Deutsche Wirtschaft zieht im vierten Quartal um 0,6 Prozent an

Die Konjunkturerwartungen der Finanzmarktexperten für
Deutschland sind im Februar gesunken, bleiben aber auf hohem
Niveau. Der Index des Mannheimer Zentrums für Europäische
Wirtschaftsforschung (ZEW) ging um 2,6 Punkte auf 17,8 Punkte
zurück.
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Die Konjunkturerwartungen der Finanzmarktexperten für Deutschland sind im Februar gesunken, bleiben aber auf hohem Niveau. Der Index des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ging um 2,6 Punkte auf 17,8 Punkte zurück.

 © Alexander Heinl - dpa/AFP/Archiv
14.02.2018 - 07:47 Uhr

Die deutsche Wirtschaft hat zum Ende des vergangenen Jahres zugelegt: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs im vierten Quartal um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum ergab sich ein Anstieg von 2,3 Prozent. Die Statistiker bestätigten zudem ihre Prognose vom Januar für das Wachstum des gesamten Jahres: Demnach zog das BIP 2017 um 2,2 Prozent an.

Angetrieben wurde das Wachstum im vierten Quartal nach Angaben aus Wiesbaden durch den Außenhandel, demnach legten die Exporte stark zu. Erbracht wurde die Wirtschaftsleistung den Statistikern zufolge von 44,7 Millionen Erwerbstätigen - das waren 642.000 Menschen beziehungsweise 1,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Martin Wansleben, erklärte zu den statistischen Angaben, zwar steige die deutsche Wirtschaftsleistung nun bereits das 14. Quartal in Folge. Stetiges Wachstum sei aber "kein Naturgesetz". "Eine neue Bundesregierung muss daher die Gunst der Stunde nutzen, um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu verbessern", forderte Wansleben. Um langfristige Investitionen zu sichern, müssten die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen stimmen, so seien insbesondere Steuererleichterungen notwendig.

Quelle: 2018 AFP
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