Ratgeber So nutzen Sie Suchmaschinen richtig

Die besten Suchmaschinen-Tipps
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Die besten Suchmaschinen-Tipps

Mit unseren Suchmaschinen-Tipps finden Sie alles im Web. Kombinieren Sie die besten Suchmaschinen mit den cleversten Tricks.

von Gaby Salvisberg. Der Artikel stammt von unserer Schwesterpublikation PCTipp.

Man sagt, das World Wide Web enthalte das gesamte Wissen der Menschheit. Egal, welche Information Sie suchen: Irgendwo da draußen wartet die Antwort. Ohne Websuchmaschinen wäre es allerdings völlig aussichtslos, diese aufzuspüren. Doch selbst damit ist der Erfolg noch nicht garantiert. Erst mit den richtigen Suchmaschinen-Tipps finden Sie wirklich das, was Sie wollen. Zusätzlich sollten Sie Ihren Webbrowser zum zuverlässigen Suchgehilfen ausbilden. Wie das geht, lesen Sie ebenfalls in diesem Ratgeber. Hinweis: Auf die Besonderheiten der neuen Microsoft-Suchmaschine Bing geht dieser Artikel noch nicht ein.

WER SUCHT AM BESTEN? - UNSERE SUCHMASCHINEN-TIPPS

Suchmaschinen wie Google, Microsoft Bing oder Yahoo klappern laufend sämtliche Webseiten ab, auf die sie treffen. Mit den gefundenen Wörtern erstellen sie einen riesigen Index. Wer eine Suche startet, durchforstet damit nicht das Web, sondern die Indexdatenbank des Suchanbieters.

Nur darum stehen die Resultate nach dem Klick auf den Suchknopf innerhalb von Sekunden bereit. In Europa führen inzwischen gegen 90 Prozent der Nutzer ihre Suchanfragen per Google durch. Man mag deren schlichtes Erscheinungsbild, gepaart mit meist sehr brauchbaren Suchtreffern. Googles Suchseite gibt‘s in lokalisierten Versionen, für jedes Land und jede Sprachregion. Darüber hinaus bietet Google auch Spezialsuchen an, etwa für Bilder oder PDFs.

Aber heute erfüllen auch www.bing.de oder www.yahoo.de diese Anforderungen. Wir behaupten: Für viele gängige Suchabfragen kommt es weniger auf die Wahl der Suchmaschine an, sondern darauf, welche Suchmaschinen-Tipps Sie befolgen sollten.

Grundlagen der Websuche

EXAKTE BEGRIFFE - Häufig wissen Sie genau, was Sie suchen. Sie brauchen also bloß die Webseite, auf der die gewünschte Information zu finden ist. Zum Beispiel haben Sie ein gebrauchtes Gerät gekauft und suchen hierzu einen Treiber. Verwenden Sie Google, Bing oder Yahoo und geben Sie einfach den Hersteller, den Gerätetyp und das Wort Treiber ins Suchfeld ein.

GENAUE ZEICHENFOLGE

Die vorhin erwähnte Suche nach dem Gerätetyp in Kombination mit Treiber ergibt z.B. bei Yahoo nicht besonders gute Resultate. Die Suchmaschine spuckt nämlich auch Seiten aus, in denen die Zahl 1200 alleine steht. Das vermeiden Sie, indem Sie den Gerätenamen jeweils in Anführungs- und Schlusszeichen stellen, z.B. so: brother "hl-1200" treiber.

WORT MUSS VORKOMMEN

Bei der Eingabe mehrerer Suchbegriffe gehen Google und Bing automatisch davon aus, dass alle Wörter im Resultat vorkommen müssen. Bei Yahoo hingegen sollten Sie vor zwingend erforderliche Begriffe ein Pluszeichen setzen.

Aber auch bei Google kann das Pluszeichen gute Dienste leisten. Sehr kurze Wörter wie in oder zu sowie einzelne Buchstaben wie I gelten bei Google und Bing als Stoppwörter. Das bedeutet, dass sie diese Suchbegriffe ignorieren. Wenn Sie beispielsweise nach Pharao Ramses I suchen, stellen Sie dem I ein Pluszeichen voran: Pharao Ramses +I. Schon besinnt sich die Suchmaschine neu. Durch das Pluszeichen teilen Sie ihr mit, dass sie ein Miniwort, einen Buchstaben oder eine einzelne Ziffer auch beachten soll.

