Arbeitslosigkeit in den USA auf tiefsten Stand seit zehn Jahren gefallen

Der Arbeitsmarkt in den USA wächst robust weiter. Im November
wurden unter dem Strich 288.000 neue Stellen geschaffen, wie das
US-Arbeitsministerium mitteilte. Damit wurden die Erwartungen der
Analysten deutlich übertroffen.
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Der Arbeitsmarkt in den USA wächst robust weiter. Im November wurden unter dem Strich 288.000 neue Stellen geschaffen, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte. Damit wurden die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen.

 © JOE RAEDLE - GETTY/AFP/Archiv
05.05.2017 - 13:27 Uhr

Die Arbeitslosigkeit in den USA ist im April auf 4,4 Prozent und damit auf den niedrigsten Stand seit zehn Jahren gefallen. Wie das Arbeitsministerium in Washington am Freitag mitteilte, waren im vergangenen Monat 7,1 Millionen Menschen ohne Job. Die Quote fiel um 0,1 Prozentpunkte im Vergleich zum März und war so niedrig wie seit Mai 2007 nicht mehr.

Im April entstanden dem Ministerium zufolge in der weltgrößten Volkswirtschaft 211.000 neue Jobs - im März waren es nur 79.000 neue Arbeitsplätze. Am häufigsten stellten die Hotel- und Freizeitbranche sowie der Gesundheitssektor ein. Die Zahlen übertrafen die Erwartungen von Experten: Sie hatten für April mit 180.000 Neueinstellungen und einer leicht erhöhten Arbeitslosenquote von 4,6 Prozent gerechnet.

Die Ergebnisse stützen die Einschätzung der US-Notenbank Fed, die am Donnerstag erklärt hatte, das schwache Wirtschaftswachstum des ersten Quartals sei nur vorübergehend. Indes gibt es weiterhin ein starkes Ungleichgewicht zwischen Schwarzen und Weißen: Während die Arbeitslosenquote unter Schwarzen zuletzt bei 7,9 Prozent lag, waren nur 3,8 Prozent der Weißen ohne Job.

US-Präsident Donald Trump war mit dem Versprechen angetreten, der US-Wirtschaft neuen Schwung zu verleihen und binnen zehn Jahren 25 Millionen Jobs zu schaffen. Außerdem will er für ein jährliches Wirtschaftswachstum von möglichst vier Prozent sorgen. Ökonomen halten diese Ziele allerdings für unrealistisch.

Quelle: 2017 AFP
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