Mark Zuckerberg: Ich habe viele Fehler gemacht

Mit einem Bekenntnis zu seinem persönlichen Versagen will sich
Facebook-Chef Mark Zuckerberg in seiner Aussage im US-Kongress der
geballten Kritik am gigantischen Datenmissbrauch stellen. "Es war
mein Fehler, und es tut mir leid", hieß es in einem vorbereiteten
Statement Zuckerbergs für die Anhörungen am Dienstag und
Mittwoch.
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Mit einem Bekenntnis zu seinem persönlichen Versagen will sich Facebook-Chef Mark Zuckerberg in seiner Aussage im US-Kongress der geballten Kritik am gigantischen Datenmissbrauch stellen. "Es war mein Fehler, und es tut mir leid", hieß es in einem vorbereiteten Statement Zuckerbergs für die Anhörungen am Dienstag und Mittwoch.

 © MANDEL NGAN - AFP/Archiv
06.02.2018 - 09:38 Uhr

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat sich anlässlich des 14-jährigen Bestehens seines Online-Netzwerks selbstkritisch gezeigt. "Über die Jahre habe ich nahezu jeden Fehler gemacht, den man sich vorstellen kann", schrieb der Unternehmer am Montag auf Facebook. "Ich habe dutzende technische Fehler gemacht und schlechte Deals. Ich habe den falschen Leuten vertraut und talentierten Leuten die falschen Rollen zugewiesen."

Außerdem habe er "wichtige Trends verpasst" und sei "langsam" bei anderen Trends gewesen, fügte der 33-Jährige hinzu. "Ich habe Produkte über Produkte gestartet, die gescheitert sind." Zuckerberg hatte das Online-Netzwerk als Student der Harvard-Universität gegründet - inzwischen hat Facebook weltweit rund zwei Milliarden Nutzer.

"Der Grund, dass unsere Gemeinschaft heute existiert, ist nicht, weil wir Fehler vermieden haben", schrieb Zuckerberg weiter. "Es ist, weil wir daran glauben, dass das, was wir tun, wichtig genug ist, um die größten Herausforderungen zu bewältigen - wohl wissend, dass wir immer wieder scheitern werden, aber das ist der einzige Weg, um Fortschritte zu machen."

Bereits in den vergangenen Wochen hatte Zuckerberg selbstkritische Äußerungen gemacht und Verbesserungen in dem Online-Netzwerk angekündigt. So sollen anstelle von bezahlten Posts Beiträge von Freunden und Verwandten in den Vordergrund gerückt werden. Facebook hat außerdem angekündigt, vermehrt gegen die Verbreitung von Falschinformationen vorzugehen.

Quelle: 2018 AFP
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