Erweiterte Such-Optionen

WÖRTER AUSSCHLIEßEN - Sie möchten Informationen zu einem Gegenstand, werden aber von lauter eBay- oder Preisvergleichstreffern erschlagen. Schreiben Sie nach dem gewünschten Suchbegriff die unerwünschten Wörter ins Suchfeld, stellen diesen aber ein Minuszeichen direkt voran, z.B.: treo 650 –p reisvergleich -ebay. Damit zeigen Google, Bing und Yahoo keine Webseiten mit diesen beiden Wörtern an.

ENTWEDER – ODER

Viele Suchmaschinen unterstützen das groß geschriebene Suchwort ODER bzw. OR. Suchen Sie beispielsweise für einen Bekannten eine Übernachtungsmöglichkeit im Raum Bern, haben Sie mit folgender Suche eine Trefferchance: hotel OR pension bern OR thun.

BESTIMMTEN DATEITYP SUCHEN
Im Internet gibt es nicht nur Webseiten, sondern auch viele weitere Dateitypen. Das können PDFs, Word-Dokumente (Endung .doc), Musikdateien (.mp3 oder .wma) oder Excel-Dateien (.xls) sein. In Google und Bing verwenden Sie für die Suche nach Dateitypen den Suchoperator filetype:, also z.B.: Strassenverkehrsordnung filetype:pdf. Yahoo kennt auch eine Dateitypensuche; allerdings greifen Sie dort zur „Erweiterten Suche“. Dort haben Sie via Ausklappmenü unter anderem die Wahl zwischen den Dateitypen .doc, .pdf, .ppt, .txt oder .xls.

Link- und Domain-Suche

WER VERLINKT WOHIN? - Spannend ist die „link:“- Suche. Sie zeigt Ihnen, welche anderen Seiten auf eine bestimmte Webseite verlinken, etwa: link:http://www.pctipp.ch. Dies klappt übrigens am besten bei Google. Microsofts Bing-Suche kennt diesen Suchtyp auch, liefert aber sehr spärliche Resultate. Bei www.yahoo.ch werden Sie auf später vertröstet. Auf www.yahoo.de klappt es hingegen.

DOMAIN DURCHSUCHEN - Manchmal brauchen Sie keine Resultate aus dem ganzen Web, sondern nur von einer speziellen Webseite bzw. Domain. So wollen Sie vielleicht wissen, was es unter www.pctipp.ch alles über Ubuntu Linux zu lesen gibt. Tippen Sie Ihre Suchbegriffe ein, gefolgt von site: und dem Domainnamen. Das sieht beispielsweise so aus: ubuntu site:pctipp.ch. Das funktioniert übrigens auch inklusive Subdomain Namen, der vor der Domain steht, z.B. www. oder wiki. In http://wiki.ubuntuusers.de.

inurl und allinurl

MUSS IN ADRESSE VORKOMMEN - Bei Microsoft Bing fehlt diese Suchvariante, bei Yahoo und Google klappt sie. Die Rede ist von der Suche nach Seiten, in deren Webadressen (URLs) ein bestimmtes Wort vorkommt. Hierfür verwenden Sie inurl:, also: inurl:pctipp. Dies liefert natürlich haufenweise Resultate von der PCtipp-Webseite. Wenn Sie lieber Treffer von anderen Seiten hätten, kombinieren Sie Ihre Anfrage mit anderen Operatoren. Beispielsweise: inurl:pctipp -site:pctipp.ch. Damit liefern Google und Yahoo Seiten, in deren URL irgendwo pctipp drinsteht, aber ohne Seiten von www.pctipp.ch selbst.

Als i-Tüpfelchen kennt Google auch noch allinurl:. Das ist im Prinzip dasselbe, außer dass alle hinter allinurl: geschriebenen Wörter vorkommen müssen. Damit können Sie sich eine komplizierte Eingabe wie inurl:pctipp inurl:vista sparen. Sie schreiben einfach: allinurl: pctipp vista. Das gibt URLs aus, in denen beide Begriffe (PCtipp und Vista) vorkommen.

MUSS IM TEXTKÖRPER STEHEN
Jede Webseite enthält einen Header bzw. Kopf, zu dem der Seitentitel und die Meta-Tags gehören. Letzteres sind für Besucher nicht sichtbare Stichwörter, die der Webmaster einsetzt, um den Suchmaschinen die Arbeit zu erleichtern. Leider schreiben einige Schlaumeier alle populären – auch völlig themenfremden – Suchbegriffe in ihre Meta-Tags hinein. Google und Yahoo kennen als Gegenmittel einen Trick: Mit dem Operator intext: legen Sie fest, dass ein Suchbegriff unbedingt im Textkörper der Seite vorkommen muss: gratis intext:sms.

