Microsoft mischt sich in Google-Cookie-Skandal ein

Microsoft mischt sich in Google-Cookie-Skandal ein (c) Microsoft
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Microsoft mischt sich in Google-Cookie-Skandal ein (c) Microsoft / Google

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20.02.2012 - 15:26 Uhr

Google soll Safari-Nutzern heimlich Cookies untergejubelt haben. Microsoft nutzt die Gunst der Stunde.

Als vor kurzem das Wall Street Journal über einen geheimen Google-Cookie berichtete, der Safari-Nutzern ungefragt untergejubelt wurde, war der Aufschrei groß. Denn eigentlich verweigert Safari standardmäßig Cookies von Drittanbietern wie Google. Doch der Konzern aus Mountain View soll sich eine Ausnahmeregelung zunutze gemacht haben, um seinen Cookie an den Surfer zu bringen. Wenn Safari ein Formular sieht, lässt es Cookies mit dem Formular durch den Cookie-Schutzschirm. Deshalb soll Google dem Apple-Browser einfach ein Formular vorgegaukelt haben, dass der User aber nicht einmal zu sehen bekam. Google verteidigt sich: Man habe keine Daten gesammelt, sondern den Usern nur nützliche Features bieten wollen.

„Wieder einmal ist das Thema Privatsphäre in den Nachrichten“, kommentiert Ryan Gavin, General Manager Internet Explorer Business and Marketing von Microsoft. Der Titel des Blog-Posts spricht ebenfalls Bände: „Browse Without Being Browsed“ (Deutsch: „Browse ohne selbst gebrowst zu werden“). Die Methode ist nicht neu, schreibt Gavin weiter. Aber eine Neuheit sei, dass Google bewusst, ultimativ und erfolgreich den Privatsphäre-Schutz von Safari umgangen habe.

Unverblümt empfiehlt der Microsoft-Mitarbeiter daraufhin den Internet Explorer als Alternative für Besorgte. Der IE respektiere Privatsphäre seiner Nutzer. Durch Features wie Tracking Protection soll der Nutzer die Kontrolle über seine Daten behalten. Tracking Protection setzt auf Listen mit Webseiten, die nicht heimlich im Hintergrund aufgerufen werden dürfen.

Google steht aufgrund seines Vorgehens in der Kritik; Safaris Privatsphäre-Schutzschirm war wohl undicht. Geht Microsoft mit dem Internet Explorer nun als lachender Dritter aus dem Vorfall hervor? Was glauben Sie? Schreiben Sie uns Ihre Meinung ins Kommentarfeld direkt unter dem Artikel oder auf Facebook.

Quelle: www.pcwelt.de
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