Die 23 besten Tricks der Profi-Fotografen

Die 23 besten Tricks der Profi-Fotografen
Mit welchen Tricks arbeiten die Profis? Wir haben für Sie die 23 besten Tricks zusammengestellt!
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Die 23 besten Tricks der Profi-Fotografen

Mit welchen Tricks arbeiten die Profis? Wir haben für Sie die 23 besten Tricks zusammengestellt!

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08.04.2015 - 07:47 Uhr

Mit welchen Tricks arbeiten die Profis beim Fotografieren? Wir haben sieben Fotografen befragt und lüften hier die wichtigsten Geheimnisse gelungener Fotos.

  1. Planung - Eine Szene einfach wirken lassen
    Joachim Rieger empfiehlt Folgendes: Vor der Aufnahmen sollten Sie sich erst einmal Zeit nehmen. Stellen Sie fest, was Ihnen an einem Motiv gefällt, welchen Bildausschnitt Sie wählen möchten und ob Sie das Augenmerk auf den Gesamteindruck oder Details legen wollen. Sinnvoll ist es auch, Probeaufnahmen von mehreren Seiten wie etwa von oben und unten sowie links und rechts zu machen. So erhalten Sie einen besseren Eindruck von der Situation.
  2. Planung - Kreativität und Inspiration
    Igor Töpfer weist darauf hin, dass Quellen wie das Internet oder Zeitschriften für die Inspiration herangezogen werden sollten. Gerade bei gelungenen Bildern sollten Sie sich immer wieder fragen, wie der Fotograf diesen Eindruck erzielt hat und welche Mittel er dafür verwendet hat.
  3. Planung - Mittel effektiv einsetzen
    Ein Foto sollte die Fantasie anregen. Häufig besteht ein guter Trick darin, näher an ein interessantes Motiv heranzugehen und den Eindruck dadurch zu intensivieren, dass Überflüssiges weggelassen wird. Der Betrachter fragt sich dann unwillkürlich, wie es wohl um den Bildausschnitt herum aussehen mag.
  4. Location - Bleiben Sie spontan
    Neben einer ausreichenden Planung sollte stets Raum für Spontanität bleiben. Gerade die Stimmung der fotografierten Personen sollte auf einem Foto gut erfasst werden.
  5. Location - Der perfekte Aufnahmeort
    Außenaufnahmen bieten häufig Möglichkeiten, die im Studio nicht gegeben sind. Gerade im Alltag sollte man die Augen offen halten, hier finden sich häufig die besten Locations.
  6. Location - Planung ist wichtig
    Gerade bei der Hochzeitsfotografie ist es wichtig, dass der Fotograf die Location genau kennt. Das verschafft Sicherheit und häufig auch mehr Raum für die wichtige Spontanität. Machen Sie sich Notizen, wo später welches Bild gemacht werden soll.
  7. Modelshooting - Die passenden Models aussuchen
    Auf Seiten wie www.model-kartei.de oder www.fotocommunity.de lassen sich viele passende Models finden. Dem Model sollten Sie in jedem Fall auf Augenhöhe begegnen. Häufig empfiehlt sich die Festlegung eines genauen Konzepts vor dem Shooting.
  8. Modelshooting - So werden Menschen in Szene gesetzt
    Vorschläge für das Posing sind einfach und klar. Die Lippen des Models sollten leicht geöffnet sein. Wer möchte, kann am Set Punkte definieren, auf die das Model den Blick lenken soll. So gewinnt der Fotograf mehr Kontrolle.
  9. Modelshooting - Vormachen statt erklären
    Besser als jede Erklärung ist es häufig, wenn der Fotograf das gewünschte Posing einfach vormacht. Nehmen Sie den Platz des Models ein und zeigen Sie ihm, was gewünscht ist.
  10. Modelshooting - Beziehen Sie den Make-up-Artisten ein
    Gelungene Haare und Make-up sind wichtige Bausteine für ein gelungenes Foto. Daher kann sich die Zusammenarbeit zwischen Fotograf und Make-up-Artisten lohnen. Gerade das Make-up muss dabei farblich genau auf das Motiv abgestimmt werden.
  11. Perspektive - Motiv sollte nicht genau in der Mitte sein
    In der Regel empfiehlt es sich, ein Motiv nicht genau in die Mitte des Bildes zu legen. Beim Goldenen Schnitt hingegen wird das Bild horizontal und vertikal gedrittelt, das Motiv sollte dann auf die Drittel-Kanten gelegt werden.
  12. Perspektive - Bringen Sie die Tiefenwirkung ins Bild
    Fotos sind nur zwei-dimensional. Um die verlorene Tiefe zurückzugewinnen, können jedoch Unschärfe und Schärfe eingesetzt werden: Gehen Sie zum Beispiel sehr nahe mit der Kamera an das Motiv heran, wird der Hintergrund automatisch unscharf gestellt.
