Jobs: "Bei Aktienoptionen ging es nicht ums Geld"

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Das Magazin Forbes hat sich vom Freedom of Information Act gedeckt Dokumente der SEC-Anhörung zu Apples Optionsskandal besorgt und darin einige interessante Details gefunden.

So habe Steve Jobs der Börsenaufsicht ausgesagt, er sei selbst auf den Aufsichtsrat zugegangen und habe um Aktienoptionen gebeten. Dabei sei es ihm nicht um das Geld gegangen, sondern um Anerkennung. Seine bis dato gewährten Aktienoptionen waren nach dem Platzen der Dotcom-Blase an den Börsen nichts mehr wert gewesen: "Ich habe mich gefühlt, als ob sich niemand um mich kümmere und wollte, dass sie etwas untenehmen. Ich meinte, einen recht guten Job zu machen." In einem Meeting im August 2001 habe der Aufsichtsrat neuen Aktienoptionen zugestimmt, mit Jobs aber eine Weile darüber diskutiert, ob diese auf einmal oder in mehreren Tranchen gewährt werden sollten. Die Diskussionen zogen sich bis zur endgültigen Entscheidung am 18. Dezember hin, die Optionen wurden schließlich auf den 20. Oktober rückdatiert. Die SEC wirft in erster Linie Apples damaligem Rechtsvorstand Nancy Heinen vor, Dokumente über ein erfundenes Meeting am 19. Oktober gefälscht zu haben, in der die Optionen angeblich gewährt wurden.

Ein weiteres interessantes Detail hat Jobs verraten: Die Optionen für leitenden Angestellte wurden diesen gewährt, um Anwerbungsversuchen der Konkurrenz zu kontern. So habe etwa der damalige Finanzchef Fred Anderson ein Angebot von Dell erhalten. Anderson und Heinen hat die Börsenaufsicht SEC als Hauptverantwortliche für den Rückdatierungsskandal ausgemacht und sich mit den beiden ehemaligen Apple-Managern verglichen.

Quelle: Copyright (C) www.macwelt.de
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