein. Der PC hingegen schon, so viel ist sicher.

8. Es gibt nichts, was PCs nicht können

Klare Sache: Alles, was eine Konsole kann, kann ein PC auch – nur besser. Es gibt bislang nichts, was eine Konsole zu bieten hätte, was ein PC oder ein PC-Spiel nicht bietet. Andersherum gilt das für Konsolen noch lange nicht. Alles, was extrem schnelle und präzise Bewegungen erfordert, muss auf Xbox 360, Playstation 3 oder Wii außen vor bleiben. Echtzeit-Strategie-Spiele wie “Empire: Total War” oder das kommende “Starcraft 2” wären auf der Konsole eine einzige, verworrene Katastrophe. Und während durchschnittliche Third-Person- oder Ego-Shooter wie “Borderlands” auch auf Konsolen einwandfrei funktionieren, würden Konsoleros in einem Gefecht mit PC-Spielern schneller dem Game-Over-Bildschirm gegenüber stehen, als ihnen lieb ist – Maus-Steuerung sei dank.

9. PCs sind kreativ

Der PC ist die führende Plattform für unabhängig entwickelte Spiele, sogenannte Indie Games. Die gibt's meist gratis im Netz. Und damit ist der PC auch der Ursprung einiger der größten, verrücktesten, coolsten, angesagtesten und unvorhersehbarsten Spiele überhaupt. Sie glauben das nicht? Dann sollten Sie vielleicht ein bisschen mehr Zeit mit Games wie "Crayon Physics", "DCS Black Shark", "Synaesthete", "Fret Nice" oder "Iron Dukes" verbringen. Es wird sich lohnen!

10. PC-Spiele sind billiger

Warum das so ist, weiß niemand so wirklich. Doch Konsolen-Spiele kosten im Schnitt mindestens 20 Euro mehr als PC-Spiele. Selbst wenn es sich um den gleichen Titel handelt. Ein Beispiel: “Bioshock” kostete bei Erscheinen für Playstation 3 und Xbox 360 rund 70 Euro. Als der Titel einige Monate später auch auf dem PC erschien, war er dort von Anfang an für nur 50 Euro zu haben. Wer nur einige wenige Spiele pro Jahr kauft, dem wird dieser Preisunterschied kaum auffallen. Mit zwei neuen Spielen pro Monat addiert sich die Ersparnis auf üppige 480 Euro. Mehr als genug für einige neue PC-Hardware-Komponenten.

11. PC-Online-Gaming kostet nichts

Okay, eigentlich bezieht sich dieser Punkt nur auf Microsofts Xbox 360, deren Nutzer für den vollen Umfang an Online-Funktionen – zum Beispiel Mehrspieler-Modi oder Download-Inhalte – eine monatliche Gebühr zahlen müssen. Wer da behauptet, der Online-Dienst Xbox Live biete nunmal einige, einzigartige Funktionen und sei deswegen kostenpflichtig, der liegt einfach falsch. Online-Modi von Spielen nutzen zu können ist keine Luxus-Funktion, kein Special-Service und auch kein unschlagbares Angebot – es ist eine Funktion, die absolut jeder Endkunde von seinem Produkt erwarten darf und sollte. Und die war und ist bei allen PC-Spielen schon immer kostenlos.

12. Raubkopien sind kein reines PC-Problem

Berichte über Piraterie bei Konsolen-Spielen sind rar im Vergleich zu fast täglichen Schreckensmeldungen von Seiten der PC-Fraktion. Das heißt aber nicht, dass sie nicht existiert. Je mehr Spieler sich für eine Konsole entscheiden, desto mehr wird sich der Raubkopierer-Markt auf die jeweilige Plattform konzentrieren, sich mit ihren Sicherheitslücken beschäftigen, hacken, modden und illegale ROM-Disk-Tools verbreiten. Bislang ist das auf dem PC nur leider noch am einfachsten.

Dieser Artikel stammt von Matt Peckham von unserer Schwesterpublikation PC World.

Quelle: In Zusammenarbeit mit www.pcwelt.de
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