Die besten Ultra-HD-Fernseher im Praxistest

Die besten Ultra-HD-Fernseher im Praxistest
Wir haben für Sie die besten Ultra-HD-Fernseher zusammengestellt und getestet. Lesen Sie hier unsere Kaufempfehlung!
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Die besten Ultra-HD-Fernseher im Praxistest

Wir haben für Sie die besten Ultra-HD-Fernseher zusammengestellt und getestet. Lesen Sie hier unsere Kaufempfehlung!

© freenet.de
12.11.2015 - 11:20 Uhr

Ultra-HD-Fernseher bieten die vierfache Auflösung normaler Full-HD-TVs. Unser Test zeigt Ihnen die besten Ultra-HD-Fernseher und worin sie sich unterscheiden.

Noch nie hatten Sie eine so große Auswahl an Flachbildfernsehern. Neben normalen Fernsehern mit Full-HD-Auflösung finden Sie immer mehr Modelle mit 4K. Sie bieten Ihnen 3840 x 2160 Pixel und damit die vierfache Auflösung von Full-HD. Nachteil: Noch sind die neuen Fernseher vergleichsweise teuer. Wir zeigen, ob sich der Aufpreis lohnt und testen die derzeit besten Ultra-HD-Fernseher.

In unserem Testfeld finden Sie mehrere Gerätegenerationen. Wir präsentieren Ihnen die Modelle LG 65LA9709, Philips 65PFL9708S, Medion Life x1817, Sony KD-55X9005A und Toshiba 58M9363DG, die zu der ersten Generation UHD-fähiger Geräte gehören. Mit dem Panasonic TX-65AXW804, dem Samsung UE55HU7590L und dem Sony KD-65X8505B finden Sie in unserem Test außerdem Fernseher der neuen Generation. Die Spanne bei den Bildschirmgrößen reicht von 55 Zoll (140 Zentimeter) bis zu 65 Zoll (165 Zentimeter). Die Preise liegen zwischen 2799,- und 6999,- Euro.

Im Fokus: Der Upscaler

Dass mit höherer Auflösung auch die Bildqualität zunimmt, ist ein Irrtum. Beides hängt nicht zwangsläufig miteinander zusammen. Unser Test zeigt, dass dies nur stimmt, wenn auch das beste Material eingespeist wird. Damit Sie die Ultra-HD-Auflösung richtig genießen können, benötigen Sie also Medien, die in UHD aufgelöst sind. Das Problem: Bisher gibt es noch kaum UHD-Material, sodass die 4K-Fernseher Full-HD-Inhalte oder SD-Fernsehkanäle hochrechnen müssen. Diese Aufgabe übernimmt der Upscaler, der einen dementsprechend hohen Einfluss auf die Bildqualität hat.

Pauschal lässt sich nicht sagen, dass die Upscaler in Ultra-HD-TVs der ersten Generation bessere Arbeit leisten als die in den neuesten Fernsehgeräten. So verfügt der schon länger erhältliche Philips 65PFL9708S über einen sehr guten Upscaler. Der neuere Sony KD-65X8505B ist hingegen deutlich schwächer, wenn es um die Hochrechnung von SD- oder Full-HD-Inhalten geht. Ihre echten Stärken spielen alle Geräte ohnehin bei nativem 4K-Medien aus. Für unseren Test benutzten wir daher den freien Kurzfilm " Tears of Steel", der bereits in UHD produziert wurde. Hier zeigt sich die Brillanz der hochauflösenden 4K-Fernseher besonders deutlich.

Die wichtigen Qualitätshelfer

Abgesehen vom Upscaler spielt auch der Prozessor eine immer wichtigere Rolle. Denn dieser stellt die nötige Rechenleistung bereit, um Bilder überhaupt erst auf die hohe Auflösung hochzurechnen. Gleichzeitig sorgen sie für flüssige Bewegungen. Auffällig ist, dass zwischen der ersten Generation von Ultra-HD-Fernsehern und den neuesten Modellen teils große Unterschiede hinsichtlich der Rechenleistung des Prozessors bestehen: Die neuen Geräte wechseln beispielsweise Kanäle deutlich schneller als ihre Vorgänger.

