10 Tipps für mehr Schutz am PC und im Internet

10 Tipps für mehr Schutz am PC und im Internet
Wir verraten Ihnen zehn Tipps, um sich am PC und im Internet vor aktueller Schadsoftware zu schützen.
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10 Tipps für mehr Schutz am PC und im Internet

Wir verraten Ihnen zehn Tipps, um sich am PC und im Internet vor aktueller Schadsoftware zu schützen.

© Rawpixel - Fotolia

Damit Sie vor Schadsoftware geschützt sind, verraten wir Ihnen hier die zehn wichtigsten Sicherheits-Tipps, die Sie bei der Arbeit am PC berücksichtigen sollten.

Programmierfehler wie der Heartbleed Bug, Botnets wie Gameover Zeus und Diebstähle von Webseiten zeigen: Das Internet ist kein sicherer Ort. Dementsprechend wichtig sind Sicherheitsmaßnahmen, um Ihren PC vor den Gefahren aus dem Netz zu schützen.

Mit diesen zehn Tipps sind Sie sicher unterwegs:

  1. Nutzen Sie einen Passwort-Manager

    Das Passwort ist nicht tot. Denn noch immer gibt es keinen besseren Schutz vor Datendiebstahl im Netz. Bis es soweit ist müssen wir darauf achten, dass unsere Passwörter auch wirklich unserer Passwörter bleiben. Wichtig ist insbesondere, dass Ihr Passwort aus einer möglichst abstrakten Zahlen- und Ziffernkombination besteht. Um sich solche Passwörter leichter merken zu können, helfen Ihnen Passwort-Manager wie LastPassDashlane und KeePass.
  2. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung

    Bei der Zwei-Faktor-Authentifizierung sichern Sie Ihr Passwort zusätzlich ab. Dies geschieht durch einen zufällig generierten Code, der nur an Sie übermittelt wird. So sind Sie doppelt geschützt: Durch Ihr persönliches Passwort und durch den zufälligen Code. Die Authentificator-App von Google ist für Android, iOS und BlackBerry 4.5 bis 7.0 verfügbar und generiert für Sie einmalige Codes. Darüber hinaus bietet sich der Cloud-Dienst Authy für Android, iOSLinuxMac und Windows an.
  3. Sichern Sie Ihre Daten immer doppelt ab

    Elementar: Sichern Sie Ihre Daten doppelt ab. Wichtig ist, dass die Sicherungskopie nicht am selben Ort liegt wie Ihre übrigen Daten. Wenn es bei Ihnen brennt oder jemand bei Ihnen einbricht, sind im Zweifelsfall beide Datenträger verloren. Die einfachste und beste Lösung ist ein Online-Backup mithilfe eines Cloud-Dienstes wie Strato HiDriveGoogle Drive oder Microsoft Onedrive.
  4. Sichern Sie Ihr WLAN vor fremden Zugriffen

    Hacker können schon mit einfachen Programmen auf öffentliche WLAN-Netzwerke zugreifen. Daher ist es wichtig, dass Sie Ihr WLAN absichern. Die beste Lösung ist ein privates Netzwerk, ein sogenanntes VPN. Hiermit erschaffen Sie einen Datentunnel zwischen dem Internet und dem Gerät, mit dem Sie online gehen. Es gibt sowohl VPNs, die Sie eine jährliche Gebühr kosten, als auch kostenlose Varianten. Beispiele sind Hide My AssTunnel Bear und Hotspot Shield. Sie schützen auch Ihre mobilen Geräte.
  5. Schützen Sie Ihren Router

    Über Ihren Router stellen Sie die Verbindung ins Internet her. Hierüber erledigen Sie auch Ihre Bankgeschäfte und greifen auf persönliche Daten zu. Um Ihr Heimnetzwerk abzusichern, sollten Sie unbedingt eine WPA2-Verschlüsselung in Kombination mit einem zufällig generierten Passwort wählen. Je länger das Passwort ist, desto besser.
  6. Verzichten Sie auf Mailkonten-Verkettungen

    Wiederherstellungsnachrichten für Ihre Mailkonten sind ein großes Sicherheitsrisiko. Die schlechteste Lösung ist es, wenn Sie Ihre Mailkonten für die Wiederherstellung miteinander verknüpfen. Dann wird ein Konto über ein anderes Ihrer Konten wiederhergestellt, welches wiederum über ein weiteres Ihrer Konten wiederhergestellt wird. Dann reicht ein Hack und schon gelangen Dritte an Ihre Daten. Am besten denken Sie sich stattdessen eine besonders komplizierte Wiederherstellungsadresse aus.
  7. Löschen Sie Java

    Oracles Java ist praktisch, stellt aber ein Sicherheitsrisiko für Ihren PC dar. Die Lösung ist simpel: Löschen Sie Java. Dann probieren Sie aus, ob Sie Java wirklich benötigen. In den meisten Fällen ist dies tatsächlich nicht nötig und Sie haben ein Sicherheitsrisiko weniger. Benötigen Sie es dennoch, werden Sie beim Aufrufen der entsprechenden Anwendung ohnehin aufgefordert, es neu zu installieren.
  8. Verschlüsseln Sie Ihr System

    Am besten verschlüsseln Sie alle Ihre Daten. Online funktioniert dies zum Beispiel durch HTTPS. Das Plugin HTTPS Everywhere hilft Ihnen dabei und zwingt die besuchten Seiten, die Daten per verschlüsselter Verbindung zu übermitteln. Auch Ihren USB-Stick können Sie mit Programmen wie BitLocker to Go verschlüsseln.
  9. Installieren Sie zusätzlich zur Antivirus-Software einen Anti-Malware-Scanner

    Zwei Sicherheitsprogramme sind besser als eines. Installieren Sie deshalb zusätzlich einen Anti-Malware-Scanner wie MalwareBytes Anti-Malware Free, den Sie regelmäßig zusätzlich zur normalen Antivirensoftware starten.
  10. Überkleben Sie Ihre Webcam

    Gute Hacker können online auf Ihre Webcam zugreifen. Ein einfacher Trick, um dies zu verhindern, ist ein Streifen Klebeband oder ein Pflaster. Hiermit kleben Sie die Kamera einfach zu, solange Sie sie nicht benötigen.
Den bestmöglichen Schutz für Windows 10 einrichten
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Quelle: In Zusammenarbeit mit PC-Welt
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