Der Garten im Frühling

Im Frühling wird es Zeit, den Garten auf Vordermann zu bringen.
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Im Frühling wird es Zeit, den Garten auf Vordermann zu bringen.

 © N.PARNEIX - Fotolia.com
24.03.2010 - 14:30 Uhr

Frühling ist Gartenzeit. Unkraut jäten, Obstbäume schneiden, Beete bepflanzen - wenn die ersten Knospen sprießen, wird es höchste Zeit, den Garten wieder auf Vordermann zu bringen. Damit Sie dabei nichts vergessen, hilft Ihnen unser Ratgeber zu einem guten Start ins Gartenjahr.

Frühjahrsputz im Garten: Unkraut jäten

Unkraut jäten bereitet den Boden auf die folgende Bepflanzung vor. Deshalb ist die Bekämpfung des Unkrauts die erste Gartenarbeit, die im Frühling ansteht.

Hier ein paar Tipps: Der moderne „Unkraut-Jäter“ hat viele Optionen: kalken, düngen, rupfen, mulchen oder spritzen. Wenn Sie den Boden kalken oder düngen, zerstören Sie die Lebensbedingungen von Unkraut, das sich, wie z.B. Klee oder Gänseblümchen, gerne auf nährstoffarmen Böden ausbreitet. Beim Rupfen entfernen Sie das Unkraut manuell. Reißen Sie die ungewünschten Pflanzen aber unbedingt vor der Samenreife, sonst säen Sie eventuell ungewollt Unkraut aus! Beim Mulchen wird das Unkraut durch eine Schicht unverrotteter organischer Materialien im Boden quasi erstickt.

Oder wählen Sie die einfache Art der Unkrautbekämpfung: ein umweltschonendes Unkrautmittel. Diese enthalten zum Beispiel den Wirkstoff Essigsäure und sind für Mensch, Tier und Garten unbedenklich, da sie keine chemischen Bestandteile enthalten.

Checkliste- Diese Werkzeuge brauchen Sie:

  • Kleinhäckchen
  • Kleingrubber
  • Beetkrümler
  • Blumenkelle
  • Gartenschere
  • Bypass-Schere
  • Astschere
  • Gartenschlauch
  • Spindelmäher
  • Baum- und Strauchschneider

Immer locker bleiben: Der richtige Boden aus Erde und Kompost

Nach dem langen Winter braucht die Erde in Ihren Blumenbeeten dringend Erfrischung – am besten mit Kompost! Sie erhöhen die Qualität des Komposts, wenn Sie ihn vorher gründlich durchsieben. Neuerdings sind auch Hornspäne zur Auflockerung des Bodens in Mode gekommen.

Der Frühling ist auch die richtige Zeit, den Garten um ein Gemüsebeet zu erweitern: Beim Anlegen sollten Sie die Erde zunächst umgraben und anschließend mit Kompost anreichern. Statt Kompost können Sie auch einfach Kalk oder Düngemittel verwenden. Sie können die jungen Gemüsepflanzen einsetzen, sobald der Boden glatt geharkt und die Beete angelegt sind.

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Bunte Blütenpracht: Pflanzen und Säen im Frühling

Mit dem Frühling endet die Frostperiode und der Boden taut und trocknet – es ist Pflanzzeit! Jetzt können die überwinterten Blumen wieder ausgepflanzt und Gemüse, Kräuter, Bäume oder schöne Blumen nach Belieben eingesetzt werden.

Bereits im März können Sie bei milden Temperaturen mit der Aussaat bestimmter Pflanzen beginnen. Dazu gehören z.B. Radieschen, Petersilie, Möhren und Salat. Achten Sie dabei unbedingt auf die Aussaattermine auf den Packungen. Die einzelnen Gewächse müssen dabei genügend Platz zum Wachsen haben und gut zusammenpassen (z.B. Möhren mit Zwiebel oder Radieschen mit Petersilie).

