Social Media für Unternehmen – kurz und knackig zu mehr Abverkäufen

Mehr Kunden, bessere Kommunikation und weltweit mehr Abverkäufe.
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Mehr Kunden, bessere Kommunikation und weltweit mehr Abverkäufe.

 © ThinkstockPhoto
23.01.2017 - 09:00 Uhr von MR

Social Media eröffnet Unternehmen die Chance auf deutlich höhere Abverkäufe und eine bessere Kundenbindung. Dabei gibt es jedoch einiges zu beachten.

Für viele Menschen ist ihr Smartphone das Tor zur Welt: Dank sozialer Netzwerke wie Facebook, Instagram und Twitter sind wir hautnah am Geschehen der Welt. Jederzeit sind wir mit Freunden, Familie und Fremden überall auf dem Globus verbunden. Auch Unternehmen haben Social Media für sich entdeckt. Die Möglichkeit, live und direkt mit Kunden und Konsumenten zu interagieren, eröffnet Unternehmen einen ganz neuen Werbehorizont. Doch soziale Netzwerke dienen Unternehmen nicht nur als Werbeplattform. Gleichzeitig sind Facebook, Twitter und Co auch Kommunikationsmittel und damit eine Möglichkeit, die eigenen Kunden langfristig an das Unternehmen zu binden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, das Markenimage neu und individuell zu prägen. Doch bei der Nutzung von Social Media sollten Unternehmen einige Dinge beachten.

Konsistente und transparente Kommunikation

Der wichtigste Faktor bei der Nutzung sozialer Netzwerke durch Unternehmen ist Konsistenz. Kunden und Konsumenten, die den Social Media Profilen einer Firma folgen, bemerken Widersprüche und Brüche in der Erzählstruktur sehr schnell. Umso wichtiger ist es, dass eine konsistente Social Media Strategie festgelegt wird, welche auf allen Kanälen konsequent verfolgt wird. Wichtige Fragen hierbei sind: Wie tritt die Marke auf? Welchen Umgang pflegt sie mit ihren Kunden? Was ist das Leitmotiv in der Markenpräsentation? Immer empfehlenswert ist es, dass eine bestimmte Person oder ein festes Team mit der Betreuung der Social Media Kanäle betraut werden. Auf diese Weise kann gewährleistet werden, dass alle Beiträge die gewünschte Konsistenz aufweisen. Besonders für Unternehmen, die ihre Marke gerade erst beziehungsweise neu positionieren wollen, ist Konsistenz der Faktor Nummer Eins. Eine hohe Sympathie für die Marke und die dementsprechende Identifikation mit derselben sind allerdings auch der Lohn dafür. Dies äußert sich vor allem in steigenden Abverkäufen. Konsumenten kaufen in erster Linie bei Firmen, zu denen sie großes Vertrauen haben.

Darüber hinaus sollte eine gewisse Transparenz in der Kommunikation sichergestellt werden. Diese Transparenz erfordert mehrere Punkte, die beachtet werden müssen. Zum einen sollte die Timeline des jeweiligen Kanals immer aktuell gehalten werden. Erkundigt sich ein potentieller Kunde online über ein Unternehmen und findet nur veraltete Social Media Postings vor, wirkt sich dies leider kontraproduktiv auf das Vertrauen in die Marke aus. Zum anderen sollten Unternehmen sich im Vorfeld entscheiden, wie viel Information sie nach außen hin preisgeben. Produktveröffentlichungen, Auszeichnungen und andere Erfolge sollen gefeiert werden. In solchen Fällen dürfen aber auch Meldungen wie Rückrufaktionen nicht fehlen. Zusätzlich sollten Unternehmen immer darauf achten, auch zu kritischer Berichterstattung Stellung zu nehmen. Durch Beiträge bisheriger Kunden finden solche Ereignisse sowieso den Weg in die Timeline der Marke. Wenn das Unternehmen hier zeitnah und deeskalierend reagiert, kann das Vertrauen in die Marke zusätzlich gestärkt werden.

Schnelle Reaktionen steigern Abverkäufe

Diese Transparenz erfordert allerdings auch eine möglichst offene Kommunikation. Beiträge, Nachrichten und Kommentare von Konsumenten sollten nicht unbeantwortet bleiben. Bei der Beantwortung von User Interaktionen spielt der Faktor Zeit eine große Rolle. Fragen und Kritik sollten immer vorrangig behandelt werden. Individuell angepasste Antworten sind hier das Mittel der Wahl. Nichts verärgert Kunden so sehr wie Standardtexte, die nicht mit ihrem Anliegen in Verbindung stehen. Der Vorteil der offenen, wenn auch zeitintensiven Kundenkommunikation: Käufer, die ihre Fragen zu Produkten und Service des Unternehmens schnell beantwortet sehen, sind wesentlich geneigter, am Ende auch einen Einkauf zu tätigen.

Apropos Conversions: Nicht zuletzt bietet jedes soziale Netzwerk eigene Werbeplattformen für Unternehmen. Dank dieser können Unternehmen ihre Nutzer unabhängig von der eigenen Präsenz erreichen. Besonders geeignet sind diese Formate für Produktbewerbungen, Neuerscheinungen und zur Steigerung der Markenbekanntheit, da die Anzeigen weitaus mehr Nutzer erreichen als das Unternehmensprofil selbst.

Quelle: freenet.de
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