Gesünder wohnen mit Holz

Holz kann erheblich zur Steigerung der Wohngesundheit beitragen.
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Holz kann erheblich zur Steigerung der Wohngesundheit beitragen.

 © garteneidechse - Fotolia.com

Ihrem Körper ist nicht egal, wie Sie wohnen! Diese simple Erkenntnis verbirgt sich hinter dem Konzept der Wohngesundheit. Holz ist ein natürliches Material und trägt auf verschiedene Weise zur Wohngesundheit bei.

Was ist Wohngesundheit?

Das Konzept ist neu, weil auch die Umstände neu sind: Wir verbringen mittlerweile über 90% unserer Zeit in geschlossenen Räumen. Aus diesem Grund sind wir den Einflüssen der dort verarbeiteten Baustoffe länger und in stärkerem Maße ausgesetzt als frühere Generationen. Wohngesundheit heißt, positive Einflüsse auf den Organismus zu stärken bzw. negative zu minimieren. MyHammer und der Bundesverband Säge- und Holzindustrie Deutschland e.V. (BSHD) zeigen Ihnen, wie das funktioniert. Dieser Ratgeber ist dabei ganz einem Evergreen unter den Baustoffen gewidmet: Es geht um Holz in allen seinen Formen und mit allen seinen positiven Eigenschaften!

Holz ist gesund!

Holz ist ein natürliches Material und trägt auf verschiedene Weise zur Wohngesundheit bei: Holz reguliert Feuchtigkeit und damit das gesamte Raumklima und es ist natürlich warm! Damit ist Holz als Baustoff für die bewusst Wohnenden erste Wahl. Hier die Vorzüge en Detail:

Holz reguliert die Feuchtigkeit im Raum

Zu viel Feuchtigkeit belastet das Raumklima: Sie fördert die Bildung von Keimen und Erregern und kann so u. U. Atemwegserkrankungen verschlimmern. Außerdem fördert Feuchtigkeit die Bildung von Schimmelpilzen. Durch Maßnahmen, die die Energieeffizienz steigern, werden Häuser heutzutage immer besser gedämmt und von der Außenwelt isoliert. Das verhindert den Luftaustausch mit der Umwelt und die Einflüsse der Baustoffe auf Ihren Organismus werden erhöht. Holz als Baustoff wirkt dem entgegen, denn Holz kann Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen und bei Trockenheit wieder an sie abgeben. So gleicht Holz gerade kurzzeitige Schwankungen in der Luftfeuchtigkeit gut aus!

Schon gewusst?

  • Holzduft entspannt!
    Dass Holz so angenehm riecht, liegt an den enthaltenen Harzen. Untersuchungen haben ergeben, dass sich Menschen in einer Holzumgebung wohler fühlen, eher körperliche und seelische Anspannungen abbauen und sich besser erholen als in Einrichtungen aus anderen Materialien.

  • Holz liefert Energie!
    Für viele Holzprodukte gilt: Durch die Herstellung wird weniger Energie verbraucht, als sich aus dem Holz bei der Entsorgung noch gewinnen lässt! Sogar in der Entsorgung ist Holz also ein Gewinn!

  • Holz warnte den Bergmann
    Zur Stützung von Bergwerkstollen verwendete man früher Nadelhölzer. Nadelholz knackt vor dem Durchbrechen und warnte damit die Bergleute vor Einstürzen!

Holz dämmt

Holzoberflächen fühlen sich nicht nur angenehm an, sondern besitzen auch einen hohen Dämmwert. Ein konstantes und gesundes Klima in den eigenen vier Wänden ist durch den Einsatz von Holz rund ums Jahr gewährleistet: Holz dämmt Haus und Wohnung sowohl gegen Hitze als auch gegen Kälte. Und weil Holz alterungsbeständig ist, bleibt Ihnen dieser Wohnraumkomfort auch lange erhalten

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Holz ist ökologisch

Holz ist nicht nur gut für Ihre Gesundheit, sondern schützt auch die Umwelt! Klimaschädliche Treibhausgase werden durch Holz der Atmosphäre entzogen und langfristig gespeichert. In Deutschland darf dem Wald nur so viel Holz entnommen werden, wie nachwächst. Somit ist die Versorgung mit Holz aus heimischen Wäldern immer gewährleistet. Bei seltenen, vor allem bei tropischen Hölzern sollten Verbraucher aber genauer hinsehen. Außerdem ist die Verarbeitung von Holz aus einem anderen Grund ökologisch: Es wird weniger Energie in der Herstellung benötigt, als bei der Entsorgung wieder gewonnen wird. Die Energiebilanz von Holz ist damit sehr viel besser als die von Kunststoffen.

Holz? Ist das nicht brandgefährlich? Nein!

Viele Verbraucher halten Holz für brandgefährlich. Jedoch das Gegenteil ist der Fall: Holz verbrennt sehr viel langsamer als künstliche Baustoffe, weil eine isolierende Kohleschicht entsteht, die die Verbrennung verlangsamt. Um das Risiko eines Brandes zu minimieren, ist es ratsam, Holz mit brandhemmenden Lacken und Anstrichen zu behandeln. Ein weiterer Aspekt spricht für Holz: Bauten aus Holz sind sehr stabil, bis Holzkonstruktionen bei einem Brand einstürzen, vergeht sehr viel Zeit – Zeit, die bei Konstruktionen aus Stahl nicht gegeben ist. Außerdem setzt Holz im Brandfall wesentlich weniger Giftstoffe frei als Kunststoffmaterialien.

Quelle: MyHammer.de
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