Wenn der Begriff ausschließlich im Seitentitel oder in den Meta-Tags steht, darf die Seite nicht ins Suchresultat. Google geht wieder einen Schritt weiter und kennt zusätzlich allintext:. Hiermit müssen alle nachfolgenden Begriffe im Textkörper der Seite vorkommen. Genau gleich verhält es sich mit intitle: bzw. allintitle:. Damit finden Sie Webseiten, bei denen der Begriff im Seitentitel steht. Wieder bleibt Microsoft mit der Live-Suche aussen vor; und wieder kann Google zusätzlich mit allintitle: punkten: Alle nachfolgenden Begriffe müssen im Titel vorkommen.

Suche nach alten Websites

SUCHE IN BÜCHERN - Wollen Sie nur oberflächlich über ein Thema Bescheid wissen, finden Sie viele Informationen bereits im Onlinelexikon http://de.wikipedia.org. Sollen die Informationen etwas anspruchsvoller sein, kommen Sie ums Lesen einiger Fachbücher kaum herum. Google bietet mit www.google.de/books eine spezielle Büchersuche an. Bei vielen Ergebnissen treffen Sie auf Bezugsquellen, Rezensionen und Textauszüge.

WEBZEITMASCHINEN
Was von Google und Live indexiert wird, landet zu einem großen Teil automatisch in deren Archiven. Es gibt daher verschiedene Mittel, ein wenig in die Vergangenheit zu surfen. Ist eine Seite (z.B. www.pctipp.ch) im Moment nicht erreichbar? Versuchen Sie es bei Google mit der Suche: cache:www.pctipp.ch.

Der Google-Cache lässt sich übrigens auch auf anderem Weg erreichen. Googeln Sie nach einem beliebigen Suchbegriff. Hinter dem Suchresultat steht unscheinbar „Im Cache“. Klicken Sie darauf, zeigt Google Ihnen eine alte Version der Seite an.

Ganz dem Archivieren verschrieben hat sich www.archive.org. Tippen Sie bei „Waybackmachine“ die gewünschte URL ins Feld und klicken Sie auf Take me back. Damit haben Sie Zugriff auf längst verschwundene Seiteninhalte.

Suche nach Bildern, Gesichtern und Videos

BILDER UND GESICHTER - Auf der Suche nach einem Bild sind Sie bei allen drei Suchmaschinen richtig. Die Suchresultate lassen sich nachträglich noch weiter filtern, z.B. nach Größe oder Farbe. Bei einer Bildersuche nach dem Begriff fox (Fuchs) finden Suchmaschinen alles Mögliche, darunter echte Füchse, verschiedene Film- und Musikstars oder TV-Sender-Logos. Möchten Sie hauptsächlich Porträtaufnahmen von Personen namens Fox sehen, bietet Ihnen Google hierzu Hand: Besuchen Sie „Erweiterte Bildersuche“ und wählen bei „ Content-Typen“ die Option „Gesichter“.

VIDEOS
Bei der Suche nach Videosequenzen könnten Sie sich direkt unter www.youtube.com umschauen. Allerdings würden Sie damit unter Umständen Videos verpassen, die auf anderen Plattformen liegen. Verwenden Sie besser Ihre Lieblingssuchmaschine und liefern Sie als Suchbegriff das Wort Video mit.

ORTSPLÄNE UND KARTEN
Für Ortschaften in Europa greifen Sie am besten zur Seite http://maps.google.de oder zum Routenplaner www.map24.de. Eine Kombination aus der Suche nach Ortsplänen und Geschäften bieten www.search.ch und www.local.ch. Sehr hilfreich für Neuzuzüger: Bei Local.ch lässt sich beispielsweise der Kartenausschnitt Ihres Wohnquartiers anzeigen. Danach ist eine Suche wie Optikergeschäft möglich sogar „im aktuellen Kartenausschnitt“. Bei Search.ch lassen sich verschiedene nützliche Dienstleistungen einblenden, unter anderem Restaurants, Haltestellen inklusive der Fahrpläne öffentlicher Verkehrsmittel sowie Geldautomaten oder Postfilialen.

Meta-Suchmaschinen

NACHRICHTEN - Fürs Aufstöbern von Neuigkeiten zu einem bestimmten
Thema lohnt sich ein Besuch bei yahoo.com und http://news.google.de. Bei Yahoo handelt es sich schlicht um eine Suche auf typischen News-Seiten. Anders bei Google News: Hier darf in verschiedenen Themenbereichen gestöbert werden.

