Günstig surfen überall

Mit dem Handy im mobilen Internet zu surfen ist schon lange kein Problem mehr. Man kann sein Mobiltelefon sogar als Modem für sein Net- oder Notebook nutzen und mit dieser Kombination überall im Internet unterwegs sein. Allerdings zwingt das den Handy-Akku schneller in die Knie als einem lieb ist und außerdem ist es nicht die praktischste und schnellste Art und Weise mit seinem Laptop überall und jederzeit online zu sein. Besser man setzt auf einen Surfstick, der einen problemlos und einfach sowie recht günstig in die Weiten des Netzes bringt. Allerdings gibt es inzwischen viele Angebote und Leistungen. Worauf soll man also achten, wenn man sich einen Surfstick zulegen will?

Ein Surfstick ist im Grunde nichts anderes als ein Modem in Form eines USB-Sticks. Über einen kleinen Slot kann man in diesen eine SIM-Karte einlegen, den Surfstick in den USB-Slot stecken und schon kann man über das UMTS-Handynetz surfen und zwar überall dort, wo man Handyempfang hat. Das macht den Surfstick so praktisch. Man benötigt keinen WLAN-Hotspot, den man vielleicht auch noch bezahlen muss, keinen DSL- oder Kabelanschluss. Man kann mit einem Surfstick zu Hause ebenso surfen wie mitten in der freien Natur, im Cafe ebenso wie in der Bahn. Ein Surfstick ist also Internet für überall.

Prepaid oder Vertrags-Flatrate?

Die wichtigste Frage, die man ganz zu Anfang klären muss, ist, wie oft man mit seinem Surfstick online gehen will. Vielleicht besitzt man zu Hause DSL und nutzt unterwegs die bekannten WLAN-Hotspots. Vielleicht braucht man seinen Surfstick dann nur am Wochenende oder eben nur ab und an. Wenn man im Monat weniger als 10 Tage mit seinem Surfstick ins Netz gehen will, lohnt sich bei den derzeitigen Angeboten am ehesten ein Prepaid-Surfstick mit Tagesflatrate. Da bezahlt man dann seine Flatrate pro genutztem Tag. Doch wenn zehn oder mehr Tage zusammen kommen, ist man schnell mit den einzelnen Tagesflats weit teurer als jede Vertrags-Flatrate.

Wer also täglich online geht und viel im Internet unterwegs ist, sei es zum mailen, surfen oder chatten, für den lohnt sich auf alle Fälle ein Surfstick mit Vertrag. Da muss man nicht die Tage zählen, die man diesen Monat schon online war. Der große Nachteil ist natürlich die Vertragsbindung, denn wer will schon gleich wieder 24 Monate an seinen Surfstick gebunden sein? Aber zum Glück gibt es auch Anbieter, die ihre Kunden nur 6 Monate binden oder sogar noch weniger.

Wenn man sich für einen Vertrag entschieden hat, heißt es auf alle Fälle Preise vergleichen. An Kosten fällt der Surfstick selbst als einmalige Anschaffung an, eine Einrichtungsgebühr und die jeweilige monatliche Datenflatrate. Wie bei Handys gibt es auch bei Surfsticks Subventionen, d.h. Surfsticks umsonst oder für einen symbolischen Euro. Allerdings ist ein Surfstick eben kein Handy. Diese kosten schnell einmal hunderte von Euros. So teuer ist ein Surfstick nicht. Da heißt es also überlegen, ob man sich den wirklich subventionieren lassen und dann in einem teureren Vertrag surfen will.

Ein Surfstick für einen Euro ist zwar nett, aber wenn die Flatrate dann 39,95 Euro jeden Monat kostet, ist das kein Schnäppchen. Besser Sie zahlen einmal für Ihren Stick (das sind in der Regel zwischen 20 und 30 Euro) und sind mit einer Flatrate für 29,95 Euro oder sogar nur 19,95 Euro unterwegs. Dort sparen sie gegenüber der subventionierten Surfstick-Flat im Monat zehn oder zwanzig Euro und haben die Kosten für ihren Stick nach drei oder sogar zwei Monaten schon wieder raus.

Geschwindigkeit und Netzabdeckung

Genauso wichtig wie die Kosten ist aber auch die Leistung. Das bedeutet bei Flatrates vor allem die Surfgeschwindigkeit und bei Surfsticks im Besonderen die Netzabdeckung. Immerhin funktionieren die Sticks mit einer Handy-SIM-Karte, benötigen also einen Empfang im Handy-Netz. Wer in den großen Ballungszentren lebt und bevorzugt dort unterwegs ist, wird diesen Faktor vernachlässigen können. Doch wenn Sie in einer Region mit lückenhaftem Empfang bei bestimmten Netzanbietern surfen wollen, sollten sie zweimal hinsehen, welches Handynetz die Grundlage Ihres Surfsticks bildet.