Tipp: Am besten ist es, wenn man die Pflanzen bereits in der Wohnung oder einem beheizten Gewächshaus vorzieht. Pflanzen, die empfindlich auch auf kurze Frostzeiten reagieren, sollten erst ab Mitte Mai, nach den Eisheiligen eingepflanzt werden.

Düngen Sie Ihren Garten schon im Frühling, denn die Pflanzen nehmen in dieser Jahreszeit die meisten Nährstoffe auf.

Tipp: Beachten Sie bei Kunstdünger unbedingt die Dosierungsanleitung der Hersteller. Dünger nie auf trockene Wurzelballen anbringen, sonst „verbrennen“ diese!

Düngersorten und ihre Anwendung:

  • Flüssiger Mineraldünger ist für Kübelpflanzen, Zimmerpflanzen und Topfpflanzen der richtige. Er ist besonders einfach zu verwenden und schnell wirksam
  • Blaukorn ist eine Alternative zum Flüssigdünger. Es sollte jedoch sparsam verwendet werden. Nie mehr als ein paar Kügelchen verwenden und im Anschluss gießen
  • Spezialdünger, wie zum Beispiel Tomatendünger, sind in der Nährstoffzusammensetzung genau auf die Anforderungen einer Pflanzenart ausgerichtet
  • Langzeitdünger wird in der Regel in einem Zeitraum von drei bis sechs Monaten gleich bleibend dosiert

Sattes Grün: Rasen pflegen

Ein saftig grüner Rasen ist das Aushängeschild für einen gepflegten Garten. Mit folgenden Tipps werden auch Ihre Nachbarn neidisch:

  • Regelmäßiges Mähen
  • Schnitthöhe beachten (35-50mm)
  • Richtiges Werkzeug verwenden (Spindelmäher)
  • Ein Mal in der Woche bewässern (etwa 10-15 Liter pro/m²)
  • Vertikutieren (Rasen von Moos, Mäh- und Pflanzenresten befreien) ist zwischen Anfang April und Mitte Mai empfehlenswert.
  • Gegebenenfalls Nachsähen, wenn die Grasnarbe an einigen Stellen nicht mehr dicht ist.

Rasen mähen: Wie oft?

Ihren Zierrasen können Sie gerne zwei Mal pro Woche mähen. Gebrauchsrasen kann ein bis zweimal die Woche getrimmt werden. Schattenrasen sollte höchstens einmal die Woche "unters Messer", und reinen Landschaftsrasen können sie bis zu dreimal pro Woche mähen.

Übersicht: So mähen Sie richtig

Reiche Ernte: Obstbäume schneiden

Wenn Sie eine reiche Ernte einfahren wollen, dann beschneiden Sie Ihre Obstbäume im Frühling (manche Gartenexperten empfehlen auch den Herbst bzw. den zweimaligen Baumschnitt im Frühling und Herbst). Denn dichtes Blattwerk verhindert, dass das wertvolle Sonnenlicht bis zu den Blüten vordringt. Zudem werden die Bäume schlechter durchgelüftet. Regelmäßiger und rechtzeitiger Schnitt wirkt dem entgegen und garantiert Ihnen dauerhaft gesundes und qualitativ hochwertiges Obst.

Plätschern im Sommer: Der Weg zum Gartenteich

Gründliche Planung ist das A und O beim Bau eines Gartenteichs: Breite und Tiefe der Grube müssen auf die spätere Teichgröße abgestimmt sein. Sie wollen Ihren Gartenteich mit Skulpturen verschönern? Dann planen Sie die Fundamente dazu gleich mit ein!

Bei der Auslegung des Gartenteichs haben Sie zwei Optionen. Entweder Sie legen die gesamte Teichgrube mit Schutzvlies aus und beschichten sie anschließend mit Teichfolie. Oder Sie verwenden ein Glasfaserkunststoff-Teichbecken, das komplett in die Teichmulde eingesetzt wird. Zur Säuberung fehlen noch die Gartenteichpumpe und eine Filteranlage. Mit Teichpflanzen gestalten Sie den Teich authentisch und sorgen für eine natürliche Filterung!

Quelle: MyHammer.de
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