DIE KRAFT DER VIELEN
Um die besten Treffer zu Ihren Stichwörtern zu erhalten, könnten Sie nacheinander mehrere Suchmaschinen abklappern. Das kostet allerdings viel Zeit, die Sie gerade im beruflichen Alltag nicht haben. Wenn Sie auf herkömmliche Weise nichts (oder zu viel) finden, testen Sie doch einmal www.metager.de oder www.metager2.de. Das sind zwei Metasuchmaschinen der Leibniz Universität in Hannover. Sie vereinen eine Vielzahl externer Suchmaschinen und Suchmethoden unter einem einzigen Dach.

Interessant ist übrigens auch der Web-Assoziator auf MetaGer. Wenn Sie z. B. nicht mehr wissen, zu welchem Zirkus der Zoo in Rapperswil gehört, tippen Sie im Assoziator Zoo und Rapperswil ein. Knie ist eines der ersten Resultate. Sehr nützlich sind bei der normalen MetaGer-Suche die Synonyme, die gleich am Anfang angezeigt werden. Klicken Sie eines an, wird im Suchfeld das andere Wort durch dieses ersetzt.

Verzeichnisdienste und Linklisten

THEMATISCHE SUCHE - Dass Surfen auch klug machen kann, zeigen die Themenportale von Wikipedia unter http://de.wikipedia.org/wiki/Portal:Wikipedia_nach_Themen. Dort finden Sie zu Sachgebieten wie Geografie, Geschichte oder Wissenschaft unzählige Unterbereiche. So hangeln Sie sich dort bequem via Wissenschaft zu Physik und darin zu Teilgebieten wie Optik oder Festkörperphysik durch. Die in Wikipedia vorhandenen Artikel zu diesen Themen sind damit in geordneter Weise zugänglich. Wer will, kann hier also wirklich etwas lernen.

Nach einem ähnlichen Prinzip funktionieren auch Verzeichnisdienste und Linklisten. Diese versuchen teils automatisch, teils manuell, das World Wide Web in einen Informationsbaum mit zahllosen thematischen Verästelungen einzusortieren. Sehr gut demonstriert das der offene Verzeichnisdienst www.dmoz.org, in dem die Benutzer selbst für Ordnung sorgen. Dort schlagen Sie sich Stück für Stück zu Ihrem gesuchten Thema durch. Weitere Verzeichnisdienste finden Sie bei Google und Yahoo.

SOCIAL BOOKMARKS
Social Bookmarks sind gemeinsam gepflegte Browserlesezeichen. Einen deutschsprachigen Dienst finden Sie unter www.mister-wong.de. Dort ordnen die Benutzer ihre persönlichen Lieblingsseiten den passenden Themen zu und bewerten, kategorisieren oder kommentieren die Links der anderen. Geben Sie ein Stichwort wie Radio ein, finden Sie die beliebtesten Links und können anhand der Kommentare entscheiden, welche Seiten Sie besuchen wollen.

Die Suchmaschinen der Zukunft

UND DIE ZUKUNFT? - Sie hat schon längst begonnen, nämlich in Form von Webseiten, die keine Suchresultate liefern, sondern Fragen beantworten. Die einen machen es sich hierbei relativ einfach, indem sie die von Nutzern gestellten Fragen durch andere Anwender beantworten lassen. Bereits beantwortete Fragen lassen sich durchsuchen. In Deutsch gibt es hierfür zum Beispiel folgende Webseiten: http://de.answers.yahoo.com, http://iq.lycos.de, www.fragr.de und www.wer-weiss-was.de.

Etwas weiter gehen Dienste, die mittels Semantik (Bedeutungslehre) versuchen, den Sinn einer Frage zu verstehen. Auf „Wann führte die Schweiz das Frauenstimmrecht ein?“ soll dereinst automatisch eine Antwort wie diese folgen: „Das Frauenstimmrecht in der Schweiz wurde am 7. Februar 1971 eingeführt.“ Die zum jetzigen Zeitpunkt in Deutsch verfügbaren semantischen Suchmaschinen liefern stattdessen nach wie vor einfach Listen von Suchtreffern – beispielsweise auf Artikel in der Wikipedia.

Mit diesen Suchtechnologien etwas herumzuspielen, macht dennoch Spaß. Schon seit einer Weile kennt man hierfür http://de.ask.com. Eine weitere interessante Seite ist www.semager.de.

