Dividenden der Dax-Konzerne steigen auf Rekordniveau

Die 30 größten börsennotierten Unternehmen Deutschlands schütten
in diesem Jahr so viel Geld an ihre Anteilseigner aus wie nie.
Größter Dividendenzahler ist demnach in diesem Jahr erneut der
Autokonzern Daimler mit 3,48 Milliarden Euro.
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Die 30 größten börsennotierten Unternehmen Deutschlands schütten in diesem Jahr so viel Geld an ihre Anteilseigner aus wie nie. Größter Dividendenzahler ist demnach in diesem Jahr erneut der Autokonzern Daimler mit 3,48 Milliarden Euro.

 © Frank Rumpenhorst - dpa/AFP
20.03.2017 - 14:33 Uhr

Die 30 größten börsennotierten Unternehmen Deutschlands schütten in diesem Jahr so viel Geld an ihre Anteilseigner aus wie nie: Die Dividenden erreichen ein Rekordhoch von 31,7 Milliarden Euro, wie die Unternehmensberatung EY errechnete. Das seien neun Prozent mehr als im Vorjahr; den bisherigen Höchstwert aus dem Jahr 2015 überträfen die Konzerne um sieben Prozent, wie EY am Montag mitteilte.

Größter Dividendenzahler ist demnach in diesem Jahr erneut der Autokonzern Daimler mit 3,48 Milliarden Euro. Mit 3,46 Milliarden Euro folgt dicht darauf der Versicherungskonzern Allianz. Bei 19 im Deutschen Aktienindex gelisteten Unternehmen steigt die Dividende demnach auf ein Rekordniveau; 23 von 30 Konzernen zahlen ihren Aktionären eine höhere Dividende als im Vorjahr.

Weniger als im Vorjahr bekommen demnach nur die Aktionäre des Energieversorgers Eon und die Anteilseigner der Commerzbank, die in diesem Jahr keine Dividende zahlt. Bei RWE gehen die Stammaktionäre leer aus, die Vorzugsaktionäre bekommen eine Mini-Dividende von 13 Cent je Aktie.

Noch stärker als die Dividendenausschüttungen stiegen laut EY die Gewinne. Das deute darauf hin, dass die Unternehmen trotz guter Finanzlage vorsichtig bleiben und darauf achten wollen, ausreichend liquide Mittel vorzuhalten, erklärte EY-Geschäftsführungsmitglied Mathieu Meyer.

Er rechnet mit weiter steigenden Dividendenausschüttungen der Dax-Konzerne im kommenden Jahr und verweist unter anderem auf die positiveren Konjunkturaussichten. "In diesem Jahr dürfte zudem der schwache Euro zusätzlichen Rückenwind geben." Dies könne sich positiv auf die Gewinnsituation der Unternehmen auswirken und auf ihre Möglichkeiten, attraktive Dividenden zu zahlen.

Quelle: 2017 AFP
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