Die zehn irrwitzigsten Kündigungsgründe

Die 10 irrwitzigsten Kündigungsgründe
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Die 10 irrwitzigsten Kündigungsgründe

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So werden Bagatellen zum Kündigungsgrund. Worauf ist zu achten, damit sich Ihr Arbeitsplatz nicht in Schall und Rauch auflöst?

Arbeitgeber spielen gern "Und raus bist du!". Immer öfter setzen sie ihr Personal nicht aus wichtigen, sondern aus nichtigen Gründen vor die Tür. Manchmal reichen schon kleinste Verfehlungen aus, dass sie das ganz schwere Geschütz auffahren: die Kündigung.

Das gilt nicht nur in den ohnehin bekannten Fällen - zum Beispiel bei der Kassiererin "Emmely", der unterstellt wurde, sie habe einen Pfandbon im Wert von 1,30 Euro unterschlagen. Das gilt auch in vielen anderen und weitgehend unbekannten Fällen, nach denen sich künftige Urteile richten.

Wer ein Stück Kuchen seines Arbeitgebers isst, das sonst im Müll gelandet wäre, wer einen Privatbrief durch die Frankiermaschine der Firma laufen lässt oder vom Diensttelefon aus private Telefongespräche führt, riskiert dadurch seinen Arbeitsplatz. Solche Kündigungen werden nicht nur ausgesprochen, sondern auch von den Gerichten durchgewinkt.

Diese Liste auf ZEHN.DE gibt Ihnen einen Überblick, welche Urteile bereits gefallen sind und den Gerichten als Maßstäbe dienen.

Die 10 irrwitzigsten Kündigungsgründe im Überblick:

1.) Kiwi kostet den Kopf

Kleine Frucht, große Wirkung – Weil eine Obstverkäuferin eine Kiwi vom Arbeitsplatz mitnahm, bekam sie von ihrem Arbeitgeber den Laufpass...

Mehr zu "Kiwi kostet Kopf"

2.) Bei Anruf Entlassung

Ohne Abmahnung - Der Mitarbeiter war 18 Jahre bei seiner Firma beschäftigt, doch das konnte ihn nicht retten: Allein die Tatsache, dass er häufig auf Kosten seines Arbeitgebers telefonierte, wurde vom Gericht als "vollendeter Betrug" gewertet...

Mehr zu "Bei Anruf Entlassung"

3.) Porto wird zum Verhängnis

Kein Kavaliersdelikt - Der Kundenbetreuer einer Versicherung jagte ein paar Privatbriefe durch die Frankiermaschine seines Arbeitgebers. Der Schaden für die Firma hielt sich in engen Grenzen: Es waren nicht einmal fünf Euro...

Mehr zum verhängnisvollen Porto

4.) Gefährliche Zigarette

Unerlaubte Pause - Der Gesundheitsminister warnt die Raucher ja ausführlich - aber eine Warnung hat er bislang vergessen: dass Rauchen auch den Arbeitsplatz gefährdet...

Mehr zum Rauchen am Arbeitsplatz

5.) Autsch, ein Bienenstich!

Den Dienstweg missachtet - Die Verkäuferin einer Bäckerei stand vor der Wahl, wie sie mit einem übrig gebliebenen Stück Bienenstich verfahren sollte: es in den Müll werfen, wie es der Dienstweg vorschrieb?...

Mehr zur Bienenstich-Affäre

6.) Datendiebstahl

Ohne böse Absicht - Was passiert, wenn eine Arbeitnehmerin auf einer privaten Diskette geschäftliche Daten speichert? Im schlimmsten Fall muss sie dafür aufgrund einer fristlosen Kündigung ihren Hut nehmen...

Mehr zum Datendiebstahl

7.) Schlechte Karten

Während der Arbeitszeit spielen - Der Mitarbeiter ließ sich mit seinen Kollegen auf ein lustiges Vergnügen ein: Man drosch die Spielkarten - allerdings nicht in der Pause, sondern während der Arbeitszeit. Der Chef fand dieses Spiel nicht lustig...

Mehr zum Kartenspielen am Arbeitsplatz

8.) Den Unpünktlichen beißen die Hunde

Zuspätkommer - Am Ende waren es läppische fünf Minuten, die den Mitarbeiter einer Autowaschanlage den Job kosteten. Allerdings hatte er sich für seine Verspätung einen schlechten Zeitpunkt ausgesucht...

Mehr zur Unpünktlichkeit am Arbeitsplatz

9.) Gefährliches Pfand

Gestörter Arbeitsablauf - Eigentlich ist es jedem Mitarbeiter freigestellt, ob er seinen Lohnanspruch verpfändet. Aber wer seinem Arbeitgeber damit allzu viel Arbeit bereitet, muss mit ernsten Konsequenzen rechnen...

Mehr zum verpfändeten Lohnanspruch

10.) Absturz im Internet

Rufschädigung - Wer das Internet in seiner Firma privat nutzt, obwohl das verboten ist, riskiert damit eine Kündigung - völlig unabhängig davon, ob er seine Arbeit ordentlich macht oder nicht....

Quelle: freenet.de
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