Studie: So süchtig machen WhatsApp und Co.

Nur wenige Menschen verzichten auf WhatsApp und Co.
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Nur wenige Menschen verzichten auf WhatsApp und Co.

© Antonio Guillem/Shutterstock.com
23.05.2018 - 07:45 Uhr

Praktisch sind sie ja, aber auch notwendig? Für viele schon. Fast jeder jüngere Internetnutzer will auf Messenger-Apps nicht verzichten. Und auch die älteren User mischen mit.

Was mit dem Internet Relay Chat (IRC), ICQ oder auch dem AOL Instant Messenger (AIM) begonnen hat, hat seit wenigen Jahren mit der Verbreitung von Smartphones vorerst seinen Höhepunkt erreicht. Kaum ein Nutzer kann sich heute noch ein Leben ohne Messenger-Apps wie WhatsApp, Facebook Messenger und Co. vorstellen. Das belegt auch eine aktuelle Studie im Auftrag des Branchenverbandes Bitkom, bei der 1.212 Internetnutzer ab 14 Jahren befragt wurden.

Demnach machen mittlerweile 89 Prozent, also gut neun von zehn Usern, von Messenger-Apps Gebrauch. Gerade bei den Jüngeren wird deutlich, wie verbreitet WhatsApp und die Konkurrenz eigentlich sind. 98 Prozent der 14- bis 29-Jährigen gaben demnach an, Messenger zu nutzen. Doch auch bei den älteren Usern ist das Ergebnis eindeutig. Bei den 30- bis 49-jährigen Nutzern sind es immer noch 94 Prozent.

Alter schützt vor Messenger nicht

"Messenger-Apps sind für viele zu einer Selbstverständlichkeit auf dem Smartphone geworden. Auch immer mehr ältere Menschen nutzen Kurznachrichtendienste, um ihre persönlichen Kontakte zu pflegen - gerade auch zu ihren Kindern und Enkeln", sagt Adrian Lohse, Referent Consumer Technology bei Bitkom. Das machen auch die Zahlen eindeutig klar. Bei den 50- bis 64-jährigen Internetnutzern sind es immer noch 81 Prozent, die Messenger verwenden - und selbst bei den 65-Jährigen und älteren Usern sind es noch 70 Prozent.

Bei der Wahl des Messengers ist die Entscheidung ebenfalls eindeutig. 81 Prozent gaben an, WhatsApp zu nutzen, während nur 46 Prozent den Facebook Messenger verwenden und 24 Prozent auch auf Skype setzen. 15 Prozent nutzen Snapchat, zehn Prozent kommunizieren via iMessage und sieben Prozent vertrauen Telegram. Jeweils vier Prozent der Nutzer verwenden auch Threema und Google Handouts.

Die Entscheidung, welcher Dienst genutzt werden soll, fällt bei vielen Nutzern aus denselben Gründen. 92 Prozent achten darauf, dass die App einfach bedienbar ist und 86 Prozent halten es für wichtig, dass Familie und Freunde den gleichen Dienst verwenden. Außerdem wichtig: 90 Prozent legen Wert darauf, dass der Anbieter verantwortlich mit persönlichen Daten umgeht und 87 Prozent bevorzugen sichere Kommunikationsmethoden, beispielsweise durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

Quelle: spot on news AG
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