Die Ausstattung kann sich sehen lassen

Alle Fernseher aus unserem Test verfügen über eine gute Ausstattung. Die Tuner für die verschiedenen Empfangsarten wie DVB-T, DVB-S und DVB-C sind bei allen Geräten bereits mit an Bord. Der Samsung UE55HU7590L und der Panasonic TX-65AXW804 haben darüber hinaus Twin-Tuner verbaut, mit denen Sie eine Sendung anschauen können, während Sie eine zweite gleichzeitig aufnehmen. Alle 4K-Fernseher verfügen über WLAN und Ethernet.

Die Schnittstellen der getesteten Ultra-HD-TVs können sich ebenfalls sehen lassen und sind in vollem Umfang vorhanden. Via USB schließen Sie externe Festplatten oder USB-Sticks an, um beispielsweise Sendungen aufzunehmen. Hinsehen sollten Sie jedoch bei den HDMI-Anschlüssen. Denn die Geräte Medion Life X1817, Philips 65PFL9708S und Toshiba 58M9363DG unterstützen nur die Version 1.4, die Ultra-HD-Inhalte maximal mit 25 Bildern pro Sekunde überträgt. Alle anderen Geräte im Test haben den neuen HDMI-Standard 2.0 mit 60 Hertz pro Sekunde.

Neue Features beim Smart-TV

Smart-TV hat großes Potenzial, jedoch sind die meisten Nutzer noch nicht gänzlich überzeugt. In der Regel liegt dies an der umständlichen Bedienung. Doch die Hersteller versprechen Verbesserungen und entwickeln ihre Systeme ständig weiter. Bei LG ist es WebOS, das alle Funktionen in einem schlanken Betriebssystem zusammenfasst. Zusammen mit der Cursor-Fernbedienung Magic Control lässt es sich besonders einfach bedienen. Im Test erweist sich die Bedienung des WebOS auf dem LG 47LB730V jedoch nicht als ganz so einfach wie erhofft. Panasonic, Samsung, Sony und Toshiba zeigen, dass es besser geht.

Ein weiterer Trend ist der Fernseher als Programmberater. So bieten moderne TV-Geräte Ihnen Programmtipps zu kommenden Sendungen und beziehen Ihre bis dahin gesehenen Sendungen mit ein. Der Fernseher findet also Programme, die Ihnen gefallen könnten. Die Qualität und die Anzahl der Apps für Smart-TV unterscheiden sich je nach Modell deutlich. Eher wenige Anwendungen bietet Toshiba mit 80 bis 100 vorinstallierten Programmen. Bei Samsung sind es ganze 500 Apps.

Im Test konnten wir keinen Unterschied zwischen Smart-TV auf einem Full-HD und auf einem Ultra-HD-Fernseher feststellen. Auch die Sprach- und Gestensteuerung unterscheiden sich nicht, obwohl Samsung behauptet, das die neuen Modelle ganze gesprochene Sätze verstehen und die Aufforderungen umsetzen. Im Test zeigt sich dieser Fortschritt jedoch nicht. Am schnellsten geht die Bedienung bei Samsung und Panasonic über die Cursorsteuerung, während die anderen Hersteller die normale Fernbedienung für die Steuerung von Smart-TV vorgesehen haben. Philips macht es mit einer zweiseitigen Tastatur am besten: Auf der einen Seite befinden sich die normalen Tasten und auf der anderen eine volle Tastatur zum Eingeben von Text.

Ultra-HD bringt frischen Wind

Natürlich bringt Ultra-HD frischen Wind in die TV-Branche. Allerdings lohnt sich die neue Technik nur dann, wenn auch natives Ultra-HD-Material in großer Anzahl verfügbar ist. Dies ist bisher nicht der Fall. Gut ist, dass die Preise für 4K-Fernseher bereits jetzt deutlich gefallen sind. Deshalb lohnt es sich möglicherweise jetzt schon, zu einem modernen Gerät zu greifen, statt auf die alte Auflösung zu setzen.

Testsieger: Der Samsung UE55HU7590L macht heute schon eine gute Figur mit Inhalten in normaler Full-HD-Auflösung. Hinzu kommt ein günstiger Preis, was diesen Fernseher sowohl zum Test- als auch zum Preisleistungssieger macht.

Quelle: In Zusammenarbeit mit PC-Welt
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