#WirBleibenZuhause: Kostenlose Streamings von Museen, Theatern und Co.

Aufgrund der Corona-Krise können Menschen keine Museen, Theater und Co. besuchen. Stattdessen kommen die Kulturbetriebe in die Wohnzimmer der Kultur-Interessierten.
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Aufgrund der Corona-Krise können Menschen keine Museen, Theater und Co. besuchen. Stattdessen kommen die Kulturbetriebe in die Wohnzimmer der Kultur-Interessierten.

© Collage freenet.de / imago images/Aton Chile

Wir Bleiben Zuhause – Sie auch? Wir wollen Sie unterstützen, um entspannt und locker durch den Corona-Alltag zu kommen. Mit interessanten Wohnzimmer-Events, Bastel-Ideen und Heimwerker-Tipps versuchen wir, die derzeitige Situation angenehmer zu machen! Wir, Sie, alle gemeinsam gegen Corona!

Heute zeigen wir Ihnen, wie Sie sich ganz einfach kulturelles Flair in Ihr Wohnzimmer holen.

Theater, Museen und viele Sehenswürdigkeiten haben aktuell ihre Pforten zum Schutz der Gesundheit und aufgrund der raschen Verbreitung von Covid-19 geschlossen. Daher werden nun weltweit zahlreiche Streaming-Angebote und virtuelle Rundgänge aus den Kultureinrichtungen öffentlich gemacht - damit die kulturelle Unterhaltung zu Hause nicht zu kurz kommt.

Sie leiden unter Lagerkoller? Ihnen fällt die Decke auf den Kopf? Sie brauchen Abwechslung im Corona-Alltag? Dann flanieren Sie doch durch das Schloss Schönbrunn, hören Verdis "Il Trovatore" in der Bayrischen Staatsoper vom Sofa aus zu oder schauen sich die ägyptische Sammlung im Louvre an - natürlich alles von zuhause aus.

Alle Links zu digitalen Theatern, Museen und Sehenswürdigkeiten

  1. Schloss Schönbrunn in Wien 

  2. Ägyptische Sammlung im Louvre in Paris 

  3. "Il Trovatore" von Verdi in der Bayrischen Staatsoper

  4. British Museum in London

  5. Sao Paulo Museum of Art in Brasilien 

  6. National Museum of Modern and Contemporary Art in Seoul 

  7. Van Gogh Museum in Amsterdam

  8. "Frida Kahlos Kleiderschrank": Ausstellung über Kleidung und Stil der Malerin

  9. Online-Rundgang auf der International Space Station (ISS) 

  10. Nation History Museum in London mit bislang nicht zugänglichen Räume

  11. Schwedisches königliches Opernhaus in Stockholm (u.A. "Die Walküre" oder "Madama Butterfly".

  12. Bayrische Staatsoper in München zeigt "Il Trovatore"

    Berliner Philharmoniker: digitalconcerthall.com.

  13. Luzerner Theater

  14. Staatsoper Unter den Linden zeigt "Der Nussknacker"

  15. Schmidt Theater in Hamburg via "Schmidtflyx"

  16. Münchner Marionetten Theater mit "Die Zauberflöte" für Kinder

  17. Online-Rundgang durch Schloss Versailles

  18. Online-Rundgang durch Schloss Neuschwanstein

Geschichte pur und virtuell

Trotz geschlossener Museen und Galerien kann auch die Kunst der Vergangenheit bewundert werden. "Google Arts & Culture" lässt Besucher virtuell ins Museum. Beispielsweise in die ägyptische Sammlung im Musée du Louvre in Paris. Man kann sich so durch viele Räume des Museums bewegen. Durch einen Klick auf die Objekte erscheinen die Infotexte.

Das British Museum in London zeigt ebenfalls ein sehr großes Angebot: 45 Online-Ausstellungen und über 7.200 Objekte können dadurch betrachtet werden.

Das Sao Paulo Museum of Art in Brasilien stellt viele klassische Werke aus, die in dem modernen Gebäude zum Staunen einladen. Auch das National Museum of Modern and Contemporary Art in Seoul bietet den Service an. Die koreanische Galerie zeigt nationale Meisterwerke. Die Kunstwerke bieten von Fotografie, abstrakten Gemälden bis hin zu Skulpturen alles, was das kulturelle Herz höherschlagen lässt.

Mit Instagram in ferne Museen reisen:

Eintauchen in das Schlafzimmer von Van Gogh

Auch Museen, die einzelnen Künstlern gewidmet sind, bietet das WWW: Das Van Gogh Museum in Amsterdam lässt einen vom eigenen Bett aus die Kunstwerke und "Das Schlafzimmer" des berühmten Malers betrachten.

Aber auch "Frida Kahlos Kleiderschrank" ist nun für jedermann sichtbar. Die Ausstellung über die Kleidung und Stile der mexikanischen Malerin sind via "Google Arts & Culture" jederzeit zugänglich.

Sie wollten immer schon da sein, wo Astronauten wichtige wissenschaftliche Missionen durchgeführt haben? Auch das ist möglich: Die International Space Station (ISS) lässt sich nun virtuell erkunden.

Sogar ansonsten versteckte Teile von Museen werden geöffnet. Das Nation History Museum in London öffnet einen nicht öffentlichen Raum, der über 80 Millionen Tier- und Pflanzenarten beinhaltet.

Der Vorhang geht trotz Theaterschließungen auf

Auch Theaterfans trifft die vorübergehende Schließung von vielen Häusern. Für sie gibt es jetzt ein Ersatzprogramm: Theater-Streamings. Je nach Theater und Genre sind sowohl Live-Performance als auch zuvor aufgezeichnete Produktionen im Internet zu finden.

Für Opernbegeisterte ist das schwedische, königliche Opernhaus in Stockholm eine gute Alternative. Zu finden ist dort beispielsweise "Die Walküre" oder "Madama Butterfly". Auch die Bayrische Staatsoper in München zeigt mit "Il Trovatore" ein Opern-Highlight.

Für die, die lieber Konzerten lauschen, empfiehlt sich "digitalconcerthall.com". Die Seite der Berliner Philharmoniker bietet klassische Konzerte an. Schauspiel überträgt das Luzerner Theater, Ballett zum Beispiel die Staatsoper Unter den Linden mit "Der Nussknacker", Live-Comedy das Schmidt Theater in Hamburg via "Schmidtflyx" und sogar für Kinder gibt es beispielsweise "Die Zauberflöte" als Marionettenspiel des Münchner Marionetten Theaters.

Rein ins Schloss

Es ist das Schloss aller Schlösser: Versailles. Seine Architektur, Kunstwerke und Gärten sind einmalig. Dieses Vergnügen kann nun auch jederzeit von zu Hause aus stattfinden. Oder möchten Sie einmal da durchgehen, wo Sissi und ihr Franzl schon gegangen sind? Im Moment aufgrund von Covid-19 real nicht möglich, im Internet jedoch schon. Das Schloss Schönbrunn bietet virtuelle Touren an.

Auch Ludwig II.-Fans müssen nicht auf Schloss Neuschwanstein verzichten. Das prunke Märchenschloss gibt eine Führung in elf Etappen und zeigt die schönsten Orte.

Viel Spaß und bleiben Sie gesund!

Alles Wichtige rund um den COVID-19-Virus lesen Sie im Corona-Liveticker.

Quelle: spot on news AG / freenet.de
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