Ebenfalls wichtig für alle, die nicht durch das Internet schnecken wollen ist die Übertragungsgeschwindigkeit. UMTS-Flatrates können über HSDPA bis zu 7,2 MBit/s erreichen. Das sind Geschwindigkeiten, wie man sie bei DSL-6000 erreicht. Allerdings bekommt man dies nicht bei allen Anbietern. Einige verzichten auf den Datenturbo HSDPA und bieten nur reine UMTS-Geschwindigkeit mit 384 KB/s, oder aber sogar nur GPRS/EDGE-Leistung. Wichtig ist also der Blick nach dem magischen Wort HSDPA, wenn man sich über Surfstick-Angebote informiert.

Wer viel hochladen will, sollte aber auch nach der HSUPA-Leistung schauen. Der Turbo für den Datenupload hinkt technisch noch ein wenig hinterher, aber 5,76 MBit/s sind durchaus möglich. Wenn die Datenmengen allerdings zu groß sind, drosseln die Anbieter nach einigen Gigabyte (5 GB sind die Regel). Für einen normalen Internet-Nutzer dürfte das egal sein, aber wer große Datenmengen umsetzt, sollte das Kleingedruckte beachten.

Surfen im Ausland

Zwar ist es theoretisch möglich, mit seinem Surfstick auch im Urlaub jenseits der Landesgrenze zu surfen, aber wer schon einmal eine Handy-Rechnung nach einem längeren Urlaub gesehen hat, ahnt, dass das ein sehr teures Vergnügen ist. Allerdings gibt es die Möglichkeit, einfach für den Urlaub eine Prepaid-SIM-Karte im Urlaubsland zu erwerben und zu nutzen, vorausgesetzt, der Surfstick-Anbieter zu Hause hat auf ein SIM-Lock für seine SIM-Karte im Stick verzichtet. Dann haben Sie nämlich die Möglichkeit in den Stick auch eine andere SIM-Karte zu legen. Das ist auf alle Fälle kundenfreundlich, aber nicht bei allen Anbietern der Fall.

Telefonie

In der Regel werden Sie diese Funktion zwar nicht benötigen, da Sie wohl auch weiterhin noch Ihr Handy mit Ihrer SIM-Karte nutzen werden, aber rein theoretisch kann man mit der SIM-Karte aus dem Surfstick auch telefonieren. Immerhin ist es eine normale Handy-SIM-Karte. Die Tarife für Telefonie und SMS liegen dabei allerdings jenseits der schönen Billig-Tarife, wie man sie mit einem Handyvertrag bekommt. Dennoch schadet auch hier ein Blick in die Preislisten nichts.

Surfstick-Anbieter

Die Anzahl der Anbieter von Surfsticks mit Vertrag und Daten-Flat ist recht groß. Neben den eigentlichen Netzbetreibern gibt es auch Surfsticks von anderen Mobilfunk-Unternehmen. Fast alle diese Unternehmen bieten zudem auch Prepaid-Surfsticks. Besonders beworben werden solche, wenn sie von Fremdfirmen in Kooperation mit den Netzbetreibern angeboten werden wie die Surfsticks von BILD, N24 oder ALDI.

Wenn Sie sich nun allerdings für einen Surfstick mit günstigem Vertrag, kurzer Laufzeit, schnellem Anschluss und hoher Netzabdeckung interessieren, haben wir zum Schluss noch einen Tipp für Sie. Wie wäre es mit einem Surfstick mit Vertrag mit einer Mindestlaufzeit von nur 3 Monate, 19,95 Euro einmalig für den Stick und einem Anschlusspreis von 9,95 Euro, dafür aber mit einer monatlich günstigen Flatrate von nur 19,95 Euro. Dazu gibt es den Datenturbo HSDPA mit 7,2 MBit/s und im Upload HSUPA mit 5,76 MBit/s bei einer Netzabdeckung von 99,9 Prozent im Netz von T-Mobile. Außerdem ist die SIM-Karte im Stick ohne SIM-Lock und telefonieren ist für 19 Cent sowie SMS für ebenfalls 19 Cent möglich. Was für ein Angebot das ist? Nun, natürlich der freenet.de Surfstick mit Daten-Flatrate.

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