  13. Perspektive - Nicht zoomen, sondern bewegen
    Wer sich für eine feste Brennweite entscheidet, bewegt sich selbst statt den Zoom zu verwenden. Durch das Zubewegen auf und das Wegbewegen vom Motiv finden Sie häufig interessante Perspektiven und Standorte.
  14. Perspektive - Blick durch das Blumenbeet
    Das sogenannte versteckte Fotografieren eröffnet häufig ganz neue Möglichkeiten. Hinter Grashalmen und Zweigen entstehen manchmal besondere Motive, doch auch Stoff und Glasscheiben können als natürliche Filter dienen.
  15. Einstellungen - M steht für Möglichkeiten
    Wenn irgendwie möglich, sollte der Fotograf sich für den manuellen Modus seiner Kamera entscheiden. Wer mit der Blende und der Belichtungszeit selbst arbeitet, erzielt häufig sehr viel bessere Resultate als im Automatik-Modus.
  16. Einstellungen - Eingefrorene Dynamik
    Eine kurze Belichtungszeit von 1/100 oder weniger ist einer der Tricks, mit denen sich Bewegungen in ihrer ganzen Dynamik einfangen lassen. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass der ISO-Wert und das Blitzlicht den eigenen Wünschen entsprechen und dass das Model entsprechend positioniert wird. Stellen Sie die Kamera sofort dort auf, wo das Model später in der Bewegung eingefangen werden soll, Sie werden keine Zeit haben, mit der Kamera zu folgen.
  17. Einstellungen - Umgebungslicht abschalten
    Nur im manuellen Modus mit eigener Blende und Belichtungszeit ist der Fotograf wirklich Herr über das Geschehen. Bei kurzer Belichtungszeit trifft dabei nur wenig Licht auf den Sensor, das Umgebungslicht lässt sich so dimmen oder ganz abschalten. Selbst am Tag kann so eine Nachtstimmung erzeugt werden.
  18. Einstellungen - Arbeiten mit dem Smartphone
    Ein Smartphone kann in vielen Fällen eine ausgewachsene Kamera ersetzen. Hier ist besonders darauf zu achten, dass ein Smartphone viel Licht benötigt und dass auf den eingebauten Zoom verzichtet werden sollte. Wenn dann noch ein externer Zusatz-Akku zur Verfügung steht, sollte eine richtige Shooting-Session selbst mit dem Smartphone möglich sein.
  19. Licht - Achten Sie auf die Silhouetten
    Bildet ein sehr heller Hintergrund einen starken Kontrast zum Motiv im Vordergrund, sind die Voraussetzungen für überzeugende Scherenschnittbilder gegeben. Die Belichtungsmessung sollte hierfür auf Punkt- und Spotmessung eingestellt werden. Wichtig sind eine Unterbelichtung und das Anmessen des hellsten Punktes im Hintergrund, damit die Kamera die passende Belichtungszeit errechnen kann. Jetzt muss nur noch scharf gestellt werden und das Motiv wird nur mit dessen Konturen aufgenommen.
  20. Licht - Gelungene Makroaufnahmen
    Mit einem passenden Gerüst für die LED-Taschenlampe lassen sich beeindruckende Makroaufnahmen etwa von Schneckenhäusern machen. Wichtig ist es hierbei, dass das Motiv auch von unten möglichst viel Licht erhält. Wenn das Motiv selbst Licht in hohem Maße schluckt, helfen auch helle LED-Lampen wenig: Hier muss die Belichtungszeit auf mehrere Sekunden eingestellt werden.
  21. Licht - So wird richtig geblitzt
    Das entfesselte Blitzen ist der richtige Weg, wenn Sie Ihr Model perfekt ausleuchten möchten. Hierbei wird der Blitz von der Kamera entfernt und gezielt im Raum positioniert, ausgelöst wird dann per Kabel- oder Funkverbindung. Bei dieser Methode können natürlich auch mehrere Blitze verwendet werden.
  22. Licht - Simulieren eines Stroboskop-Blitzes
    Per Stroboskop lassen sich Bewegungen effektvoll einfangen. Wer möchte, kann diesen Blitz simulieren, indem er zwei normale Blitze mit halber Stärke abwechselnd auslöst. Stroboskopfähige Systemblitze sind in der Anschaffung nämlich leider relativ teuer.
  23. Licht - So setzen Sie Farbakzente
    Mit Farbfilterstreifen vor dem Blitzlicht lassen sich gezielt Farbakzente setzen. Auf diese Weise können Sie mit einfachen Mitteln Stimmungen erzeugen. Sinnvoll ist hierbei die Arbeit mit mehreren Blitzen: Jene ohne Filter dienen der natürlichen Ausleuchtung, der Farb-Blitz setzt die Akzente.
Quelle: In Zusammenarbeit mit PC-Welt
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