Betreiber von Fake-Autohäusern erschwindeln eine Million Euro

07.06.2018 - 12:09 Uhr

Die Staatsanwaltschaft München I hat eine mit Fake-Autohäusern im Internet agierende Bande ausgehoben. Insgesamt seien fünf Beschuldigte wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betrugs festgenommen worden, teilten die Ermittler am Donnerstag mit. Sie sollen in Hessen, Sachsen und Bayern einen Schaden von rund einer Million Euro verursacht haben.

Die Bande soll unter anderem in rund 30 eigens geschaffenen Scheinautohäusern über Onlineverkaufsportale und eigene Internetseiten hochpreisige Autos zum Verkauf angeboten haben. Dabei sollen sie in mindestens 27 Fällen Käufer zu Anzahlungen von teilweise mehr als zehntausend Euro veranlasst haben.

Zu diesen Scheinverkäufen kommen noch eine Reihe anderer Vergehen, die die Ermittler den Verdächtigen vorwerfen. So soll ein 39-Jähriger aus Hessen sich auch durch betrügerisch eröffnete Bankkonten, gefälschte Überweisungsaufträge und gefälschte Kreditanträge eine fortlaufende Einnahmequelle verschafft haben.

Zusammen mit seiner Lebensgefährtin sei der Mann zudem unter mindestens 20 falschen oder gestohlenen Identitäten aufgetreten. Unter diesen falschen Personalien habe das Paar rund 200 Bankkonten eröffnet und 80 Mobilfunkverträge abgeschlossen.

Quelle: 2018 AFP
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