Die besten Office-Pakete für das iPad

Die besten Office-Pakete für das iPad
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Die besten Office-Pakete für das iPad

© Apple

Neben iWork und Microsofts Office 365 gibt es noch weitere Office-Pakete für iOS. Die besten Office-Alternativen präsentieren wir Ihnen in diesem Artikel.

Tablets wie das iPad sind fast vollständige Computer und lassensich natürlich auch für seriöse Büroarbeiten nutzen. Mit einemOffice-Paket lassen sich Word-Dateien, Excel-Tabellen undPowerpoint-Präsentationen auch mit dem Tablet erstellen. Seit iOS 7ist die iWork-Softwaresuite (Pages, Numbers und Keynote) sogarkostenlos mit an Bord. Und auch Microsoft mochte offenbar ein Stückdes iPad-Kuchens für sich haben - vor einigen Wochen erschienOffice 365 für iOS. Wer bereits einen Office-365-Account hat, kanndas Paket bestehend aus Word, Excel und Powerpoint auch auf demiPad nutzen.

Ein solcher Account kostet 7 Euro im Monat, iWork ist auf demiPad kostenlos. Allerdings verträgt sich nicht jedes iPad mit demneuen iOS7. Wer nicht bereit ist, monatlich Geld an Microsoft zuzahlen und iWork nicht nutzen kann, findet im App Store zahlreicheAlternativen. Wir zeigen, welche davon die Mühe der Installationwert sind.

Eine Frage der Formate

Einige der Office-Apps sind kostenlos, andere kosten bis zu 9Euro. Es muss aber nicht zwingend die teurere App auch die besseresein. Wichtig bei der Wahl ist vor allem, welche Formateunterstützt werden. So sollte die App nicht nur mit den altenMicrosoft-Office-Dateiformaten umgehen können, sondern besondersauch die neuen docx-, xlsx und pptx-Dokumente öffnen und bearbeitenkönnen. So lassen sich mit der neun Euro teuren App Documents To GoPowerpoint-Folien nur anzeigen, aber nicht bearbeiten. Nutzen Siedie App nur für Präsentationen, mag das ausreichen. Angesichts deshohen Preises ist der geringe Funktionsumfang dennoch nichtgerechtfertigt.

Am besten gefallen hat uns die App Kingsoft Office for Word, PPTund Excel. Diese App ist kostenlos und unterstützt alle gängigenDateiformate. Sogar die Formate rtf und zip können wiedergegebenwerden. Dabei ist die Benutzeroberfläche übersichtlich und derEditor leicht zu bedienen. Alle wichtigen Funktionen wieFormatierungen sind sofort griffbereit.

Etwas eingeschränkter geht die App Textilus vor: Das Programmkann zwar alle relevanten Formate öffnen und bearbeiten, speichernlassen sich die auszugebenden Dateien allerdings nur als rtf, txt,png und pdf.

Konvertierungsmöglichkeiten

Beim Öffnen eines Dokumentes am iPad, das Sie zuvor mitMicrosoft Office erstellt haben, kann es mit den alternativenOffice-Paketen unter Umständen zu Problemen bei der Darstellungkommen. So werden unter Umständen Schriftarten nicht oder nichtkorrekt übernommen. Am wenigsten konnte uns dabei DocumentsUnlimited Free for iPad überzeugen, das Programm zeigt Dateien imalten Windows-95-Office-Design an. Auch die Bedienung warschwerfällig und der Cursor reagierte nur langsam - Finger weg! Wasdie Konvertierungsmöglichkeiten angeht, sollten sie auf KingsoftOffice for Word, PPT und Excel setzen, diese App wandelt unteranderem problemlos Dokumente von docx in doc um.

Druckfunktionen nicht überall vorhanden

Noch liegt das papierlose Büro in ferner Zukunft, ohne eineDruckfunktion geht es selbst auf dem iPad nicht. Umso ärgerlicher,dass nicht jede App Sie ohne weiteres Drucken lässt. Ausgerechnetunser Favorit Kingsoft Office erlaubt Drucken nur über Umwege,indem Sie die Dateien in Dropbox, Webdav oder Google Driveexportieren. Die App Quickoffice hingegen zeigt sich bei derDruckfunktion vorbildlich, dieses Programm erlaubt allerdings keineKonvertierung der Dateiformate. Quip bietet ebenfalls eineDruckoption, kann docx-Dokumente aber nur bearbeiten und nicht neuerstellen. Die rund 9 Euro teure App Smart Office 2 hingegenunterstützt nur sehr wenige Druckermodelle.

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