Mögliche Suizide nach Hackerangriff auf Seitensprungportal

24.08.2015 - 15:53 Uhr

Nach dem Hackerangriff auf das Seitensprungportal Ashley Madison hat die kanadische Polizei Ermittlungen in zwei Suizidfällen aufgenommen, die möglicherweise im Zusammenhang mit den Attacken auf die Website und der Veröffentlichung von Nutzerdaten stehen könnten. Es gebe zwei "unbestätigte Berichte" über Suizide im Zusammenhang mit der Veröffentlichung von Kundenprofilen, sagte Polizeisprecher Bryce Evans am Montag bei einer Pressekonferenz in Toronto. Andere Kunden seien bereits Ziel von Erpressungsversuchen gewesen.

Eine Hackergruppe namens The Impact Team hatte in der vergangenen Woche vertrauliche Informationen über rund 32 Millionen Nutzer des Seitensprungportals ins Internet gestellt. Experten für Internetsicherheit stuften die veröffentlichten Daten, darunter Nutzernamen, Passwörter, Anschriften, E-Mail-Adressen und Telefonnummern, als echt ein. Auch etwa 15.000 Nutzer mit Regierungs- oder Militäradressen sollen betroffen sein. Evans warnte, dass mit weiteren Trittbrettfahrern gerechnet werden müsse, die aus den gestohlenen Daten Profit zu schlagen versuchten.

Quelle: 2015 AFP
Kommentare
Top-Themen
Für viele User ist es der absolute Horror, wichtige WhatsApp-Nachrichten womöglich zu verpassen. Dieses Update soll ...mehr
Ab 25. Mai dürfen nur noch Personen über 16 Jahren die Messenger-Anwendung WhatsApp nutzen. Mehr als fraglich jedoch, ...mehr
Alles neu macht der Mai: Im Wonnemonat soll das Angebot von Sky mit Sky Q schöner und vor allem auch einfacher werden.mehr
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Top Bildershows
1
Keine Folge verpassen
Immer und überall Serien und Filme genießen? Dank Smartphone, Tablet und Co.mehr
3
Zum Welt-Emoji-Tag
Was wären Chat-Nachrichten ohne die kleinen, bunten Emojis? Weniger unterhaltsam!mehr
4
Superhelden und Unruhestifter
Auf der E3 2017 präsentierten die Hersteller wieder zahlreiche Games mit ...mehr
Anzeige