2 Millionen Passwörter gestohlen

2 Millionen Passwörter gestohlen (c)
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2 Millionen Passwörter gestohlen (c) istockphoto.com/lorenzo104

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Sicherheitsforscher haben im Netz 2 Millionen entwendete Passwörter entdeckt. Die meisten stammen von Facebook-Nutzern, aber auch Google- und Yahoo-User sind betroffen.

Die Sicherheitsforscher von Trustwavehaben im Internet zwei Millionen entwendete Passwörter gefunden.Die Diebe haben sie offenbar über ein Botnet namens Pony gesammelt.Insgesamt soll die Datei 1.580.000 Logins für Webseiten enthalten,320.000 Mail-Accounts und 41.000 FTP-Logins. Die meistengestohlenen Passwörter, nämlich 57 Prozent, stammen vonFacebook-Konten. Je 10 Prozent sind Yahoo-Accounts undGoogle-Konten. 4 Prozent entfallen auf Twitter und 1,5 Prozent aufLinkedin. In der Top-10-Liste der geklauten Passwörter tauchen mitodnoklassniki.ru und vk.com auch zwei russische Netzwerke auf.

Zwar konnten die Sicherheitsforscher auch die ungefährenGeodaten der Hacker-Opfer feststellen. Doch lässt sich daraus nichtableiten, auf wen es die Angreifer abgesehen haben. Denn mit über97 Prozent erfolgten die allermeisten Angriffe über dieNiederlande. Da diese 97 Prozent aber aus beinahe nur einereinzigen IP-Adresse bestünden, sei davon auszugehen, dass dieseAdresse als Proxy zur Verschleierung der Attacken eingesetzt wordenwar.

Mehr Klarheit besteht bei den gestohlenen Passwörtern. EinDrittel davon bewerteten die Sicherheitsforscher als schwach oderextrem schwach. Die Top-10-Liste der entwendeten Passwörter isttatsächlich erschreckend. Sollten Sie eines der folgendenPasswörter irgendwo verwenden, raten wir Ihnen dringend, es sofortin ein komplexeres Passwort zu ändern.

Hier die Top-10 der entwendeten Passwörter:

123456 (15.820 Mal)123456789 (4.875 Mal)1234 (3.135 Mal)password(2.212 Mal)12345 (2.094 Mal)12345678 (2.045 Mal)admin (1.991Mal)123 (1.453 Mal)1 (1.224 Mal)111111 (1.046 Mal)Wie genau dieDiebe an so viele Daten gekommen sind, ist unklar. Üblicherweisearbeiten Pony-Botnets mit Malware, die auf die Rechner der Opfergeschmuggelt werden. Dort zeichnen die Schädlinge Tastatureingabenauf und/oder scannen den Rechner nach gespeichertenPasswörtern.

Quelle: www.pcwelt.de
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