Vor kurzem ist zudem mit WolframAlpha eine Websuche gestartet, die sich besonders bei Suchanfragen auszeichnet, für die Berechnungen erforderlich sind. Zudem gibt es spezialsierte Personensuchmaschinen wie Yasni, das fast alles über Sie weiß oder das zumindest behauptet.

Schattenseiten der Websuche

Generell gilt beim Versuch, sich im Web zu informieren, eines: Klicken Sie nicht blindlings auf das erste Resultat. Schauen Sie, wohin man Sie führen will – besonders bei den Werbeanzeigen. Eine eher allgemeine Treiberseite ist vielleicht weniger seriös als die Webseite des Geräteherstellers. Im Web wird leider auch sehr viel Blödsinn verbreitet.

Glauben Sie nicht alles. Viele Themen werden kontrovers diskutiert, viele angebliche Problemlösungen führen nicht zum Ziel oder verschlimmern eine Situation noch. Probieren Sie über verschiedene Suchläufe zu verifizieren, ob etwa eine vorgeschlagene PC-Problemlösung vernünftig ist. Bei heiklen Themen (z.B. Psychologie oder Gesundheit) sollten Sie ganz besonders auf die Quelle einer Information achten.

Schneller finden – der Browser als Suchgehilfe

Die Browser Internet Explorer und Firefox präsentieren sich in den aktuellen Versionen mit einem separaten Suchfeld in der Menüleiste. Direkt links oder rechts davon finden Sie hinter einem kleinen Dreieck ein Ausklappmenü. Öffnen Sie dieses, geht es in Firefox zu SUCHMASCHINEN VERWALTEN und im Internet Explorer zu SUCHSTANDARD ÄNDERN. Klicken Sie jetzt auf den blauen Link WEITERE ANBIETER SUCHEN respektive WEITERE SUCHMASCHINEN HINZUFÜGEN. Ihr Browser führt Sie auf eine Webseite, auf der Sie diverse Suchdienste nachinstallieren können.

Fehlt die gewünschte Suchmaschine in der Liste? Dann lenken Sie Firefox auf die Seite http://mycroft.mozdev.org. Dort wartet ein riesiger Vorrat an Such-Plug-Ins auf Sie. Tippen Sie einen Suchbegriff ein, z.B. Wikipedia. Klicken Sie im Resultat auf WIKIPEDIA (DE) – GO, jetzt installiert sich das Plug- In. Suchen Sie dort auch einmal nach PCtipp. Wir haben ein Firefox-Plug-In entwickelt, mit dem Sie direkt per Google die PCtipp-Webseite durchsuchen können. Der Internet Explorer 7 bietet auch eine sehr schöne Methode, um eine bestimmte Suche einzubinden.

Vielleicht möchten Sie gern die MetaGer-Suche verwenden. Öffnen Sie zwei Internet-Explorer-Fenster. Im einen gehen Sie übers oben erwähnte Menü zu SUCHSTANDARD ÄNDERN. Im zweiten rufen Sie die Adresse www.metager.de auf. Stellen Sie deren Suchoptionen passend ein und forschen Sie jetzt bei MetaGer nach dem Wort TEST (in Grossbuchstaben). Damit steht im Adressfeld des Browsers nicht mehr bloß http://www.metager.de, sondern Sie entdecken noch eine Reihe von anderen Zeichen, inklusive der Suchoptionen. Markieren (per Ctrl+A) und kopieren (Ctrl+C) Sie den kompletten Link aus der Adresszeile und wechseln Sie zum anderen Fenster mit der geöffneten Suchanbieterseite. Dort entdecken Sie den gelben Kasten „Konfigurieren Sie Ihren eigenen Suchanbieter“. Fügen Sie den kopierten Link per Ctrl+V in die Zeile „3. URL“ ein. Im Feld darunter geben Sie der Suchmaschine einen Namen, wie zum Beispiel MetaGer. Klicken Sie jetzt auf INSTALLIEREN und bestätigen Sie die nachfolgende Dialogbox mit ANBIETER HINZUFÜGEN. Schon entdecken Sie Ihre neue persönliche Suchmaschine im Ausklappmenü beim Suchfeld.

Stichwort erklärt: Domain

Ein typisches Beispiel für eine Domain ist www.pcwelt.de – eine Adresse, unter der ein Rechner im Internet erreichbar ist. Domains setzen sich meist aus drei Teilen zusammen. Zuvorderst steht die Subdomain (z.B. www). Danach folgt der Domainname (pcwelt). Den Abschluss bildet die Top Level Domain. Sie bezeichnet entweder ein Land (de steht für Deutschland) oder eine Funktion.

Quelle: Copyright (C)2008 www.pcwelt.de
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