Bericht: EU-Kommission will grenzüberschreitende Überweisungsgebühren senken

Die EU-Kommission will Banken dazu verpflichten, die Gebühren
für grenzüberschreitende Überweisungen weiter zu senken.
Bild 1 von 1

Die EU-Kommission will Banken dazu verpflichten, die Gebühren für grenzüberschreitende Überweisungen weiter zu senken.

 © HO - POLISH NATIONAL BANK/AFP/Archiv
17.03.2017 - 08:13 Uhr

Die EU-Kommission will Banken dazu verpflichten, die Gebühren für grenzüberschreitende Überweisungen weiter zu senken. Für "Nicht-Euro-Überweisungen" würden Banken teilweise "undurchsichtige" und "exzessive Gebühren" verlangen, zitierte das "Handelsblatt" am Freitag aus einem "Aktionsplan zu Finanzdienstleistungen für Verbraucher". Das Papier will die Kommission demnach kommende Woche vorlegen.

"Hohe Mindestgebühren" würden den Transfer kleiner Geldbeträge "sehr teuer" machen, berichtete das Blatt weiter. Betroffen seien Währungen aller Nicht-Euro-Staaten, etwa schwedische und dänische Kronen oder polnische Zloty. Diese Kosten müssten sinken. Die Kommission will dem Bericht zufolge dazu im vierten Quartal einen Gesetzentwurf vorlegen.

Die Kosten für grenzüberschreitende Euro-Überweisungen sind bereits gesetzlich gedeckelt. Sie dürfen nicht mehr kosten als Inlands-Überweisungen.

In ihrem Aktionsplan schlägt die EU-Kommission laut "Handelsblatt" insgesamt zwölf Maßnahmen vor, um Geldgeschäfte für Privatkunden im EU-Ausland leichter zu machen. So sollen Händler und Banken verpflichtet werden, bei Kreditkartenzahlungen oder Automaten-Abhebungen in anderen Währungen den Wechselkurs offenzulegen.

Kfz-Versicherer sollen demnach nicht länger das Recht haben, Kunden aus dem EU-Ausland Schadensfreiheitsrabatte zu verweigern. Autovermieter sollen verpflichtet werden, Kunden von Beginn an vollumfänglich über die Versicherungskosten des Fahrzeugs zu informieren. Die Kommission will laut "Handelsblatt" außerdem EU-einheitliche Standards für die Bonitätsprüfung bei der Vergabe von Privatkrediten erlassen.

Quelle: 2017 AFP
Top-Themen
Jede Woche neu: Wir wählen die attraktivsten Angebote der verschiedenen Discounter wie Lidl, Aldi Nord und Co. aus und ...mehr
Die Mehrheit der Smartphone-Besitzer in Deutschland nutzt keine Sprachassistenten wie Siri auf ihrem Telefon. Mehr als ...mehr
Auch mit dem neuen Hartz-IV-Satz ab Januar kommenden Jahres können Bedürftige ihre Stromkosten nicht decken.mehr
Anzeige
Börse
DAX
Name Letzter %
DAX    
MDAX    
TecDAX    
Nikkei 225    
Anzeige
Tagesschau in 100 Sekunden
Auch interessant
Anzeige
Anzeige
Top-Artikel
Jede Woche neu: Wir wählen die attraktivsten Angebote der verschiedenen Discounter wie Lidl, Aldi Nord und Co. aus und stellen Ihnen die besten Produkte übersichtlich in der ...mehr
"Ich bin doch nicht blöd" oder "Bin ich schon drin?": Spielen Sie unser Quiz und erraten Sie, welcher Slogan zu welcher Marke gehört! mehr
Eine wichtige Zusatz-Qualifikation: Lernen Sie schnell und einfach das Zehn-Finger-Tippsystem!mehr
Anzeige
Anzeige
Anzeige