Kaspersky warnt vor Dating-Betrügern

Kaspersky warnt vor Dating-Betrügern (c) iStockphoto.com /
B1RCH
Bild 1 von 1

Kaspersky warnt vor Dating-Betrügern (c) iStockphoto.com / B1RCH

 © IDG

Nicht nur am Valentinstag werden Partnersuchende bisweilen zu Opfern von Verbrechen. Online-Kriminelle haben es auf ihr Geld abgesehen.

Kaspersky weist anlässlich des Valentinstags auf Gefahren hin,die eine Partnersuche im Internet bereithält. Gerade weil Liebesprichwörtlich blind machen kann, sollen auf diesem Gebietzahlreiche Betrüger und Heiratsschwindler einsame Herzen im Netz zuerobern versuchen. Online-Dating-Dienste etwa sind äußerst populär,nicht nur am Valentinstag. Laut einer Bitkom-Studie haben 1,6Millionen Deutsche schon einmal Geld für Online-Partnerbörsenausgegeben. Doch das große Interesse an der virtuellen Partnersuchemachen sich auch Betrüger zu Nutze, warnt Kaspersky. Weltweitverbreitet seien zum Beispiel Spam-Mails, die als vermeintlicheBenachrichtigungen von Dating-Portalen getarnt sind. KlickenAnwender die dort eingebauten Links an, laufen sie Gefahr, sicheine Infektion ihres Rechners einzufangen.

Gefälschte Dating-Seiten würden jedoch nicht nur einPhishing- und Malware-Risiken bergen, oft sollen sie es auf dasGeld der Nutzer abgesehen haben. Eine beliebte Masche sei etwa dieAufforderung, sich via SMS zu registrieren oder das Alter zubestätigen. Das koste dann zwischen 22 Cent und 9 Euro, aber ohneZugriff auf die gewünschten Inhalte zu bekommen.

Ein keineswegs neuer, aber immer noch beliebter Trick sollen dieNigeria-Spam-Mails sein. Oft über einen längeren Zeitraum hinwegappellieren dabei Frauen, zumeist aus Krisenregionen in Afrika, perE-Mail an den Schutzinstinkt ihrer potenziellen männlichen Retter.
Dahinter stecken, so Kaspersky, anfänglich noch automatischeTextroboter. Wird aber auf deren Botschaften reagiert, folgt ofteine lang andauernde und psychologisch ausgefeilte individuelleKommunikation mit dem Opfer. Falsche Versprechungen warten jedochnicht nur in Nigeria. Auch Frauen aus Russland oder anderenosteuropäischen Ländern bitten häufig um Geld, etwa für dasFlugticket zu ihrem Traummann, der dann spätestens am Flughafenbemerkt, dass er auf einen Betrug hereingefallen ist.

„Die vielfältigen Kommunikationsmöglichkeiten des Internetsbergen etliche Risiken, die auch bei der Partnersuche beachtetwerden sollten“, weiß Tatyana Kulikova, Senior Spam Analyst beiKaspersky Lab. „Um einer Enttäuschung vorzubeugen, sollten sichAnwender an die folgenden Regeln halten: niemals unbekannteDating-Seiten besuchen, keine E-Mails von unbekannten Absendernöffnen und nicht auf verdächtige E-Mails antworten.“

Quelle: www.pcwelt.de
Kommentare
Top-Themen
Am 30. Juli wird der Internationale Tag der Freundschaft gefeiert. Was aber, wenn man sich mit seinen Freunden ...mehr
Am 1. August 2011 startete das Digitalradio DAB+. Anfangs wurden 14 Programme bundesweit einheitlich digital ausgestrahlt.mehr
Elon Musks Firma will Neuronen im Gehirn per Funkverbindung an Computer anschließen. Aus mehreren Quellen gibt es ...mehr
Anzeige
gekennzeichnet mit
JUSPROG e.V. - Jugendschutz
freenet ist Mitglied im JUSPROG e.V.