Paypal, Kreditkarte und Co.: So zahlen Sie sicher im Internet

So zahlen Sie sicher im Internet
Eine beliebte Zahlungsmethode: Einkaufen mit der Kreditkarte
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So zahlen Sie sicher im Internet

Eine beliebte Zahlungsmethode: Einkaufen mit der Kreditkarte

© Shutterstock/lenetstan
18.10.2017 - 09:20 Uhr

Wer im Internet einkauft hat bei der Bezahlung oft die Qual der Wahl: PayPal, Überweisung, Kreditkarte oder Kauf auf Rechnung. Jede dieser Zahlungsarten hat ihre Vor- und Nachteile. Welche das sind, erfahren Sie hier!

Einkaufen im Internet ist sehr bequem, spart viel Zeit, lästiges Gedränge in vollen Kaufhäusern und wird deshalb auch von immer mehr Menschen gerne genutzt. Allein in Deutschland kaufen inzwischen 47 Millionen Bundesbürger online ein. Doch unter den Verkäufern im Internet tummeln sich auch viele schwarze Schafe. Wie man dennoch sicher im Netz einkaufen kann, lesen Sie hier.

So zahlen Sie sicher im Internet:

  1. PayPal
    Eine der beliebtesten Zahlungsarten ist PayPal. Der Zahlungsdienst von eBay funktioniert als eine Art Zwischenhändler. Nach Erstellen eines PayPal-Kontos kann der User einstellen, ob Einkäufe per Kreditkarte, im Lastschriftverfahren oder per Überweisung ausgeglichen werden - in Kontakt mit dem Verkäufer tritt aber Paypal. Ein großer Vorteil: Sollte der Händler nicht liefern oder die gelieferte Waren Schäden aufweisen, bietet PayPal Käuferschutz und erstattet den ausstehenden Geldbetrag. Es ist also eine relative sichere Alternative zur Kreditkarte oder dem klassischen Bankeinzug.
  2. Auf Rechnung
    Die wohl angenehmste und sicherste Bezahlungsmethode für den Käufer ist die auf Rechnung. Die Ware wird dabei nach dem Erhalten bezahlt. Das Risiko liegt hierbei also beim Verkäufer, weswegen viele - gerade kleinere Shops - diese Variante gar nicht erst anbieten. Nicht selten wird beim Bezahlen auf Rechnung auch ein kleiner Aufschlag erhoben.
  3. Kreditkarte
    Die meisten Shops bieten eine Zahlung per Kreditkarte an. Dabei müssen Kunden ihre Kartennummer, Verfallsdatum und Prüfnummer hinterlegen. Anschließend wird der Betrag der Karte des Kunden belastet. Bei dieser Zahlungsart leistet der Käufer beim Kauf einen Vertrauensvorschuss: Erst wird gezahlt, dann wird die Ware verschickt. Internetbetrüger haben es besonders auf Personen abgesehen, die gerne per Kreditkarte shoppen, da wie bereits erwähnt nur wenige Angaben nötig sind, um unter ihrem Namen online einkaufen zu können. Geben Sie diese Daten also niemals weiter, ohne sich vorab über den Verkäufer informiert zu haben.
  4. Per Lastschrift
    Auch Bezahlen per Lastschrift ist bequem und sicher. Mit dem Kauf darf der Anbieter den Betrag per Bankeinzug von Ihrem Konto abbuchen. Wird die Ware nicht geliefert, können Sie das Geld innerhalb von sechs Wochen durch Ihre Bank zurückbuchen lassen. Probleme gibt es hierbei dann, wenn das Konto nicht gedeckt ist. Dann wird der Kauf entweder storniert oder das Konto des Kunden überzogen. Außerdem ist eine Lastschriftgebühr fällig, die ebenfalls dem Käufer in Rechnung gestellt wird.
  5. Per Überweisung
    Auch bei der Überweisung handelt es sich um eine Vorab-Zahlung, denn die Händler werden die Waren erst dann verschicken, wenn das Geld eingegangen ist. Hier lauern für die Käufer wieder die üblichen Gefahren, es muss also vollständig sichergestellt sein, dass der Händler vertrauensvoll ist und die Ware auch tatsächlich liefert. Diese Zahlungsmethode sollte also eher gemieden werden, zumal sie in der Regel auch nicht die schnellste ist. Es gibt aber mit Online-Bezahldiensten wie Sofortüberweisung oder Giropay schnellere Variante, die aber in weniger Shops integriert sind als beispielsweise PayPal und im Falle von Giropay auch ein Konto bei einer teilnehmenden Bank voraussetzt.
  6. Paysafecard
    Bei der Paysafecard handelt es sich um eine Prepaid-Karte. Sie werden häufig in Tankstellen, Drogeriemärkten oder Kiosken mit gestaffelten Guthabenbeträgen verkauft. Auch diese Variante ist in Sachen Datenschutz kaum zu übertreffen. Bei der Überweisung muss man lediglich einen 16-stelligen PIN eingeben und der Betrag wird überwiesen. Und: Die Karte muss natürlich vorab aufgeladen werden - und es werden Gebühren fällig. Zum Beispiel, wenn man nicht verbrauchtes Guthaben zurückhaben möchte.

Seriöse Online-Shops bieten ihren Kunden eine Vielzahl verschiedener Zahlungsarten an. Diese haben jeweils unterschiedliche Vor- und Nachteile. Doch bevor es überhaupt ans Bezahlen geht, sollte man sich ein genaues Bild vom Verkäufer machen und prüfen, ob man es mit einem vertrauenswürdigen Händler zu tun hat. Seriöse Online-Shops legen einen großen Wert auf Datenschutz. Ob Ihre vertraulichen Informationen geschützt sind, erkennen Sie daran, ob die Webseite durch eine SSL-Verschlüsselung gesichert ist. Das sieht man ganz einfach an der URL, wenn sie mit "https" beginnt oder von unabhängigen Diensten als sicher eingestuft wird. Dann sieht man links neben der URL-Zeile ein Schloss.

Normalerweise kann man über das Impressum Informationen zum Händler einholen und schnell Kontakt aufnehmen. Prüfsiegel zum Beispiel vom TÜV-Süd oder Trusted Shops erhalten ebenfalls nur vertrauenswürdige Händler. Auf vielen Plattformen finden sich auch Bewertungen anderer Kunden. Sie können hilfreich sein, sollten aber nicht überbewertet werden. Es gibt nämlich auch viele falsche Bewertungen im Internet, die von Shop-Betreibern oder den Herstellern der Produkte gekauft wurden, und auffallend positiv geschrieben sind, um etwaige negative Bewertungen zu verdrängen.

Fazit

Beim Shoppen im Internet muss man ständig zwischen Sicherheit, Datenschutz und Verbraucherfreundlichkeit abwägen. Sollte es jedoch in einer dieser Kategorien erhebliche Bedenken geben, sollten Sie im Zweifel besser auf den Kauf verzichten oder sich einen anderen Online-Shop mit ähnlichem Sortiment suchen.

Quelle: spot on news
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