Google ändert nach Protest Umgang mit Belästigungsvorwürfen

Google-Büro in New York.
Bild 1 von 1

Google-Büro in New York.

 © Mark Lennihan
08.11.2018 - 19:12 Uhr

Der US-Internetriese Google ändert nach Mitarbeiterprotesten seine Firmenpolitik zum Umgang mit Vorwürfen sexueller Belästigung.

Mountain View (dpa) - "In Zukunft werden wir transparenter mit Beschwerden und Bedenken umgehen", versprach Google-Chef Sundar Pichai in einer am Donnerstag veröffentlichten E-Mail an die Mitarbeiter. "Uns ist klar, dass wir einiges ändern müssen."

Vor einer Woche hatten Tausende Angestellte aus Protest gegen den Umgang mit Sexismusvorwürfen im eigenen Unternehmen zeitweise die Arbeit niedergelegt. "Wir wissen, dass wir in der Vergangenheit nicht immer alles richtig gemacht haben, und das tut uns aufrichtig leid", bekräftigte Pichai nun in seinem Rundschreiben.

Der Google-Chef stellte einen "umfassenden Aktionsplan" vor, durch den Angestellte besser unterstützt werden sollen. Zu den Maßnahmen zähle, die Mitarbeiter künftig selbst entscheiden zu lassen, ob Fälle von sexueller Belästigung vor privaten Schiedsgerichten ausgetragen werden. Zudem erweitere Google etwa ein verpflichtendes Training und biete "Live-Support" bei Beschwerden und Bedenken an.

Quelle: dpa-infocom GmbH
Top-Themen
Ein Sicherheitsexperte stößt im Netz auf Hunderte Millionen E-Mail-Adresse und Passwörter. Collection #1 bündelt ...mehr
Im Geschäft mit Computer-Uhren schlägt bisher die Apple Watch die Konkurrenz deutlich. Bekommt sie bald einen neuen ...mehr
Die Themen Systemschutz, Schutz der Privatsphäre und Cyberkriminalität sind brandaktuell. Wir stellen Ihnen die besten ...mehr
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Gaming
Wie gewohnt geht es im Juli in Sachen Games deutlich gemütlicher zu, als im Frühjahr oder Herbst. Doch auch in den kommenden Wochen erscheinen einige vielversprechende Titel - so ...mehr
Highlights
Die Technikgeschichte ist reich an spektakulären und teils kuriosen Fehleinschätzungen. Wir präsentieren Ihnen einige Technikprognosen, die sich nicht bewahrheiten sollten.mehr
Das Smartphone ist häufig überladen von unzähligen Applikationen. Doch eine ist beinahe auf jedem Gerät zu finden: WhatsApp! Der Instant-Messaging-Dienst ist mit 1,5 Milliarden ...mehr
Anzeige