Bundesamt für Strahlenschutz warnt vor exzessiver Handynutzung

Pünktlich zur Urlaubszeit fallen am Donnerstag in der EU die
Roaminggebühren - das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) warnt aber
trotzdem vor einer exzessiven Nutzung von Handys.
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Pünktlich zur Urlaubszeit fallen am Donnerstag in der EU die Roaminggebühren - das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) warnt aber trotzdem vor einer exzessiven Nutzung von Handys.

 © Eric BARADAT - AFP/Archiv
14.06.2017 - 10:45 Uhr

Pünktlich zur Urlaubszeit fallen am Donnerstag in der EU die Roaminggebühren - das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) warnt aber trotzdem vor einer exzessiven Nutzung von Handys. Zwar konnte in Studien bislang "kein Zusammenhang zwischen Handynutzung einerseits und gesundheitlichen Auswirkungen andererseits" nachgewiesen werden, wie das BfS am Mittwoch mitteilte. Dennoch könnten derzeit "noch keine abschließenden Aussagen zu Langzeitwirkungen" gemacht werden. Dazu sei die Mobilfunktechnologie zu jung.

Das BfS empfahl einen sorgsamen Umgang mit den Geräten - egal ob im Urlaub oder zuhause. So sollte wenn möglich das Festnetz genutzt oder zumindest ein Headset verwendet werden, wenn mit dem Handy telefoniert wird. Auf diese Weise verringert sich der Abstand zwischen Körper und Gerät und damit die Aufnahme der Strahlung. Besser seien außerdem Textnachrichten statt Telefonate.

Beim Kauf sollten Verbraucher auf den sogenannten SAR-Wert eines Handys achten, wie das Bundesamt weiter empfahl. Die spezifische Absorptionsrate (SAR) beschreibt die Energie, die in einer bestimmten Zeit vom Körper aus einem elektromagnetischen Feld aufgenommen und in Wärme umgewandelt wird.

Quelle: 2017 AFP
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