Bundesnetzagentur zieht Erotik-Rufnummern aus dem Verkehr

Um Verbraucher vor versteckten Kosten zu schützen, hat die
Bundesnetzagentur mehrere 0900-Erotik-Telefonnummern aus dem
Verkehr gezogen. Zudem wurde den Anbietern untersagt, betroffenen
Verbrauchern die Kosten in Rechnung zu stellen.
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Um Verbraucher vor versteckten Kosten zu schützen, hat die Bundesnetzagentur mehrere 0900-Erotik-Telefonnummern aus dem Verkehr gezogen. Zudem wurde den Anbietern untersagt, betroffenen Verbrauchern die Kosten in Rechnung zu stellen.

 © Julian Stratenschulte - dpa/AFP/Archiv
07.12.2017 - 13:39 Uhr

Um Verbraucher vor versteckten Kosten zu schützen, hat die Bundesnetzagentur vier 0900-Erotik-Telefonnummern aus dem Verkehr gezogen. Zudem wurde den Anbietern untersagt, betroffenen Verbrauchern die Kosten in Rechnung zu stellen, wie die Behörde am Donnerstag in Bonn mitteilte. Auch von Verbrauchern, die bereits Rechnungen erhalten haben, darf demnach kein Geld mehr eingetrieben werden.

Nach Angaben der Bundesnetzagentur wurden auf einem Kleinanzeigenportal erotische Kontaktanzeigen geschaltet, die eine Mobilfunknummer als Kontaktmöglichkeit angaben. Verbraucher hätten allerdings vergeblich versucht, die weibliche Person aus der Anzeige unter der angegebenen Rufnummer zu erreichen - sie sei lediglich benutzt worden, um "Verbraucher zur Anwahl von kostenintensiven Premium-Dienste-Rufnummern zu bewegen". Dann sei versucht worden, die Anrufer möglichst lange in der Leitung zu halten und damit hohe Verbindungskosten zu erzeugen.

"Mobilfunkrufnummern wurden gezielt genutzt, um hohe Kosten zu verschleiern", erklärte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. "Wo Verbraucher in die Irre geführt werden sollen, schreiten wir ein", fügte er hinzu. Wer bereits Rechnungen bezahlt hat, sollte der Behörde zufolge das Geld gegebenenfalls mit Unterstützung der Verbraucherzentralen zurückfordern.

Quelle: 2017 AFP
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