Darlite: Endlich mehr Möglichkeiten mit Sonos-Lautsprechern

Darlite: Endlich mehr Möglichkeiten mit Sonos-Lautsprechern
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Darlite: Endlich mehr Möglichkeiten mit Sonos-Lautsprechern

 © Darlite
19.06.2017 - 10:15 Uhr

Wer ein Sonos-System zu Hause nutzt, kann die Multiroom-Lautsprecher zwar bereits mit sehr vielen Quellen bespielen, ist aber auf die Sonos-App und das proprietäre WiFi des Systems beschränkt. Somit sind nicht nur zahlreiche Dienste und Formate von vornherein ausgeschlossen, die der Hersteller nicht anbietet, auch der Zugriff auf die Lautsprecher mit anderen Verbindungsprotokollen ist nicht vorgesehen. Aus guten Grund, dürfte Sonos argumentieren, im Zweifelsfall kann das aber frustrieren. Dass man Bluetooth nicht unterstützt, ist dabei schon fast ein Segen; die AirPlay-Integration wäre da schon deutlich wünschenswerter.

Darlite will all das richten. Darlite ist ein kleines Stück Hardware, das sich mit dem kleinsten Lautsprecher von Sonos – dem Play:1 – verschalten lässt, sich aber auch allein ins Sonos-Netz hängen lässt, wenn man zu Hause oder im Büro für andere Modelle optiert hat. Bluetooth, AirPlay und DLNA stehen nach der Installation im Sonos-Netzwerk zur Verfügung. So lassen sich aller Hand neue Services nutzen, auch alles, was mit Video zu tun hat, wobei man natürlich ausprobieren muss, ob einem die Latenzen nicht schnell die Lust an der neuen Medien-Freiheit nehmen. Ebenfalls verbaut ist ein 3,5mm-Klinkenanschluss, so dass auch Gerät ohne Drahtlos-Schnittstellen über Sonos erreichbar sind, inklusive Plattenspieler mit integriertem Vorverstärker.

Darlite kann außerdem leuchten. Passend zur Musik oder einfach nur, um ein bisschen Stimmung zu verbreiten. Auch Benachrichtigungen von Facebook etc. können farblich quittiert werden. Wer mehrere Sonos-Lautsprecher im Einsatz hat, kann aufatmen: Im Netzwerk braucht es nur einen Darlite.

Darlite Animation by Darlite on Sketchfab

Wie Sonos das alles findet, bleibt abzuwarten. Gerade die Tatsache, dass sich Darlite mit dem Play:1 direkt verbinden lässt, könnte der Rechtsabteilung des Lautsprecher-Herstellers die Möglichkeit geben, gegen Darlite vorzugehen. Von der notwendigen Software ganz abgesehen. Vollkommen ungeklärt ist auch, wie gut Darlite faktisch funktionieren wird.

Doch dafür muss es auf Kickstarter zunächst finanziert werden. Noch einen knappen Monat dauert die Kampagne, mindestens 250.000 Euro müssen zusammenkommen. Davon ist das Startup aktuell noch weit entfernt. Darlite kostet ab 120 Euro und soll im Januar 2018 ausgeliefert werden.

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