Die 10 häufigsten anerkannten Berufskrankheiten

Das sind die zehn häufigsten anerkannten Berufskrankheiten.
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Das sind die zehn häufigsten anerkannten Berufskrankheiten.

© Hemera

Wenn Arbeit krank macht: Es muss kein Unfall sein, der einen in den Ruhestand zwingt. Krankheiten können durch den Beruf selbst entstehen - oft über Jahre oder Jahrzehnte hinweg

Jährlich sterben in Deutschland 2.430 Menschen an den Folgen von im Beruf erlittenen Erkrankungen - mehr als durch Arbeitsunfälle. Dabei ist Vielen der Zusammenhang zwischen Krankheit und dem Arbeitsplatz nicht bewusst. Denn während ein Unfall meist unmittelbare Konsequenzen hat, entstehen Berufskrankheiten allmählich in lang andauernden, chronischen Prozessen. So können bei asbestbedingten Fällen oft mehrere Jahrzehnte vergehen, ehe erste Symptome ausbrechen.

Nicht jede Erkrankung, die beruflich bedingt ist, ist gleichzeitig eine anerkannte Berufskrankheit. Dazu gilt eine von Land zu Land unterschiedliche Rechtsordnung. In Deutschland ist die Regelung durch das Sozialgesetzbuch (SGB VII § 9) festgelegt. Derzeit sind hierzulande 68 Berufskrankheiten als solche anerkannt. Dabei wird meist nicht nach den Auswirkungen individueller Krankheiten unterschieden; vielmehr werden einzelne Erkrankungen nach der gleichen Ursache zusammengefasst. Einige Fälle (etwa bandscheibenbezogene Wirbelsäulenschäden) gelten nur dann als Berufskrankheit, wenn sie sowohl in der Arbeit erlitten wurden als auch den Erkrankten zur Aufgabe der Arbeit zwingen.

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Laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin werden nach neuestem Stand jährlich 13.546 Berufskrankheiten pro Jahr anerkannt. Einen Großteil davon machen Erkrankungen aus, die durch Asbestbelastungen aus den 60er und 70er Jahren entstanden sind. Diese Liste fasst die zehn häufigsten Berufskrankheiten in Deutschland zusammen.

Quelle: zehn.de
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